Chronik
1900
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1900 bis 1951
NS-Zeit in Linz
Laut Volkszählungen lebten in Linz 1900 702, 1923 931 und 1934 671 Jüdinnen und Juden; 1951 wurden 54 gezählt.
1900 hatten in Linz laut Volkszählung 702 Juden und Jüdinnen gelebt, 1923 wurden 931 Personen erhoben, 1934 waren es 671. Bei der Volkszählung 1951 hat man in Linz 54 Juden gezählt
Kurzfassung "Bereits heute schon ganz judenfrei..." (Michael John), Archiv der Stadt Linz, Primärquelle
1931
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1931 bis 1945
NS-Zeit in Linz
Laut Mayrhofer war Linz schon zwischen 1931 und 1934 das Zentrum der politischen nationalsozialistischen Aktivitäten in Österreich, und Hitler hegte seinen Traum einer "nationalsozialistischen Musterstadt" vor einem Modell im Keller der Berliner Reichskanzlei bis zu seinem Selbstmord.
Schon zwischen 1931 und 1934 war die Stadt das Zentrum der politischen nationalsozialistischen Aktivitäten in Österreich. [...] Seinen Traum, eine "nationalsozialistische Musterstadt" zu schaffen, hegte er vor einem Modell im Keller der Berliner Reichskanzlei bis zu seinem Selbstmord.
Kurzfassung "Die Patenstadt des Führers" (Fritz Mayrhofer), Archiv der Stadt Linz, Primärquelle
1938
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1938
NS-Zeit in Linz
Mit der Eingemeindung von Ebelsberg und St. Magdalena 1938 verband sich laut Stadtarchiv Hitlers Absicht, seine "Heimat- und Patenstadt" Linz zu einem Industrie-, Verwaltungs- und Kulturzentrum auszubauen; realisiert wurden vor allem Industrieanlagen und Wohnbauten, nicht aber die monumentale Donauuferverbauung und die "Prachtstraße".
Die nochmals sprunghafte Vergrößerung des Stadtgebiets 1938 (Eingemeindung von Ebelsberg und St. Magdalena) stand mit der Absicht Adolf Hitlers im Zusammenhang, seine "Heimat- und Patenstadt" Linz zu einem Industrie-, Verwaltungs- und Kulturzentrum auszubauen. [...] Vor allem Industrieanlagen und Wohnbauten, nicht aber die geplante monumentale Donauuferverbauung und die "Prachtstraße" wurden ausgeführt.
Zeittafel 1938 - 1945 (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
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1938
NS-Zeit in Linz
Die beiden größten Bauträger des NS-Wohnbaus in Linz waren die Wohnungs-AG der Reichswerke Hermann Göring (heute WAG) und die Stadt- und Wohnungsgesellschaft der Stadt Linz (heute GWG); 1938 begann der Bau der Siedlungen Spallerhof, Wimhölzl und Keferfeld.
Noch 1938 wurde mit dem Bau der ersten Siedlungen Spallerhof, Wimhölzl und Keferfeld begonnen. Die zwei größten Bauträger waren die „Wohnungs-Aktiengesellschaft der Reichswerke Hermann Göring Linz“ (heute: WAG) und die „Stadt- und Wohnungsgesellschaft der Stadt Linz“ (heute: GWG).
Wohnungen für die „Volksgemeinschaft“ (Forum OÖ Geschichte, Autorin Sylvia Necker), Medienbericht oder Studie
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5. Jänner 1938
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Der Burschenbundball findet laut Veranstalter seit 1948 regelmäßig statt und hatte Vorläufer vor 1938; der letzte Vorkriegsball fand am 5. Jänner 1938 in den Sälen des Kaufmännischen Vereins statt.
Der Burschenbundball findet seit 1948 regelmäßig statt und hatte bereits vor 1938 seine Vorläufer. ... Zuletzt vor dem 2. Weltkrieg am 5. Jänner 1938 in den Sälen des Kaufmännischen Vereins.
Burschenbundball (Website des Ballausschusses), 28. Oktober 2026, Primärquelle
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12. März 1938
NS-Zeit in Linz
Am 12. März 1938 wurde Hitler in Linz begeistert empfangen; laut Stadtarchiv veranlasste ihn der Jubel auf dem Hauptplatz, Österreich vollständig ins Deutsche Reich einzugliedern.
1938, 12. März Begeisterter Empfang des deutschen Reichskanzlers Adolf Hitler in seiner Heimatstadt; der Jubel der Menschenmenge auf dem Hauptplatz veranlasst ihn, Österreich dem Deutschen Reich vollständig einzugliedern.
Zeittafel 1938 - 1945 (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
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13. Mai 1938
NS-Zeit in Linz
Am 13. Mai 1938 erfolgte in Linz-St. Peter der Spatenstich für die Reichswerke "Hermann Göring"; die rund 4.500 Bewohner von St. Peter-Zizlau wurden in andere Stadtteile umgesiedelt.
