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Im Generalverkehrsplan Österreich 2002 wurde die A 26 Linzer Autobahn (Westring Linz) mit einer geschätzten Investitionssumme von rund 225 Mio. Euro (laut RH-Chronologie 225,3 Mio. Euro, Jänner 2002) in das Paket 12 aufgenommen.
Bericht des Rechnungshofes Bund 2012/10, A 26 Linzer Autobahn (Westring), Oktober 2012.
Primärquelle.
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Die Stadt Linz gibt auf ihrer Projektseite (Stand Oktober 2026) die geschätzten Gesamtkosten der Westumfahrung inklusive Planung, Errichtung und Grundeinlöse mit zirka 1,30 Mrd. Euro an, davon 85 Prozent ASFINAG, 10 Prozent Land OÖ und 5 Prozent Stadt Linz.
Stadt Linz, Future Linz: A26 Westring Linz/Südteil und Donaubrücke, 22. Oktober 2026.
Primärquelle.
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Im ASFINAG-Bauprogramm 2026–2031 (Stand Jänner 2026) ist die Etappe 2 der A 26 (HASt Waldeggstraße bis ASt Donau Süd) mit rd. 4,2 km Länge, voraussichtlichen Kosten von rd. 657 Mio. EUR, Baubeginn 2026 und Verkehrsfreigabe 2032 angegeben.
ASFINAG Bauprogramm 2026 – 2031, Wesentliche Bauvorhaben, Stand Jänner 2026, Jänner 2026.
Primärquelle.
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Der Linzer Gemeinderat stimmte am 24. November 2011 der fünfprozentigen Beteiligung der Stadt an den Gesamtprojektkosten zu und genehmigte die Finanzierungsvereinbarung; die FPÖ (9) enthielt sich, Grüne (7), KPÖ und BZÖ stimmten dagegen.
Amtsblatt Linz, Wortprotokoll der 20. Sitzung des Gemeinderates am 24. November 2011, 24. November 2011.
Primärquelle.
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Der Gemeinderat genehmigte am 25. Jänner 2024 die Erhöhung des städtischen Zuschusses von 36,3 Mio. Euro netto (43,56 Mio. inkl. USt) auf 56,3 Mio. Euro netto (67,6 Mio. inkl. USt); NEOS enthielten sich, Grüne, MFG, KPÖ, LinzPlus und WANDEL stimmten dagegen.
Wortprotokoll-Auszug der 20. Gemeinderatssitzung am 25.1.2024, TOP G1, 25. Jänner 2024.
Primärquelle.
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Für die Stadt Linz bedeutet die Prognose laut MeinBezirk Mehrausgaben von 6 Mio. Euro, insgesamt 65 Mio. Euro (5 %-Anteil).
MeinBezirk Linz: 120 Millionen Euro mehr: Kosten für Linzer Westring erneut deutlich gestiegen (21.10.2026), 21. Oktober 2026.
Medienbericht oder Studie.
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Vizebürgermeister Hajart (ÖVP) erklärte am 21.4.2022 im Linzer Gemeinderat zu einem Antrag, die Planung der Etappen 2 und 3 zu überdenken bzw. darauf zu verzichten: "Wir sind ja längst über die Planungsphase des Westrings hinaus, er wird gebaut."
Wortprotokoll 6. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz, 21.4.2022, 21. April 2022.
Primärquelle.
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Am 19. März 2026 lehnte der Gemeinderat den Grünen Antrag 'Kein städtisches Geld für Autobahnen' ab, der eine Prüfung der Ausstiegsmöglichkeiten aus der Finanzierungsvereinbarung durch Vbgm Hajart verlangte; die SPÖ enthielt sich, ÖVP und FPÖ stimmten dagegen.
Wortprotokoll-Auszug der 37. Gemeinderatssitzung am 19.3.2026, TOP K3, 19. März 2026.
Primärquelle.
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Bei der Einigung im Dezember 2023 wurde vereinbart: Bund 50 Prozent, Land Oberösterreich mindestens 42,5 Prozent, Stadt Linz 7,5 Prozent der Regionalstadtbahn-Kosten, wobei der Beitrag der Stadt Linz mit maximal 50 Mio. Euro gedeckelt ist.
PK-Unterlage Land OÖ / Stadt Linz vom 11. Dezember 2023, 11. Dezember 2023.
Primärquelle.
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Die ASFINAG begründet heute auf ihrer Projektseite den Wegfall des Nordteils mit der Wirtschafts- und Finanzkrise 2007; ursprünglich sei geplant gewesen, die A 26 mit der A 7 in Urfahr zu verbinden.
ASFINAG Projektseite A 26 Linzer Autobahn Knoten Linz Hummelhof (A 7) - Anschlussstelle Donau Nord, 22. Oktober 2026.
Primärquelle.
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Am 10. Jänner 2011 einigten sich ASFINAG-Vorstand, Verkehrsministerin, Landeshauptmann von OÖ und Linzer Bürgermeister: Bau in drei Etappen beginnend spätestens 2015 mit der Donaubrücke, A 26 Nord wird nicht als Bundesstraße realisiert, Land OÖ und Stadt Linz zahlen 10 % bzw. 5 % der tatsächlichen Gesamtkosten.
Rechnungshof, Bericht Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring), 2012.
Primärquelle.
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Zusammenfassend beurteilte der RH die A 26 Süd als bloßen Zubringer zum hochrangigen Netz, der vorrangig dem Pendlerverkehr aus dem nordwestlichen Mühlviertel und der Entlastung des westlichen Linzer Stadtstraßennetzes dient.
Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring), Oktober 2012.
Primärquelle.
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Nach Ansicht des Rechnungshofs wäre die A 26 nach Wegfall des Nordabschnitts aus fachlicher Sicht nicht mehr der Zuständigkeit und Finanzierungsverantwortung der ASFINAG zuzurechnen gewesen.
Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring), Oktober 2012.
Primärquelle.
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Laut Einreichprojekt bestand der Verkehr im Linzer Stadtgebiet zu rund 98 % aus Ziel-, Quell- und Binnenverkehr (bezogen auf Oberösterreich); der Transitverkehr machte nur 2 % aus.
Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring), Oktober 2012.
Primärquelle.
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Die Grüne Klubobfrau Gerda Lenger nannte den verkürzten Westring im Jänner 2011 einen „sinnlosen Brücken- und Tunnelblinddarm“.
westring.at, Presseaussendung vom 12.01.2011, 12. Jänner 2011.
Grüne Quelle.
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Mit A 26 Süd erwartete die Prognose 2025 gegenüber dem Nullplanfall Verkehrszunahmen unter anderem auf der Westbrücke (+24 %, +16.600 Kfz/24h) und in der Kärntnerstraße (+20 %, +5.500 Kfz/24h).
Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring), Oktober 2012.
Primärquelle.
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Der Rechnungshof räumte ein, dass sein Vergleich Bestand 2005 gegen Prognose 2025 mit A 26 Süd nicht für eine Nutzen-Kosten-Untersuchung herangezogen werden kann; er wollte damit zeigen, dass 2025 trotz A 26 Süd an nahezu allen untersuchten Stellen gleich viele oder mehr Kfz fahren als 2005.
Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring), Oktober 2012.
Primärquelle.
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Im Vergleich des Bestands 2005 mit dem Planfall A 26 Süd im Jahr 2025 wäre der Verkehr auf allen untersuchten Straßenabschnitten bis auf zwei gestiegen; der Bau der A 26 Süd könne laut Rechnungshof lediglich einen noch höheren Anstieg verhindern.
Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring), Oktober 2012.
Primärquelle.
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Der Rechnungshof erachtete es für unabdingbar, zur Lösung der Linzer Verkehrsprobleme gleichzeitig den Ausbau des öffentlichen Verkehrs zu forcieren.
Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring), Oktober 2012.
Primärquelle.
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Für die A 26 wurde kein Planfall erstellt, der nur den Ausbau des öffentlichen Verkehrs ohne Bau der A 26 betrachtete; der Rechnungshof kritisierte, dass deshalb die verkehrlichen Wirkungen eines alleinigen ÖV-Ausbaus nicht festgestellt werden konnten.
Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring), Oktober 2012.
Primärquelle.
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Der Oö. Landesrechnungshof wies 2018 darauf hin, dass sich der Verkehr in der Kärntnerstraße nach Fertigstellung der A 26 auf rund 32.800 Kfz/24h nahezu verdoppeln wird (Bezug: RH-Bericht Oktober 2012).
Oö. Landesrechnungshof, Initiativprüfung Luftgüte in OÖ und Maßnahmen zur Einhaltung der Grenzwerte, LRH-100000-37/8-2018-ST, April 2018.
Primärquelle.
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Laut ASFINAG-Projektseite (abgerufen 22.10.2026) würden ohne A 26 im Jahr 2032 rund 62.200 Fahrzeuge täglich über die Nibelungenbrücke fahren, mit A 26 38.800, was die ASFINAG als Entlastung um 38 Prozent bezeichnet.
A 26 Linzer Autobahn Knoten Linz Hummelhof (A 7) - Anschlussstelle Donau Nord (ASFINAG-Projektseite), 22. Oktober 2026.
Primärquelle.
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Im Jahr 2014 nannte die ASFINAG auf ihrer Projektseite dieselben Werte (62.200 ohne A 26, 38.800 mit A 26 auf der Nibelungenbrücke) noch für das Jahr 2030; 2026 nennt sie dafür das Jahr 2032.
ASFINAG-Projektseite A 26 (Wayback-Snapshot 23.07.2014), 23. Juli 2014.
Primärquelle.
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Laut ORF OÖ (5.12.2025) fahren ein Jahr nach der Freigabe rund 10.600 Fahrzeuge pro Tag über die Donautalbrücke, erwartet waren 10.100.
Die Zahlen nach einem Jahr Donautalbrücke - ooe.ORF.at, 5. Dezember 2025.
Medienbericht oder Studie.
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Verkehrslandesrat Steinkellner (FPÖ) sagte nach einem Jahr, die Nibelungenbrücke sei um rund 7.500 Fahrzeuge entlastet, trage aber weiter über 30.000, die Donautalbrücke über 10.000; das entspreche der Prognose des Landes.
Die Zahlen nach einem Jahr Donautalbrücke - ooe.ORF.at, 5. Dezember 2025.
Medienbericht oder Studie.
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In der Landeskorrespondenz Nr. 104 vom 27.5.2021 erklärte das Land OÖ (zitiert Vzbgm. Hein), schon die Freigabe der neuen A26-Donaubrücke werde den Verkehr auf Rudolfstraße und Nibelungenbrücke um rund 20.000 Fahrzeuge pro Tag verringern.
Land OÖ Landeskorrespondenz Nr. 104 vom 27.5.2021: LR Steinkellner / KO Mahr / Vzbgm. Hein: Westring sichert moderne Mobilität, Standortqualität und Arbeitsplätze, 27. Mai 2021.
Primärquelle.
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ORF OÖ (5.12.2025): Auf der Rudolfstraße (Nordufer, Urfahr, auf der anderen Donauseite als die Obere Donaulände) waren 2022 pro Tag 22.500 Fahrzeuge unterwegs, heute sind es 5.000 weniger.
Die Zahlen nach einem Jahr Donautalbrücke - ooe.ORF.at, 5. Dezember 2025.
Medienbericht oder Studie.
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Laut ORF OÖ (5.12.2025) stieg der Verkehr auf der Oberen Donaulände von knapp 11.000 Fahrzeugen pro Tag (2022) auf fast 15.000.
Die Zahlen nach einem Jahr Donautalbrücke - ooe.ORF.at, 5. Dezember 2025.
Medienbericht oder Studie.
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Laut DORIS ergab die Zählung im Oktober 2025 (rund elf Monate nach der Freigabe) an der Dauerzählstelle 4021 B127 Puchenau 23.603 Kfz pro Tag (Gesamtverkehr) und 25.641 Kfz pro Werktag, also rund 2.000 (plus 9 Prozent) bzw. 2.366 mehr als im Oktober 2024 (errechnete Differenzen).
DORIS interMAP Verkehrszählung B127 Rohrbacher Straße, Puchenau (Land OÖ), 22. Oktober 2026.
Primärquelle.
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Das österreichische Umweltbundesamt stellte 2022 in einer Studie für das BMK fest, dass der Ausbau hochrangiger Straßeninfrastruktur in Summe zu einer Zunahme der Verkehrsmenge führt, insbesondere wenn kein gleichwertiges Angebot im Umweltverbund geschaffen wird.
Umweltbundesamt, REP-0791: Evaluierung hochrangiger Straßenbauvorhaben in Österreich (Wien 2022), 2022.
Primärquelle.
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Der Rechnungshof empfahl Land Oberösterreich und Stadt Linz, den ÖV-Ausbau gleichzeitig mit dem Bau der A 26 Süd weiter zu forcieren, um die prognostizierten Verkehrszunahmen abzufangen und Verkehr vom Auto auf den ÖV zu verlagern.
Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring), Oktober 2012.
Primärquelle.
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Laut Bescheid ist die genehmigte A 26 rund 4,7 km lang; der Tunnel Freinberg ist 3,1 km lang, die Westbrücke ca. 213 m und die Donaubrücke (Hängebrücke) ca. 306 m.