Am 13. Mai 1938 erfolgt in Linz-St. Peter der Spatenstich für die Reichswerke Aktiengesellschaft für Erzbergbau und Eisenhütten „Hermann Göring“ [...]. Die rund 4.500 Bewohner von St. Peter-Zizlau werden in andere Stadtteile umgesiedelt.
Historie 1938-1945: Der Standort Linz der Reichswerke AG „Hermann Göring“ Berlin (voestalpine), Primärquelle
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November 1938
NS-Zeit in Linz
Die Linzer Synagoge in der Bethlehemstraße wurde in der Pogromnacht 1938 von SA und SS geplündert und angezündet; der jüdische Friedhof wurde entweiht und als Schrebergartensiedlung verwendet.
Die Linzer Synagoge wurde in der Pogromnacht 1938 von SA und SS geplündert und angezündet. ... Der Jüdische Friedhof wurde durch die Nationalsozialisten entweiht und als Schrebergartensiedlung verwendet.
Orte der NS-Verfolgung (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
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1938 bis 1943
NS-Zeit in Linz
In Linz sollten in der NS-Zeit 18 neue Siedlungen gebaut werden; bis 1943 wurden 7.754 Wohnungen fertiggestellt, wobei die Ausstellungsdokumentation festhält, dass der Ausbau zum Industriestandort zugleich neue Wohnungsnot schuf.
Insgesamt sollten in Linz 18 neue Siedlungen gebaut werden. [...] Die Nationalsozialisten versuchten zwar, die 7.754 bis 1943 fertig gestellten Wohnungen als Leistung des Regimes auszugeben; tatsächlich schufen sie aber durch die Wohnungsbauprogramme und den Ausbau der Stadt Linz zu einem der größten Industriestandorte im Reich, neue Wohnungsnot.
Wohnungen für die „Volksgemeinschaft“ (Forum OÖ Geschichte, Autorin Sylvia Necker), Medienbericht oder Studie
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1938 bis 1944
NS-Zeit in Linz
Die WAG wurde laut eigener Chronik am 9. Juni 1938 als Wohnungsaktiengesellschaft der Reichswerke Hermann Göring gegründet, war bis Kriegsende nach eigener Aussage Teil des verbrecherischen NS-Systems und stellte bis 1944 über 8.000 Wohnungen fertig.
Die WAG wurde am 9. Juni 1938 als „Wohnungsaktiengesellschaft der Reichswerke ‚Hermann Göring‘“ gegründet. [...] Nur so war es möglich, dass das Unternehmen bis 1944 über 8.000 Wohnungen fertigstellen konnte.
Wohn(ge)schichten. 75 Jahre WAG 1938–2013, Primärquelle
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1938 bis 1945
NS-Zeit in Linz
Laut Fritz Mayrhofer (Nationalsozialismus in Linz, 2001) wurden von Hitlers Linz-Plänen in erster Linie die kriegsdienlichen Maßnahmen umgesetzt (Großindustrie, Wohnbau); die Monumentalplanungen für Verwaltungs-, Kultur- und Verkehrszentrum blieben weitestgehend auf dem Papier.
Tatsächlich realisiert wurden in erster Linie jene Baumaßnahmen, die den Rüstungsanstrengungen zur Fortführung des Krieges dienlich waren. ... Die Monumentalplanungen für das Verwaltungs-, Kultur- und Verkehrszentrum blieben weitestgehend auf dem Papier.
Kurzfassung "Die Patenstadt des Führers" (Fritz Mayrhofer), Archiv der Stadt Linz, Primärquelle
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1938 bis 1945
NS-Zeit in Linz
Für die Neugestaltung wurde das Stauberhaus am Hauptplatz abgerissen und die alte Donaubrücke durch die Nibelungenbrücke der Ingenieure Friedrich Tamms und Karl Schaechterle ersetzt; am Hauptplatz entstand zugleich ein Bunker vor allem für die NS-Parteiführung.
durch den Abriss des Stauberhauses öffnete sich der Platz nun zur Donau hin. Auch die alte Donaubrücke wurde abgerissen und durch eine neue ersetzt. Die „Nibelungenbrücke“ ... realisierten die Ingenieure Friedrich Tamms (1904–1980) und Karl Schaechterle (1879–1971). Auf dem Hauptplatz wurde parallel zu den Neubauten ein Bunker errichtet, der vor allem der NS-Parteiführung zum Schutz gegen Bombenangriffe dienen sollte.
Erste Bautätigkeit am Hauptplatz (Forum OÖ Geschichte, Autorin Sylvia Necker), Medienbericht oder Studie
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1938 bis 1945
NS-Zeit in Linz
Die heutige WAG hält in ihrer Firmenchronik fest, dass beim Bau der Nibelungenbrücke nachweislich und auch in WAG-Siedlungen Granitsteine verbaut wurden, die Zwangsarbeiter im Steinbruch Mauthausen abgebaut hatten.
Auch in den WAG-Siedlungen wurden – wie nachweislich beim Bau der Nibelungenbrücke – Granitsteine verbaut, die von Zwangsarbeitern im Steinbruch Mauthausen unter unvorstellbaren Bedingungen abgebaut wurden.
Wohn(ge)schichten. 75 Jahre WAG 1938–2013, Primärquelle
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1938 bis 1945
NS-Zeit in Linz
Für das geplante "Führermuseum" in Linz stellte ein "Sonderstab Linz" unter Hans Posse durch Beschlagnahme und "Sicherstellung" vorwiegend jüdischer Sammlungen sowie durch Erwerbungen einen riesigen Bestand zusammen; das Museum blieb Fiktion, die Bilder lagerten in Kellern, Depots und Stollen.
Mit dem Kunsthistoriker Dr. Hans Posse an der Spitze wurde mittels Methoden wie Beschlagnahme und "Sicherstellung" vorwiegend jüdischer Sammlungen genauso wie durch umfangreiche Erwerbungen ein Museumskatalog von immensem Ausmaß erstellt. Die Bilder blieben allerdings in Kellern, Depots und Stollen gelagert, das "Kunstmuseum Linz" blieb die Fiktion eines Museums.
Kurzfassung "Sonderauftrag Linz" (Birgit Kirchmayr), Archiv der Stadt Linz, Primärquelle
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1938 bis 1945
NS-Zeit in Linz
Laut voestalpine-Zeitgeschichte-Museum wurden beim Aufbau und Betrieb der Reichswerke Hermann Göring in Linz zigtausende ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus mehr als dreißig Nationen eingesetzt, darunter Jugendliche und Kinder; 1943 kam jeder dritte Beschäftigte im Gau Oberdonau aus dem Ausland.
1943 kam jeder dritte Beschäftige im Gau Oberdonau, wie Oberösterreich damals hieß, aus dem Ausland [...] Beim Aufbau und Betrieb der Reichswerke Hermann Göring in Linz wurden zigtausende ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter eingesetzt: Männer und Frauen, Jugendliche und Kinder aus mehr als dreißig Nationen.
Einführung und Motivation (voestalpine Zeitgeschichte MUSEUM), Primärquelle
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1938 bis 1945
NS-Zeit in Linz
Laut Walter Schuster betrieb die Linzer Stadtverwaltung in der NS-Zeit aktiv die Rekrutierung, Beaufsichtigung und Disziplinierung ausländischer Arbeiterinnen und Arbeiter.
Autor: Walter Schuster [...] Die Stadtverwaltung betrieb aktiv die Rekrutierung, Beaufsichtigung und Disziplinierung ausländischer ArbeiterInnen.
Kurzfassung "Aspekte nationalsozialistischer Kommunalpolitik" (Walter Schuster), Archiv der Stadt Linz, Primärquelle
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1938 bis 1945
NS-Zeit in Linz
Hermann Rafetseder beschreibt Linzer Magistratsdienststellen als Drehscheibe des "Ausländereinsatzes": als Lager-Errichter und -Betreiber sowie Auftraggeber und Kontrolleur von Zwangsarbeit; Nutznießer waren auch Linzer Gewerbetreibende und Privathaushalte.
nicht nur die vielzitierte Großindustrie oder höhere Ebenen, sondern auch etwa Linzer Gewerbetreibende, Privathaushalte, ganz wesentlich aber auch damalige Linzer Magistratsdienststellen als Drehscheibe des "AusländerInneneinsatzes" als Lager-Errichter und -Betreiber, Auftraggeber und Kontrolleur von Zwangsarbeit etc.
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1938 bis 1945
NS-Zeit in Linz
Über fast das gesamte Linzer Stadtgebiet verteilt gab es 77 Lager für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.
Über beinahe das gesamte Stadtgebiet verteilt befanden sich in Linz 77 Lager für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, die in verschiedenen Industrie- und Gewerbebetrieben eingesetzt wurden.
Lager für ZwangsarbeiterInnen (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
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1938 bis 1945
NS-Zeit in Linz
Das Archiv der Stadt Linz verzeichnet als Orte der Verfolgung politischer Gegner u. a. die Gestapo-Leitstelle im Kolpinghaus (Langgasse 13), in der Folter und Misshandlung üblich waren, sowie das von der Gestapo betriebene "Arbeitserziehungslager" Schörgenhub, wo kurz vor Kriegsende noch politische Häftlinge, darunter Gisela Tschofenig, ermordet wurden.
Gestapo-Leitstelle Linz Kolpinghaus, Langgasse 13 ... Folter und Misshandlung der Verhafteten waren in den hauseigenen Gefängniszellen durchaus üblich. ... Kurz vor der Lagerauflösung Ende April/Anfang Mai 1945 wurden dort noch politische Häftlinge, darunter Gisela Tschofenig, ermordet.
Orte der NS-Verfolgung (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
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1938 bis 1945
NS-Zeit in Linz
Laut Evan Bukey hielt der Glaube an Hitlers Führungskapazität ("Hitlermythos") in seiner "Patenstadt" Linz länger an als in anderen Städten Großdeutschlands.
Dies galt auch für den Glauben an Hitlers Führungskapazität (Hitlermythos), die in seiner "Patenstadt" länger als in anderen Städten Großdeutschlands währte.