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Die ASFINAG gibt auf ihrer Projektseite (Stand Oktober 2026) als Eckdaten an: Gesamtlänge 4,7 km, davon ca. 4 km Tunnel (85 %); Bau Abschnitt 1 (Donautalbrücke) 2019–2024, Abschnitt 2 (Tunnel Freinberg) 2026–2032, Abschnitt 3 (Westbrücke) 2033–2035; geplante Verkehrsfreigabe 12/2035.
ASFINAG Projektseite A 26 Linzer Autobahn, 22. Oktober 2026.
Primärquelle.
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Am 3. Juli 2026 erfolgte im Beisein von Mobilitätsminister Peter Hanke (SPÖ) der Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt der A 26 (Tunnel Freinberg); die Verkehrsfreigabe ist gemeinsam mit der Unterflurtrasse Waldeggstraße für 2032 geplant.
Stadt Linz Medienservice: Spatenstich A 26 Linzer Autobahn (03.07.2026), 3. Juli 2026.
Primärquelle.
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Minister Hanke bezeichnete die A 26 beim Spatenstich als eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte Oberösterreichs mit rund 1,2 Mrd. Euro Investition und sagte, durch rund 85 % Tunnelanteil würden Lärm, Staus und Emissionen deutlich vermieden.
ASFINAG-Presseunterlage Spatenstich A 26 (03.07.2026), 3. Juli 2026.
Primärquelle.
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Die ASFINAG gibt für die Hängebrücke (Donautalbrücke) eine Spannweite von 305,55 m, eine Brückendeckbreite von 22,45 m, 500 m lange Hauptseile und ein Eigengewicht von 12.900 t an; die Anschlüsse an das Landesstraßennetz liegen vollständig im Tunnel.
ASFINAG Projektseite A 26 Linzer Autobahn, 22. Oktober 2026.
Primärquelle.
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An der künftigen Anschlussstelle Bahnhof werden laut ASFINAG drei Tunnelröhren und vier Straßenebenen übereinander angeordnet; die Unterflurtrasse Waldeggstraße ist 600 m lang und wird in „offener- oder Deckelbauweise“ errichtet, der Freinbergtunnel in bergmännischer, vollständig unterirdischer Bauweise.
ASFINAG Pressemappe Spatenstich A 26, 3. Juli 2026, 3. Juli 2026.
Primärquelle.
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Laut ASFINAG verkürzt sich die Reisezeit zwischen der Stadteinfahrt Urfahrwänd und dem Linzer Hauptbahnhof mit der A 26 im Endausbau von derzeit 40 Minuten in Spitzenzeiten auf fünf Minuten.
A 26 Linzer Autobahn (ASFINAG-Projektseite), 22. Oktober 2026.
Primärquelle.
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Beim Bau der Tunnelrampen von Etappe 1 fielen 370.000 Kubikmeter Ausbruch (rund eine Million Tonnen) an; 800.000 Tonnen davon wurden per Schiff (bis zu dreimal täglich) zum Ennshafen abtransportiert.
ASFINAG Pressemeldung: Hauptröhre der künftigen Anschlussstelle Nord zur Donau hin durchgeschlagen, 8. März 2022.
Primärquelle.
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Laut ASFINAG darf nach dem Genehmigungsbescheid südlich der Donau auch nachts gesprengt werden, sofern die Grenzwerte eingehalten werden; nördlich der Donau gilt ein Nachtsprengverbot. Zum Zeitpunkt der Projektseite (Wayback-Snapshot vom 21.01.2021) erfolgten untertägige Sprengungen an der Tunnelrampe 1 (donauabwärts, näher Linz) täglich rund um die Uhr (Durchlaufbetrieb), an der Tunnelrampe 2 (donauaufwärts, näher Wilhering) täglich zwischen 06:00 und 22:00 Uhr.
ASFINAG Projektseite A 26 (Wayback-Snapshot 21.01.2021), 21. Jänner 2021.
Primärquelle.
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Für Etappe 2 sollen rund 500.000 Kubikmeter Ausbruchmaterial großteils per Schiff über die Donau abtransportiert werden, wodurch laut ASFINAG etwa 75.000 Lkw-Fahrten durch Linz vermieden werden.
BMIMI Infothek: Spatenstich für zweite Bauetappe der A26 Westumfahrung Linz, 3. Juli 2026.
Primärquelle.
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Laut ORF (21. Oktober 2026) haben die Bauarbeiten für den zweiten Abschnitt im Sommer 2026 begonnen; der Tunnelvortrieb soll noch 2026 starten, Sprengarbeiten etwa 70 Meter unter dem Freinberg ab November mit sechs bis zehn Sprengungen pro Tag; an der Waldeggstraße werden Fernwärme- und Gasleitungen verlegt und erste Bohrpfähle errichtet.
ooe.ORF.at: A26 wird um knapp 120 Millionen teurer, 21. Oktober 2026.
Medienbericht oder Studie.
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Die ASFINAG rechnet wegen einer geplanten Neuregelung für Aushubmaterial (Selen-Grenzwerte) mit rund 40 Mio. Euro Zusatzkosten.
SN.at/APA: Linzer Westring wird nochmals teurer (21.10.2026), 21. Oktober 2026.
Medienbericht oder Studie.
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Laut Land OÖ (Verkehrsressort) liegen die Hauptgründe der Mehrkosten in höheren Baukosten, der Inflation und neuen gesetzlichen Vorgaben; die Entsorgung des Freinberg-Aushubs könnte wesentlich teurer werden, die zugehörige Verordnung ist noch in Begutachtung.
ooe.ORF.at: A26 wird um knapp 120 Millionen teurer (21.10.2026), 21. Oktober 2026.
Medienbericht oder Studie.
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Laut ORF kostete die erste Etappe (Brücke inkl. 3,6 km Zu- und Abfahrten) 305 Millionen Euro statt ursprünglich geplanter 240 Millionen Euro; als Gründe wurden Verwaltungsverfahren und Teuerung genannt.
ooe.ORF.at: Donautalbrücke wird freigegeben, 15. November 2024.
Medienbericht oder Studie.
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Am Freitag, 15. November 2024, wurde die Donautalbrücke um 12.30 Uhr offiziell eröffnet und um 18.00 Uhr für den Verkehr freigegeben; laut ORF zwölf Jahre nach dem ursprünglich geplanten Eröffnungsdatum.
ooe.ORF.at: Donautalbrücke wird freigegeben, 15. November 2024.
Medienbericht oder Studie.
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Ab 15. November 2024 lief auf der Donautalbrücke ein mehrmonatiger „Probebetrieb unter Verkehr“; der Verkehr wird bis 2032 im gesamten Tunnelkomplex einspurig je Richtung geführt, die südliche Rampenröhre im Gegenverkehr; in den Rampentunneln gilt Tempo 50, auf der Brücke 60 km/h.
Tips: Neue Donautalbrücke eröffnet: Ab Freitagabend rollt der Verkehr, 15. November 2024.
Medienbericht oder Studie.
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Ein Bohrkopf blieb im November 2025 beim Microtunneling für einen Kanal (Linz AG im Auftrag der ASFINAG) nach 120 m Vortrieb in 17 m Tiefe unter dem Bergschlösslpark stecken.
ooe.ORF.at: Westring: Tunnel-Bohrkopf steckt fest (20.11.2025), 20. November 2025.
Medienbericht oder Studie.
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Die ASFINAG-Projektseite (Stand 22.10.2026) nennt als Bauzeiten: Bauvorbereitung 07/2015–12/2018, Abschnitt 1 Donautalbrücke 01/2019–10/2024, Abschnitt 2 Tunnel Freinberg 07/2026–12/2032, Abschnitt 3 Westbrücke 03/2033–12/2035, geplante Verkehrsfreigabe 12/2035.
ASFINAG Projektseite A 26 (abgerufen 22.10.2026), 22. Oktober 2026.
Primärquelle.
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Die Oö. Landesregierung hat die "Urfahrwänd" erstmals mit Verordnung vom 12. Juli 1982 (LGBl. Nr. 55/1982, kundgemacht am 6. August 1982) als Naturschutzgebiet im Stadtgebiet Linz festgestellt; das Gebiet umfasste damals 74.510 m² auf den Grundstücken 1210/1, 1210/13, 1284/4, 1284/5 und 1284/1 KG Pöstlingberg sowie 51/1, 51/2 und 52 KG Urfahr.
LGBl. Nr. 55/1982: Verordnung der o.ö. Landesregierung, mit der das Gebiet der "Urfahrwänd" in Linz als Naturschutzgebiet festgestellt wird, 6. August 1982.
Primärquelle.
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Mit Verordnung LGBl. Nr. 49/2008 (ausgegeben am 16. Mai 2008) stellte die Oö. Landesregierung die "Urfahrwänd" in Linz und der Gemeinde Puchenau neu als Naturschutzgebiet fest; die Verordnung ist für die Oö. Landesregierung von Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Haider gezeichnet.
LGBl. für Oberösterreich Nr. 49/2008, 16. Mai 2008.
Primärquelle.
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Der Naturschutzbund Oberösterreich schrieb im April 2008, die Landesregierung plane, das Naturschutzgebiet Urfahrwänd für die Westring-Autobahnbrücke zu ändern; eine Fläche von 4.652 m² solle für die Errichtung der acht Tunnelportale zerstört werden, wodurch 60 % der felsdominierten Lebensräume vernichtet würden.
NATURSCHUTZBUND OÖ, Otternet Ausgabe 20, 15. April 2008: Naturschutzgebiet „Urfahrwänd“: Opfer des Verkehrswahnsinns?, 15. April 2008.
Medienbericht oder Studie.
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Laut UVP-Bescheid des BMVIT vom 22.12.2014 liegt das Naturschutzgebiet Urfahrwänd innerhalb des 500-m-Untersuchungspuffers, ist aber vom Vorhaben nicht direkt betroffen; die flächenbezogenen Eingriffe in Bau und Betrieb finden außerhalb der Gebietsgrenzen statt.
BMVIT, Bescheid GZ. BMVIT-314.526/0047-IV/ST-ALG/2014 vom 22.12.2014, A 26 Linzer Autobahn Knoten Linz/Hummelhof (A 7) – ASt. Donau Nord, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Der UVP-Bescheid stellt für die Betriebsphasen einen permanenten Flächenverlust primärer Felslebensräume und wärmeliebender Waldstandorte der Urfahrwänd (durch Abspannseile u.a.) sowie hohe bis sehr hohe Beeinträchtigungen fest, bewertet die Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen unter Berücksichtigung der Maßnahmen insgesamt aber als vertretbar.
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Laut UVP-Bescheid ist das Vegetationsmosaik der Linzer Pforte (Eichen-Hainbuchenwälder, Geißklee-Traubeneichenwälder, Felstrockenrasen) in Österreich nur aus drei Gebieten bekannt, weshalb die Standorte bei Linz österreichweite Bedeutung haben; die Hangabschnitte Urfahrwänd und Turmleiten gelten als sehr hochwertige Biotopflächen.
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Der UVP-Sachverständige für Pflanzen, Tiere und Lebensräume kam 2014 zum Schluss, dass es in der Bauphase wegen der unmittelbaren Nähe des Nestes zum Bauvorhaben zu einer Zerstörung des Wanderfalkennestes im Sinne des Art. 5 lit. b Vogelschutzrichtlinie kommt.
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Das BVwG hielt fest, dass die im Bescheid ursprünglich vorgeschriebenen Wanderfalken-Maßnahmen von vornherein nicht ausreichend waren, weil ihre Wirksamkeit nicht mit ausreichender Sicherheit vorhergesagt werden konnte; in erweiterter Form seien sie nun ausreichend.
BVwG, Erkenntnis W143 2017269-2/297E vom 21.08.2017, 21. August 2017.
Primärquelle.
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Das BVwG gab am 21.08.2017 den Beschwerden gegen den Naturschutzbescheid des Linzer Bürgermeisters teilweise statt und schrieb zusätzlich die Auflage 5.11 vor: jährlicher Bericht bis Ende September über Zustand, Eignung und Besiedlung der Ersatzwände durch den Wanderfalken, bei Nicht-Besiedlung Verbesserungsvorschläge je Wand.
BVwG, Erkenntnis W143 2017269-2/297E vom 21.08.2017, 21. August 2017.
Primärquelle.
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Das BVwG stellte 2017 fest, dass der Wanderfalken-Brutplatz in den Urfahrwänd seit etwa März 2015 nicht mehr besiedelt ist und nicht als regelmäßiger Brutplatz im Sinne der Vogelschutz-Richtlinie gilt, weil ein Brutnachweis mit Bruterfolg nur für 2014 vorliegt.
BVwG 21.08.2017, W143 2017269-2/297E, 21. August 2017.
Primärquelle.
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Laut ASFINAG-Stellungnahme im BVwG-Verfahren gaben die Wanderfalken den Brutplatz 2015 wahrscheinlich wegen Aufräumarbeiten nach Felsstürzen auf die L 127 am 16. und 26. März 2015 und das Anbringen von Sicherungsnetzen durch die Landesstraßenverwaltung rund 70 m vom Horst auf, nicht wegen des Autobahnbaus.