Kurzfassung "Meldungen aus Linz und dem Gau Oberdonau 1938 - 1945" (Evan B. Bukey), Archiv der Stadt Linz, Primärquelle
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1938
NS-Zeit in Linz
Hitler plante laut Stadtarchiv ein Groß-Linz als eine der fünf "Führerstädte" des Großdeutschen Reiches, wo er seinen Alterssitz errichten wollte.
Hitler plant ein Groß-Linz als eine der fünf "Führerstädte" des Großdeutschen Reiches, wo er seinen Alterssitz errichten will.
Zeittafel 1938 - 1945 (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
1939
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März 1939
NS-Zeit in Linz
Hitler bestellte im März 1939 den Münchner Architekten Roderich Fick zum "Reichsbaurat für die Neugestaltung der Stadt Linz"; Fick plante die Brückenkopfgebäude (mit Anton Estermann) und das Wasserstraßenamt, heute Heinrich-Gleißner-Haus, als erste und einzige realisierte Neugestaltungsmaßnahmen.
Im März 1939 bestellte Adolf Hitler den Münchner Architekten Roderich Fick (1886-1955) zum „Reichsbaurat für die Neugestaltung der Stadt Linz“. ... plante er nun für Linz die Brückenkopfgebäude (gemeinsam mit Anton Estermann) und das Wasserstraßenamt Linz, heute Heinrich-Gleißner-Haus. Für diese ersten und einzigen realisierten Neugestaltungsmaßnahmen
Erste Bautätigkeit am Hauptplatz (Forum OÖ Geschichte, Dokumentation der Nordico-Ausstellung "Hitlerbauten in Linz" 2012/13, Autorin Sylvia Necker), Medienbericht oder Studie
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25. April 1939
NS-Zeit in Linz
Die Eisenwerke Oberdonau GmbH, gegründet am 25. April 1939, nahm 1940/41 die Panzerteil-Erzeugung auf und wurde laut voestalpine später zum größten deutschen Panzerwerk.
Die am 25. April 1939 gegründete Eisenwerke Oberdonau GmbH nimmt 1940/41 die Erzeugung von Panzerteilen auf. Sie bestimmt den Bedarf an Stahlproduktion und avanciert später zum größten deutschen Panzerwerk.
Historie 1938-1945 (voestalpine), Primärquelle
1940
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1940 bis 1945
NS-Zeit in Linz
Laut voestalpine hätten die Linzer Werke ohne ausländische Arbeitskräfte weder gebaut noch die Rüstungsgüter produziert werden können; ab 1940/41 wurden Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, ab Ende 1942 männliche KZ-Häftlinge eingesetzt.
Die Linzer Werke hätten ohne Einsatz ausländischer Arbeitskräfte nicht gebaut und die Rüstungsgüter nicht produziert werden können [...] Später, ab 1940/41, werden Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene sowie ab Ende 1942 männliche KZ-Häftlinge eingesetzt.
Historie 1938-1945 (voestalpine), Primärquelle
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1940 bis 1945
NS-Zeit in Linz
Die Heil- und Pflegeanstalt Niedernhart in Linz war ein Ort der NS-Euthanasie-Aktion "T4" sowie der dezentralen Euthanasie und diente als Zwischenstation für die Tötungsanstalt Hartheim.
Die Heil- und Pflegeanstalt Niedernhart war ein Ort der NS-Euthanasie-Aktion „T4“ sowie der dezentralen Euthanasie an behinderten Menschen und diente auch als Zwischenstation für die NS-Euthanasieanstalt Hartheim.
Orte der NS-Verfolgung (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
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1940 bis 1950
NS-Zeit in Linz
Franz Langoth war 1940 bis 1944 Richter am Volksgerichtshof (118 Schuldsprüche, davon 41 Todesurteile), SS-Brigadeführer und 1944 bis 1945 Oberbürgermeister von Linz; 1950 wurde er vom Bundespräsidenten amnestiert, eine Anklage gab es nie.
1940 - 1944 Richter beim Volksgerichtshof: 118 Schuldsprüche, davon 41 Todesurteile 1944 SS -Brigadeführer 1944 - 1945 Oberbürgermeister der Stadt Linz ... 1945 - 1950 Erhebungen ...; es kommt zu keiner Anklage ... 1950 Amnestierung durch den Bundespräsidenten
Kurzbiografie Franz Langoth (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
1941
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1941
NS-Zeit in Linz
Hitler erklärte 1941 in einem Tischgespräch, er freue sich, dass "wenigstens Linz bereits heute schon ganz judenfrei" sei; laut Michael John lassen sich Fälle individueller Hilfe, aber keine nennenswerte Opposition der Bevölkerung gegen die antijüdischen Maßnahmen nachweisen.
erklärt, "er freue sich, dass wenigstens Linz bereits heute schon ganz judenfrei" sei ... Nachweisen lassen sich zwar Fälle individueller Hilfe für verfolgte Juden und Jüdinnen, nicht jedoch nennenswerte Opposition gegen die antijüdischen nationalsozialistischen Maßnahmen.
Kurzfassung "Bereits heute schon ganz judenfrei..." (Michael John), Archiv der Stadt Linz, Primärquelle
1942
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1942 bis 1944
NS-Zeit in Linz
In Linz wurden bis Mitte 1944 drei Außenlager des KZ Mauthausen eingerichtet; das erste (bis zu 1.000 Häftlinge) entstand Ende 1942 zur Verwertung der Hochofenschlacke der Reichswerke, deren Gewinne sich Reichswerke und SS teilten.
In der Stadt Linz wurden bis Mitte 1944 drei Konzentrationslager als Außenlager des KZ Mauthausen eingerichtet. Das erste Lager, in dem bis zu 1.000 männliche Häftlinge untergebracht waren, wurde Ende 1942 zur Verwertung der Hochofenschlacke der Reichswerke "Hermann Göring" eingerichtet. Die Gewinne aus der Schlackenverwertung teilten sich Reichswerke und SS.
Kurzfassung "Nationalsozialistische Konzentrationslager in Linz" (Bertrand Perz), Archiv der Stadt Linz, Primärquelle
1943
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1943 bis 1945
NS-Zeit in Linz
Für "Ostarbeiterinnen" und Polinnen wurden 1943 an der Linzer Landesfrauenklinik eine eigene Baracke und im Allgemeinen Krankenhaus eine "Fremdvölkische Abteilung" eingerichtet; über tausend Geburten standen 972 gesicherte Abtreibungen gegenüber, etliche im 7. Schwangerschaftsmonat.
Für Geburten und Abtreibungen dieser Frauen wurden im Hof der Landesfrauenklinik in Linz im März 1943 eine spezielle "Ostarbeiterinnen-Baracke" und im Allgemeinen Krankenhaus Linz eine "Fremdvölkische Abteilung" eingerichtet. Den über tausend Geburten stehen 972 gesicherte Abtreibungen ... gegenüber, von denen etliche im 7. Schwangerschaftsmonat durchgeführt wurden.
Kurzfassung "Ostarbeiterinnen" (Gabriella Hauch), Archiv der Stadt Linz, Primärquelle
1944
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1944
NS-Zeit in Linz
Der Beschäftigtenstand der Linzer Göring-Werke erreichte 1944 seinen Höhepunkt; der Ausländeranteil (ohne Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge) betrug durchschnittlich zwei Drittel, in einzelnen Betriebsteilen wie der Schmiede mehr als 90 Prozent; etwas mehr als zehn Prozent der ausländischen Arbeitskräfte waren Frauen.
Der Ausländeranteil (ohne Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge) beträgt damals durchschnittlich zwei Drittel, in einzelnen Betriebsteilen sogar mehr als 90 Prozent (z. B. in der Schmiede). Etwas mehr als zehn Prozent der ausländischen Arbeitskräfte am Standort Linz sind Frauen.
Historie 1938-1945 (voestalpine), Primärquelle
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1944
NS-Zeit in Linz
Das Lager Linz II entstand im Frühjahr 1944 auf direkten Wunsch Hitlers für den Ausbau der Luftschutzstollen beim Märzenkeller; die ca. 380 Häftlinge waren direkt in den Stollen untergebracht.
Im Frühjahr 1944 wurden auf direkten Wunsch Hitlers von der SS Häftlinge als Arbeitskräfte für den Ausbau der Luftschutzstollen beim Märzenkeller zur Verfügung gestellt. Die ca. 380 männlichen Häftlinge dieses von der SS als Linz II geführten Lagers waren direkt in den Stollen untergebracht.
Kurzfassung "Nationalsozialistische Konzentrationslager in Linz" (Bertrand Perz), Archiv der Stadt Linz, Primärquelle
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1944
NS-Zeit in Linz
Im Lager Linz III für die Hütte und die Panzerproduktion der Eisenwerke Oberdonau befanden sich im Herbst 1944 über 5.600 Häftlinge; in den drei Linzer Lagern kamen insgesamt über 800 Häftlinge ums Leben.
In dem dafür eingerichteten Lager "Linz III" befanden sich im Herbst 1944 über 5600 männliche Häftlinge. Insgesamt kamen in den drei Lagern über 800 Häftlinge ums Leben.
Kurzfassung "Nationalsozialistische Konzentrationslager in Linz" (Bertrand Perz), Archiv der Stadt Linz, Primärquelle
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1944 bis 1945
NS-Zeit in Linz
Helmut Fiereder weist 3.863 Überlebende der Linzer KZ-Lager aus und schätzt die Gesamtzahl der Häftlinge der Linzer Lager auf etwa 7.500 bis 8.000; die genaue Zahl der Opfer ist unbekannt.
Als Überlebende der Linzer Lager sind 3.863 Mann ausgewiesen. [...] Man kann aber davon ausgehen, dass die Konzentrationslager in Linz in Summe etwa 7.500 bis 8.000 Häftlinge zählten. Die genaue Anzahl der Opfer ist unbekannt.