BVwG, Erkenntnis W143 2017269-2/297E vom 21.08.2017, 21. August 2017.
Primärquelle.
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Laut BVwG wurde am 2. März 2017 ein Wanderfalken-Männchen in der östlichsten der als vorgezogene Maßnahme angelegten Nisthilfen festgestellt, rund 500 m vom früheren Nistplatz entfernt; das Gericht wertete das als Nachweis der Wirksamkeit der Maßnahme.
BVwG, Erkenntnis W143 2017269-2/297E vom 21.08.2017, 21. August 2017.
Primärquelle.
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Mit dem UVP-Bescheid vom 22.12.2014 erhielt die ASFINAG die forstrechtliche Bewilligung zur dauernden Rodung von 5.555 m² und zur befristeten Rodung von 4.709 m² Wald.
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Die Grundstücke 2789/2, 2795/1, 2813/1 (u.a.) am Nordabhang des Freinbergs wurden mit Bescheiden des Magistrats Linz von 1983 und dem Berufungsbescheid des Landeshauptmanns vom 19.12.1984 zu Bannwald erklärt, zum Schutz der B 129, der Wohn- und Gewerbeobjekte, der Calvarienbergkirche und der Wege vor Steinschlag; die Rodungsflächen auf 2789/2, 2795/1 und 2813/1 sind damit Bannwald.
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Das BVwG stellte 2017 fest, der Bannwald auf der rechten Donauseite (Hangwälder Freinberg) umfasse laut Bannwaldbescheid vom 19.12.1984 insgesamt 14,1082 ha, und bewertete den Eingriff aus forstwirtschaftlicher und waldökologischer Sicht als gering.
BVwG, Erkenntnis W143 2017269-2/297E vom 21.08.2017, 21. August 2017.
Primärquelle.
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Der UVP-Naturschutzsachverständige bewertete den Bergschlößlpark als hochwertigen Lebensraum für Vögel und Fledermäuse und die Eingriffe trotz geringer Fläche mit hohen Beeinträchtigungen; die Vertretbarkeit stützte er auf die geringe flächige Ausdehnung der Eingriffe.
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Umweltstadträtin Eva Schobesberger gab am 5. November 2025 an, für den A26-Bau würden im Bergschlösslpark, im Ziegeleipark und an der Bahnhofskreuzung mindestens 243 Bäume gefällt, darunter 90 mit mehr als 60 cm Durchmesser; eine von ihr beauftragte stadtklimatologische Einschätzung erwarte lokal teils deutliche Verschlechterungen des Mikroklimas.
Stadt Linz Medienservice 05.11.2025: Baumfällungen durch die Asfinag für den Bau der A26 (Presseaussendung StR Schobesberger), 5. November 2025.
Grüne Quelle.
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Laut MeinBezirk (18. Dezember 2025) waren im Bergschlösslpark-Areal bis dahin 243 Bäume gefällt worden; Aktivisten besetzten die letzte Baumgruppe, ein genehmigtes Protestcamp bestand seit 19. November 2025.
MeinBezirk Linz: Gegen Westring-Bau: Protest im Bergschlösslpark soll auch 2026 weitergehen, 18. Dezember 2025.
Medienbericht oder Studie.
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Die ASFINAG kündigte im Oktober 2025 an, im Nahbereich der Bahnhofskreuzung sowie in Randbereichen des Bergschlössl- und des Ziegeleiparks etwa 90 Bäume mit über 60 cm Stammdurchmesser und weiteren Bewuchs in den Wintermonaten zu entfernen und nach Fertigstellung der zweiten Etappe mehr Bäume nachzupflanzen als bisher vorhanden.
ooe.ORF.at: A26: Weitere Bauvorbereitung der ASFINAG, 18. Oktober 2025.
Medienbericht oder Studie.
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Der Dringlichkeitsantrag von Grünen, KPÖ, LinzPlus und GR Brandstetter vom 23.10.2025, Bürgermeister Prammer möge sich bei der ASFINAG dafür einsetzen, nur die derzeit unvermeidbaren Baumfällungen vorzunehmen, wurde bei Enthaltung von SPÖ (21), ÖVP (11) und FPÖ (9) mehrheitlich abgelehnt.
Wortprotokoll 33. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz, 23.10.2025, TOP T, 23. Oktober 2025.
Primärquelle.
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Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) erklärte im Oktober 2025, die Baumfällungen im Bereich des Westrings erfolgten auf Flächen der ASFINAG, nicht der Stadt.
Für A26-Tunnel: 240 Bäume sollen gefällt werden (ooe.ORF.at), 22. Oktober 2025.
Medienbericht oder Studie.
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Helge Langer schrieb am 5. Februar 2026, das Protestcamp gegen die A26 sei soeben geräumt worden, nannte das eine Schande und dankte den Aktivist:innen für das Dagegenhalten unter extremen Bedingungen.
Instagram @helgelanger, Beitrag vom 5. Februar 2026, 5. Februar 2026.
Grüne Quelle.
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Laut UVP-Bescheid 2014 beträgt der Flächenbedarf der A 26 im Betrieb 16,1617 ha, davon 3,4756 ha (28,72 %) absolute Neuversiegelung.
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 Linzer Autobahn, 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Für die Bauphase der A 26 werden laut UVP-Bescheid zusätzlich 5,5122 ha Boden benötigt, davon 3,1139 ha unversiegelter Boden, hauptsächlich Parkanlagen und innerstädtische Grünflächen (2,0288 ha).
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 Linzer Autobahn, 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Im BVwG-Erkenntnis vom 21.08.2017 (W143 2017269-2) ist festgehalten, dass sich die Gesamtfahrleistung in Betriebsphase 3 (2030) gegenüber der Nullvariante um 1,0 % erhöht und bei CO2 von einer neutralen Emissionsbilanz gesprochen werden kann.
BVwG-Erkenntnis W143 2017269-2 vom 21.08.2017 (A 26 Linzer Autobahn), 21. August 2017.
Primärquelle.
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Die UVP bewertete die Klimawirkung als nicht relevant: In Betriebsphase 3 (2030) ergebe sich gegenüber der Nullvariante eine geringfügige Abnahme der CO2-Emissionen um rund 819 t/a (minus 0,3 %).
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Die UVP-Behörde erklärte, die Einhaltung der Reduktionsziele des Klimaschutzgesetzes sei nicht Gegenstand des Verfahrens.
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Das Lebensministerium (BMLFUW) stellte in seiner Stellungnahme zur UVE vom 13.08.2009 fest, dass das Vorhaben gegenüber der Nullvariante zu deutlich höheren NOx- und CO2-Emissionen führe und der Zielerreichung des Kyoto-Protokolls deutlich entgegenstehe.