Kurzfassung "Die Häftlinge in den Konzentrationslagern Linz I/III und Linz II" (Helmut Fiereder), Archiv der Stadt Linz, Primärquelle
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1944 bis 1945
NS-Zeit in Linz
Die 22 alliierten Luftangriffe auf Linz 1944 bis 1945 forderten 1.679 Todesopfer.
1944 - 1945 22 alliierte Luftangriffe haben schwere Zerstörungen und 1679 Todesopfer zur Folge.
Zeittafel 1938 - 1945 (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
1945
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1945 bis 1955
NS-Zeit in Linz
Laut Kurt Tweraser war die Entnazifizierung der Linzer und oberösterreichischen Wirtschaft durch die Annahme begrenzt, eine zu strenge Säuberung würde das Land eines Großteils der Wirtschaftselite berauben; auf eine teilweise Deklassierung folgte eine Periode der Re-Integration.
Die Wirtschaftssäuberung war durch die Annahme begrenzt, dass eine allzu strenge Entnazifizierung das Land eines Großteils der Wirtschaftselite berauben würde. Es kam zwar zu einer temporären, teilweisen sozialen Deklassierung der Nationalsozialisten, der jedoch eine Periode der Re-Integration folgte.
Kurzfassung "Die Linzer Wirtschaft im Nationalsozialismus" (Kurt Tweraser), Archiv der Stadt Linz, Primärquelle
1946
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1946 bis 1955
NS-Zeit in Linz
Das Linzer Volksgericht war 1946 bis 1955 tätig und sprach insgesamt drei Todesurteile (eines vollstreckt) und zwei lebenslange Haftstrafen aus.
(insgesamt wurden drei Todesurteile ausgesprochen – davon eines vollstreckt - sowie zwei lebenslängliche Strafen verhängt)
Kurzfassung "Das Linzer Volksgericht" (Claudia Kuretsidis-Haider, Winfried R. Garscha), Archiv der Stadt Linz, Primärquelle
1953
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1953 bis 1986
NS-Zeit in Linz
Laut Archiv der Stadt Linz genoss Langoth trotz unveränderter Gesinnung nach 1945 bei Politikern von SPÖ und ÖVP großes Ansehen und galt als "guter Nazi"; diese "fatale Einstellung" führte 1973 zur Benennung der Langothstraße.
Obwohl Langoth auch nach 1945 unverrückbar an seiner Gesinnung festhielt, verfügte er bei Politikern von SPÖ und ÖVP über großes Ansehen. Er galt als "guter Nazi" ... Diese fatale Einstellung führte 1973 zur Benennung der Langothstraße in Linz.
Mythos Langoth (1953 - 1986) (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
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1953
NS-Zeit in Linz
Nach Langoths Tod 1953 hielt Bürgermeister Ernst Koref im Linzer Gemeinderat eine Gedenkrede; 1973 benannte Linz die "Langothstraße", 1986 wurde sie in "Kaisergasse" umbenannt.
1953 Am 17. April in Linz verstorben. Am 20. April Gedenkrede im Linzer Gemeinderat durch Bürgermeister Koref 1973 Benennung der "Langothstraße" in Linz 1986 Umbenennung der "Langothstraße" in "Kaisergasse"
Kurzbiografie Franz Langoth (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
1954
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5. Jänner 1954
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Der erste Burschenbundball im Kaufmännischen Vereinshaus nach dem Krieg fand laut Veranstalter am 5. Jänner 1954 statt.
Der 1. Burschenbundball im Kaufmännischen Vereinshaus nach dem Krieg wurde am 5. Jänner 1954 veranstaltet, wenn gleich damals in Linz noch die amerikanische Besatzungsmacht das Haus unter Kontrolle hatte.
Burschenbundball (Website des Ballausschusses), 28. Oktober 2026, Primärquelle
1973
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1973
Straßennamen und Gedenkorte
Franz Langoth war als Richter des NS-Volksgerichtshofes für zumindest 41 Todesurteile gegen NS-Gegnerinnen und -Gegner mitverantwortlich; die nach ihm benannte Straße war 1973 benannt worden.
Im Jahr 1986 erhielt die „Langothstraße“, 1973 benannt nach dem NS-Oberbürgermeister und SS-Brigadeführer Franz Langoth, einen anderen Namen. Langoth war als Richter des NS-Volksgerichtshofes für zumindest 41 Todesurteile gegen Gegnerinnen und Gegner des Nationalsozialismus mitverantwortlich gewesen.
Bericht der Linzer Straßennamenkommission (2022), 2022, Primärquelle
1986
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1986
Straßennamen und Gedenkorte
Die Linzer Langothstraße war von 1973 bis 1986 nach dem letzten nationalsozialistischen Oberbürgermeister Franz Langoth benannt und heißt heute Kaisergasse.
1973-1986 Langothstraße nach dem Landeshauptmann-Stellvertreter und letzten nationalsozialistischen Oberbürgermeister Franz Langoth (1877–1953), heute Kaisergasse
Linzer Straßenverzeichnis: Langothstraße, 28. Oktober 2026, Primärquelle
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1986
NS-Zeit in Linz
Linz erklärte sich 1986 per Gemeinderatsbeschluss zur Friedensstadt; laut Stadtarchiv verpflichtet diese Deklaration Linz, die NS-Vergangenheit besonders verantwortungsvoll und umfassend aufzuarbeiten.
Die Deklaration zur " Friedensstadt " beinhaltet für Linz die Verpflichtung, besonders verantwortungsvoll und umfassend die nationalsozialistische Vergangenheit aufzuarbeiten ... 1986 Linz erklärt sich zur Friedensstadt.
Zeittafel 1984 - 2000 (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
1996
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19. September 1996
NS-Zeit in Linz
Der Linzer Gemeinderat beschloss am 19. September 1996 einstimmig, die Zeit des Nationalsozialismus in Linz umfassend wissenschaftlich aufarbeiten zu lassen.
1996, 19. September Der Gemeinderat fasst den einstimmigen Beschluss, die Zeit des Nationalsozialismus in Linz umfassend wissenschaftlich aufarbeiten zu lassen.
Zeittafel 1984 - 2000 (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
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19. September 1996
NS-Zeit in Linz
Der Auftrag von 1996 umfasste die NS-Zeit 1938 bis 1945 einschließlich der Vorgeschichte vor 1938 und der Entnazifizierung nach 1945; laut Stadt behandelten 50 Historikerinnen und Historiker alle relevanten Aspekte.
Der Gemeinderat der Stadt Linz beschloss am 19.9.1996, die Zeit des Nationalsozialismus (1938–1945) inklusive der Vorgeschichte vor 1938 und der Entnazifizierung nach 1945 umfassend wissenschaftlich aufarbeiten zu lassen. 50 Historiker*innen behandelten alle relevanten Aspekte zum Thema Nationalsozialismus in Linz.
Aufarbeitung Nationalsozialismus in Linz (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
1998
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1998 bis 2001
NS-Zeit in Linz
Laut Projektbericht der Universität Wien war das Thema NS-Zwangsarbeit auch innerhalb der voestalpine umstritten.
Zu Beginn wurde das Thema in den Medien sehr heftig diskutiert, auch im Zusammenhang mit den Sammelklagen, und war auch im Unternehmen selbst umstritten.
NS-Zwangsarbeit am Standort Linz (Universität Wien, Third Mission), Medienbericht oder Studie
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1998
NS-Zeit in Linz
Die voestalpine-Unternehmensleitung gab Ende 1998 unter dem Druck von Sammelklagen in den USA ein unabhängiges wissenschaftliches Projekt unter Oliver Rathkolb zur NS-Zwangsarbeit in Auftrag; die Ergebnisse erschienen 2001 in zwei Bänden, die Dauerausstellung wurde 2014 eröffnet.
Die Unternehmensleitung der voestalpine ... entschloss sich Ende 1998, ein unabhängiges wissenschaftliches Projekt ... in Auftrag zu geben. [...] die Bände zum Projekt wurden 2001 veröffentlicht und es hat gute zehn Jahre gedauert bis es zur Eröffnung der Ausstellung kam.
NS-Zwangsarbeit am Standort Linz der „Reichswerke Hermann Göring AG Berlin“ 1938-1945 (Universität Wien, Third Mission Projektbeschreibung), Medienbericht oder Studie
2001
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2001
Straßennamen und Gedenkorte
Nach 1945 gab es in Linz abseits der ersten Nachkriegsphase nur sehr wenige Umbenennungen; 2001 wurde die Baumgärtelstraße umgewidmet, nachdem bekannt wurde, dass ihr Namensgeber Hauptstellenleiter im Gaupresseamt Oberdonau war.
Sieht man von der allerersten Phase in der Zweiten Republik ab, in der viele nationalsozialistische Bezeichnungen gelöscht wurden, gab es nach 1945 nur äußerst wenige Umbenennungen. ... Und im Jahr 2001 entschloss man sich die „Baumgärtelstraße“, benannt nach dem Dichter Karl Emmerich Baumgärtel, umzuwidmen, als offensichtlich wurde, dass es sich bei diesem um einen Hauptstellenleiter im Gaupresseamt Oberdonau gehandelt hatte.
Bericht der Linzer Straßennamenkommission (2022), 2022, Primärquelle
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2001
NS-Zeit in Linz
Die Publikation "Nationalsozialismus in Linz" (Hg. Fritz Mayrhofer und Walter Schuster, Linz 2001) umfasst 2 Bände mit insgesamt 1.754 Seiten.
Herausgeber: Fritz Mayrhofer und Walter Schuster ISBN 3-900388-81-4 Linz 2001, 2 Bände, insgesamt 1.754 Seiten
Nationalsozialismus in Linz (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
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2001
NS-Zeit in Linz
Laut Archiv der Stadt Linz liegt ein wesentlicher Schwerpunkt der Studie von 2001 im Aufzeigen personeller und mentaler Kontinuitäten zwischen der NS-Zeit und der Zeit nach 1945.
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Publikation liegt im Aufzeigen von personellen und mentalen Kontinuitäten zwischen der NS -Zeit und der Periode nach 1945.