BMLFUW, Stellungnahme zur UVE A 26 Linzer Autobahn Abschnitt Süd, Zl. 162-328/09, 13.08.2009, 13. August 2009.
Primärquelle.
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Die A 26 wurde in der Evaluierung des ASFINAG-Bauprogramms 2021 ausdrücklich nicht evaluiert: Rechtskräftig genehmigte Projekte, bei denen bereits ein Baubeginn erfolgt war (genannt: A 26 und S 7), waren von der Evaluierung ausgenommen.
Evaluierung des Bauprogramms der Zukunft in Umsetzung des Regierungsprogramms – Schlussfolgerungen, November 2021.
Primärquelle.
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Das BMK erklärte am 1. Dezember 2021, ausführliche Analysen hätten ergeben, dass der Ausbau des Straßennetzes stets zu mehr Verkehr führe und klimaschädliche Treibhausgase dadurch steigen.
Klimacheck: Ergebnisse ASFINAG-Bauprogramm liegen vor (BMK-Presseaussendung), 1. Dezember 2021.
Primärquelle.
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Die ASFINAG stellte mit Schreiben vom 21. Mai 2008 beim Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie den Antrag auf Durchführung der UVP und auf einen teilkonzentrierten Genehmigungsbescheid für die A 26, Abschnitt Knoten Linz/Hummelhof bis Anschlussstelle Donau Nord (km 0,6+08,567 bis km 4,9+69,805).
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Mit Bescheid vom 22.12.2014, GZ. BMVIT-314.526/0047-IV/ST-ALG/2014, erteilte der Verkehrsminister der ASFINAG die Genehmigung nach § 24f UVP-G 2000 iVm BStG 1971, Forstgesetz 1975 und Straßentunnel-Sicherheitsgesetz für die A 26 Knoten Linz/Hummelhof (A 7) – ASt. Donau Nord.
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Das UVP-Verfahren für die A 26 Süd überschritt die gesetzliche Verfahrensdauer von zwölf Monaten bis zum Ende der Prüfung an Ort und Stelle um 24 Monate.
Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2012/10: A 26 Linzer Autobahn (Westring), Oktober 2012.
Primärquelle.
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Während der Auflage 2009 langten bei der UVP-Behörde insgesamt 1789 Stellungnahmen bzw. Einwendungen ein, darunter von Linz, Puchenau, dem OÖ Umweltanwalt und den Umweltorganisationen Naturschutzbund OÖ, Ökobüro, Global 2000 und Umweltdachverband.
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Während der Auflagefrist 2009 legten insgesamt 11 Initiativen eine Stellungnahme mit Unterschriftenliste vor; zehn namentlich genannte Bürgerinitiativen wurden vom BMVIT informiert, dass sie die nach § 19 Abs. 4 UVP-G 2000 erforderliche Mindestzahl von 200 Unterstützern erreicht und die übrigen Voraussetzungen des § 19 erfüllt haben (mit den Rechtsfolgen nach § 24h, nunmehr § 24f Abs. 8 UVP-G 2000); die Einwendungen der elften, 'Pro A 26 – Autobahn-Westring Linz', wurden als unzulässig zurückgewiesen.
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Bei der zweiten Auflage (10.12.2012 bis 4.2.2013) langten innerhalb der Frist mehr als 1.700 Stellungnahmen bzw. Einwendungen ein, darunter von Linz, dem OÖ Umweltanwalt, der Umweltorganisation „Initiative FahrRad Oberösterreich“ und vier Bürgerinitiativen; vier weitere kamen verspätet.
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Die mündliche UVP-Verhandlung war für 30. September, 1., 3. und 4. Oktober 2013 in Linz anberaumt und fand tatsächlich an sieben Tagen statt: am 30. September sowie am 1., 3., 4., 14., 15. und 21. Oktober 2013.
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Das BVwG übernahm 2017 die Feststellung der UVP-Behörde, dass der Bedarf an der A 26 nicht Gegenstand des UVP-Verfahrens ist, weil er durch die Aufnahme in das Verzeichnis 1 des BStG 1971 gesetzlich festgestellt wurde.
BVwG 21.08.2017, W143 2017269-2/297E, 21. August 2017.
Primärquelle.
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Im Spruch des Bescheides gelten alle nicht durch Nebenbestimmungen berücksichtigten Einwendungen als zurückgewiesen bzw. abgewiesen; zivilrechtliche Einwendungen werden auf den Zivilrechtsweg verwiesen.
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Laut Rechtsmittelbelehrung konnte binnen vier Wochen nach Zustellung Beschwerde beim BMVIT erhoben werden; Beschwerden hatten gemäß § 46 Abs. 24 Z 5 UVP-G 2000 keine aufschiebende Wirkung.
BMVIT, UVP-Bescheid A 26 vom 22.12.2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Laut OÖN (9. Mai 2015) ließ Bürgermeister Luger per Weisung eine von Stadträtin Schobesberger angeordnete Verlängerung der Frist für das Parteiengehör im Naturschutzverfahren um eine Woche rückgängig machen; das Anlagen- und Bauamt hatte drei Wochen veranschlagt, gehört wurden 40 Grundeigentümer und zehn Bürgerinitiativen.
OÖN: Parteiengehör bei Westringverfahren doch kürzer, 9. Mai 2015.
Medienbericht oder Studie.
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Bürgermeister Luger wies laut OÖN die Vorwürfe zurück, verwies auf die Einschätzung des Anlagen- und Bauamts, dass drei Wochen ausreichen, und sagte, er werde kein Verfahren unnötig in die Länge ziehen.
OÖN: Parteiengehör bei Westringverfahren doch kürzer, 9. Mai 2015.
Medienbericht oder Studie.
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Das BVwG ordnete am 19.09.2016 auf Antrag der Beschwerdeführer an, dass die ASFINAG Quell- und Ziel-Verkehrsmatrizen sowie Emissionsfaktoren (Rohdaten) herausgibt; die ASFINAG legte am 10.10.2016 die Ziel- und Quellmatrizen sowie Luftdaten vor.
10747/AB XXV. GP vom 15.02.2017, Anfragebeantwortung BMVIT (Leichtfried) zu 11161/J, 15. Februar 2017.
Primärquelle.
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Die OÖN berichteten im Dezember 2016, die UVP zum Westring sei nach einer Rekorddauer und mehr als 11.000 Einwendungen abgeschlossen worden; das BVwG habe die ASFINAG verpflichtet, den Gegnern die Rohdaten der Verkehrsberechnungen vorzulegen.
OÖN, Westring: Empörung nach neuerlicher Verzögerung (Staudinger, Fehringer, Stammler), 12. Dezember 2016.
Medienbericht oder Studie.
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Das BVwG wies am 24.11.2016 (W143 2017269-2/208Z) den Antrag der ASFINAG ab, die Quell- und Ziel-Verkehrsmatrizen von der Akteneinsicht auszunehmen, weil kein berechtigtes Geheimhaltungsinteresse bestand.
BVwG 21.08.2017, W143 2017269-2/297E, 21. August 2017.
Primärquelle.
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Das Bundesverwaltungsgericht verhandelte alle Beschwerden am 17., 18., 19., 23., 24. und 25. August 2016 gemeinsam; am 25.08.2016 änderte die ASFINAG das Projekt und sagte lärmmindernden Splittmastixasphalt (L-SMA) auf der ganzen Trasse samt Rampen zu.
BVwG, Erkenntnis vom 21.08.2017, W143 2017269-2/297E, 21. August 2017.
Primärquelle.
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Mit Erkenntnis vom 21.08.2017 gab das BVwG den Beschwerden gegen den UVP-Bescheid teilweise statt und änderte Auflagen ab, wies die Beschwerden im Übrigen aber als unbegründet ab; die Genehmigung blieb damit bestehen.
BVwG, Erkenntnis vom 21.08.2017, W143 2017269-2/297E, 21. August 2017.
Primärquelle.
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Das BVwG schrieb 2017 (Auflage 1.16) vor, an 25 Querschnitten des untergeordneten Straßennetzes ein Jahr vor jeder Betriebsphase und jährlich bis 10 Jahre nach Inbetriebnahme der 3. Betriebsphase im Mai und Oktober je eine Woche automatische Verkehrserhebungen durchzuführen (u.a. Nibelungenbrücke, Leonfeldner Straße, Wiener Straße).
BVwG 21.08.2017, W143 2017269-2/297E, 21. August 2017.
Primärquelle.
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Das BVwG schrieb 2017 Auflage 4.32 vor: Ergibt das Verkehrsmonitoring eine um mindestens 1.000 Kfz/24h höhere Verkehrsstärke (JDTV) als die UVE-Prognose und sind vorhabenbedingte Grenzwertüberschreitungen nicht auszuschließen, sind kontinuierliche Messungen von NO2, PM10 und PM2,5 bei den exponiertesten Wohnanrainern vorzunehmen.
BVwG 21.08.2017, W143 2017269-2/297E, 21. August 2017.
Primärquelle.
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Das BVwG schrieb 2017 zusätzlich Auflage 1.18 vor: Wird die prognostizierte Verkehrsnachfrage im entlasteten Netz überschritten, muss sich die ASFINAG bei Land- und Stadtbehörden für Maßnahmen einsetzen, z.B. Tempo 30 auf der A 26 und auf untergeordneten Straßen, Verkehrsberuhigung oder Parkraumbeschränkungen.
BVwG 21.08.2017, W143 2017269-2/297E, 21. August 2017.
Primärquelle.
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Der VwGH wies am 27.09.2018 (Ro 2018/06/0006, verbunden mit Ro 2018/06/0007 bis 0012) die Revision der Bürgerinitiative und sechs weiterer Personen gegen das BVwG-Erkenntnis vom 21.08.2017 zurück.
VwGH 27.09.2018, Ro 2018/06/0006, 27. September 2018.
Primärquelle.
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Laut Verkehrsministerium sind mit dem VwGH-Beschluss vom 27. September 2018 alle höchstgerichtlichen Verfahren zur A 26 abgeschlossen.
BMIMI: A 26 Linzer Autobahn, Knoten Linz/Hummelhof (A 7) – Anschlussstelle Donau Nord, 22. Oktober 2026.
Primärquelle.
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Die Revisionswerber mussten laut VwGH-Beschluss vom 27.09.2018 dem BMVIT und dem Landeshauptmann von Oberösterreich je 553,20 Euro und der ASFINAG 1.106,40 Euro an Aufwandersatz zahlen.
VwGH 27.09.2018, Ro 2018/06/0006, 27. September 2018.
Primärquelle.
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Der Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt der A 26 erfolgte am Freitag, 3. Juli 2026, im Stollen am südlichen Donauufer; für 2032 ist die Verkehrsfreigabe der zwei getrennten Tunnelröhren mit je zwei Fahrspuren gemeinsam mit der Unterflurtrasse Waldeggstraße geplant.
Spatenstich A 26 Linzer Autobahn. Zweiter Bauabschnitt als 'Herzstück' (Pressemappe ASFINAG), 3. Juli 2026.
Primärquelle.
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Laut ASFINAG-Projektseite (abgerufen 28.10.2026) dauert der Bau von Abschnitt 2 (Tunnel Freinberg inkl. Bahnhofknoten und Unterflurtrasse Waldeggstraße) von 07/2026 bis 12/2032, der Bau von Abschnitt 3 (Westbrücke inkl. Lückenschluss zur A 7) von 03/2033 bis 12/2035; die geplante Verkehrsfreigabe ist 12/2035.
A 26 Linzer Autobahn Knoten Linz Hummelhof (A 7) - Anschlussstelle Donau Nord, 28. Oktober 2026.
Primärquelle.
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ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl sprach beim Spatenstich von Bauarbeiten im urbanen Raum 'über die kommenden sechs Jahre' und von der 'Neugestaltung eines ganzen Stadtteils'.
Spatenstich A 26 Linzer Autobahn (Pressemappe ASFINAG), 3. Juli 2026.
Primärquelle.
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An der künftigen Anschlussstelle Bahnhof ordnet die ASFINAG drei Tunnelröhren und vier Straßenebenen übereinander an; die Unterflurtrasse Waldeggstraße wird in offener bzw. Deckelbauweise errichtet, was die ASFINAG selbst eher mit dem Bau einer U-Bahn vergleicht.
Spatenstich A 26 Linzer Autobahn (Pressemappe ASFINAG), 3. Juli 2026.
Primärquelle.
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Laut MeinBezirk (10.7.2026) war wenige Tage nach Baustart eine Fuß- und Radwegverbindung zwischen Niederreithstraße und Ziegeleistraße gesperrt; die ASFINAG bedauerte den Unmut, verwies auf einen Postwurf an mehr als 11.000 Anrainer:innen und begründete die frühe Sperre mit der Sicherung historisch erhaltenswürdiger Stufen und Geländer im Ziegeleipark.
A 26 Westring: Bauarbeiten für Freinbergtunnel legen Fuß- und Radweg lahm, 10. Juli 2026.
Medienbericht oder Studie.
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Die ASFINAG räumte laut MeinBezirk ein, dass zum Zeitpunkt der Sperre die geplanten Informationstafeln und Umleitungsbeschriftungen noch nicht fertig waren, und bezifferte den Umweg über die Sophiengutstraße mit 'nur 2 Minuten' laut Google Maps.
A 26 Westring: Bauarbeiten für Freinbergtunnel legen Fuß- und Radweg lahm, 10. Juli 2026.
Medienbericht oder Studie.
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Wegen der notwendigen Demontage der Oberleitung zwischen Hauptbahnhof und Froschberg richten die LINZ AG LINIEN ab 13. Juli 2026 auf den Obuslinien 45 und 46 zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof/Busterminal und Froschberg einen Pendelverkehr mit Gelenkbussen ein; umgestiegen wird am Hauptbahnhof/Busterminal (Steig A1/A2).
A 26 aktuell: Baustart A 26 Linzer Autobahn Etappe 2 (ASFINAG-Postwurf), Mai 2026.
Primärquelle.
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Die Grünen Linz bezifferten den von den Linien 45 und 46 erschlossenen Stadtteil Froschberg mit rund 11.000 Bewohner:innen.
Die Folgen des Westringbaus (Grüne Linz), 8. Juli 2026.
Grüne Quelle.
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Klubobmann Helge Langer (Grüne) kritisierte am 8. Juli 2026 die Sperre des Fuß- und Radwegs Niederreithstraße–Ziegeleistraße und den Umstieg der Linien 45 und 46 am Hauptbahnhof: Der Froschberg werde 'Stück für Stück' durch den Autobahnbau von der Innenstadt abgetrennt.
Die Folgen des Westringbaus: Fuß- und Radweg gesperrt, O-Busse fahren nicht mehr durch (Grüne Linz), 8. Juli 2026.
Grüne Quelle.
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Laut ASFINAG-Projektleiter Sebastian Stöcklegger beginnen ab November 2026 Sprengarbeiten etwa 70 Meter unter dem Freinberg; nach Vortriebsbeginn seien sechs bis zehn Sprengungen pro Tag geplant (drei bis fünf pro Röhre), die Sprengungen dauern etwa ein Jahr.
A26 wird um knapp 120 Millionen teurer (ooe.ORF.at), 21. Oktober 2026.
Medienbericht oder Studie.
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Der Freinbergtunnel wird laut ASFINAG bergmännisch mit Sprengungen und mechanisch mit Baggern oder Fräsen gebaut; im Nachtzeitraum werde es keine Sprengungen geben.
Spatenstich A 26 Linzer Autobahn (Pressemappe ASFINAG), 3. Juli 2026.
Primärquelle.
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Der UVP-Bescheid von 2014 erlaubt maximal 3 Sprengungen zwischen 22:00 und 06:00 Uhr (bei mehr Sprengereignissen gilt ein Sekundärschall-Richtwert LA,max ≤ 45 dB(A)); ein generelles Nachtsprengverbot gilt nur im Baustellenbereich Anschlussstelle Donau Nord. Die ASFINAG-Zusage 'keine Nachtsprengungen' geht damit über den Bescheid hinaus.
UVP-Bescheid A 26 Linzer Autobahn, GZ. BMVIT-314.526/0047-IV/ST-ALG/2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Die Regelbauarbeitszeiten sind laut UVP-Bescheid, ausgenommen Arbeiten im Tunnel und direkt damit verbundene Tätigkeiten, auf Montag bis Freitag 06:00 bis 20:00 Uhr und Samstag 06:00 bis 14:00 Uhr beschränkt; Spezialbauarbeiten dürfen auch außerhalb stattfinden, wenn die Anrainer vorab informiert werden.
UVP-Bescheid A 26 Linzer Autobahn, GZ. BMVIT-314.526/0047-IV/ST-ALG/2014, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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Lkw-Transporte zum Abtransport von Ausbruch- und Aushubmaterial sind laut UVP-Bescheid nur Montag bis Freitag 06:00 bis 20:00 Uhr und Samstag 06:00 bis 14:00 Uhr erlaubt.
UVP-Bescheid A 26 Linzer Autobahn, 22. Dezember 2014.
Primärquelle.
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In der aktuellen Umleitungsphase 2 laufen laut ASFINAG Leitungsarbeiten in der Waldeggstraße und die Herstellung der Baugruben im Ziegelei- und Bergschlösslpark; der Radverkehr wird stadteinwärts über die Deublerstraße, stadtauswärts über die als Einbahn geführte Sophiengutstraße und die Niederreithstraße umgeleitet.
A 26 Linzer Autobahn, Umleitung Radverkehr, 28. Oktober 2026.
Primärquelle.
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Laut ASFINAG ist das innerstädtische Baufeld mit vier Meter hohen Wänden abgeschirmt; im Bereich Bahnhof und Waldeggstraße habe die ASFINAG, wenn gewünscht, lange vorab Lärmschutzfenster in Wohnungen eingebaut.
Spatenstich A 26 Linzer Autobahn (Pressemappe ASFINAG), 3. Juli 2026.
Primärquelle.
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Im Oktober 2023 forderte die ASFINAG Anrainer des zweiten Bauabschnitts zur bautechnischen Beweissicherung auf; dabei wird in Häusern bis 100 Meter von der Tunnelachse der Bauzustand dokumentiert, um spätere Schäden durch den Tunnelbau feststellen zu können.
Anrainer fürchten weitere Westring-Schäden (ooe.ORF.at), 21. Oktober 2023.
Medienbericht oder Studie.
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Für Fragen, Anliegen und Beschwerden zur Baustelle hat die ASFINAG eine Baustellen-Ombudsperson A 26 (Martin Brunnbauer) eingerichtet, erreichbar unter A26-ombudsperson@asfinag.at bzw. +43 664 6010810526.
A 26 Linzer Autobahn Projektseite, 28. Oktober 2026.
Primärquelle.
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Laut ASFINAG soll der Verkehr 2032 mit A26 auf der Waldeggstraße um fast 60 Prozent auf 23.600 Fahrzeuge abnehmen; die Reduktion von Lärm und Schadstoffen werde vor allem entlang der B139 zwischen Waldeggstraße und Römerbergtunnel spürbar.
Spatenstich A 26 Linzer Autobahn (Pressemappe ASFINAG), 3. Juli 2026.
Primärquelle.
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Umweltstadträtin Eva Schobesberger (Grüne) erklärte zum Spatenstich am 3. Juli 2026, Anrainer:innen würden mindestens sechs Jahre dem täglichen Lärm des Betonierens, Stemmens und Bohrens ausgesetzt sein, und kritisierte, dass die Stadt mitzahlt.
Baustart für Westring: Enorme Belastungen für Anrainer:innen (Grüne Linz), 3. Juli 2026.
Grüne Quelle.