Nationalsozialismus in Linz (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
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29. Mai 2001
NS-Zeit in Linz
Bürgermeister Franz Dobusch und Stadtrat Reinhard Dyk präsentierten am 29. Mai 2001 die Ergebnisse des Projekts "Nationalsozialismus in Linz".
2001, 29. Mai Bürgermeister Dr. Franz Dobusch und Stadtrat Mag. Dr. Reinhard Dyk präsentieren der Öffentlichkeit die Ergebnisse des wissenschaftlichen Projektes "Nationalsozialismus in Linz".
Zeittafel 21. Jahrhundert (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
2008
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2008
Straßennamen und Gedenkorte
Der Übersichtsplan der Stadt zu Erinnerungsorten weist 31 Orte nationalsozialistischer Verfolgung, 77 Zwangsarbeiterlager und 18 steinerne Gedenkzeichen in Linz aus.
Der Stadtplan bietet zum einen den Überblick über 31 Erinnerungsorte nationalsozialistischer Verfolgung. ... ergänzt durch 77 Lager, in denen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter untergebracht waren. ... In Linz sind dies bis heute 18 steinerne Zeichen der Erinnerung
Erinnerungsorte nationalsozialistischer Verfolgung (Stadtgeschichte Linz), 28. Oktober 2026, Primärquelle
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2008
NS-Zeit in Linz
Der vom Archiv der Stadt Linz gestaltete Übersichtsplan verzeichnet 31 Erinnerungsorte der NS-Verfolgung, 77 Zwangsarbeitslager, 18 steinerne Gedenkzeichen und 12 nach NS-Opfern bzw. Widerstandskämpferinnen und -kämpfern benannte Straßen in Linz.
Der Stadtplan bietet zum einen den Überblick über 31 Erinnerungsorte nationalsozialistischer Verfolgung. ... 77 Lager ... 18 steinerne Zeichen der Erinnerung ... jene 12 Straßen hervorgehoben, die nach Opfern des Nationalsozialismus und WiderstandskämpferInnen benannt wurden.
Erinnerungsorte: Zum Gedenken an die Opfer der NS-Gewaltherrschaft in Linz (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
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17. September 2008
NS-Zeit in Linz
Die Ausstellung "Kulturhauptstadt des Führers" (Kuratorin Birgit Kirchmayr) lief vom 17. September 2008 bis 29. März 2009 im Linzer Schlossmuseum, hatte laut Linz09 62.000 Besucherinnen und Besucher und wurde wegen des Andrangs um eine Woche verlängert.
Mit 62.000 BesucherInnen fand die Ausstellung ein ebenso breites wie interessiertes Publikum und konnte aufgrund des großen Andrangs um eine Woche verlängert werden. [...] WANN // 17. September 2008 – 29. März 2009 WO // Schlossmuseum Linz KURATORIN // Birgit Kirchmayr
"Kulturhauptstadt des Führers" (Linz09 Projektseite), Primärquelle
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16. Dezember 2008
NS-Zeit in Linz
Die Stadt Linz gestaltete 2008 am Stadtfriedhof St. Martin eine KZ-Opfer-Grabstätte neu und listete dort die Namen aller 403 namentlich bekannten KZ-Opfer auf; eine weitere Tafel erinnert an 996 dort begrabene unbekannte KZ-Opfer.
2008, 16. Dezember Einweihung KZ- Opfer-Gedenkstätte am Stadtfriedhof St. Martin Im Gedenken an die Opfer nationalsozialistischer Konzentrationslager gestaltete die Stadt Linz eine Grabstätte [...] neu. [...] Auf zehn Tafeln wurden die Namen aller 403 namentlich bekannten KZ-Opfer aufgelistet [...]. Die elfte soll künftig an die 996 hier begrabenen, unbekannten KZ-Opfer erinnern.
Zeittafel 21. Jahrhundert (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
2009
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2009
NS-Zeit in Linz
Linz09 machte 2009 im Projekt AMIDST US (Unter uns) Teile des Fassadenputzes eines Brückenkopfgebäudes abschlagen, um dessen Geschichte sichtbar zu machen; die Fassade sollte im Frühjahr 2010 wiederhergestellt werden.
On the façade of one of them, portions of the stucco were chiseled away to literally bring forth the history of these structures. This architectural intervention was carried out in conjunction with AMIDST US. The façade will be returned to its original state in Spring 2010.
Linz and Its History (Linz09, 30.12.2009), Primärquelle
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2009
NS-Zeit in Linz
Das Linz09-Projekt IN SITU markierte 2009 mit Schablonen und Sprühfarbe 65 Orte des NS-Terrors in Linz auf dem Gehsteig.
IN SITU, for example, made use of stencils and spray paint to mark the pavement in front of 65 sites of Nazi terror in Linz.
Linz and Its History (Linz09, 30.12.2009), Primärquelle
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27. März 2009
NS-Zeit in Linz
Laut Linz09 hat keine andere Linzer Ausstellung je so viel Medienecho hervorgerufen wie "Kulturhauptstadt des Führers"; bis 27. März 2009 kamen mehr als 56.000 Besucherinnen und Besucher.
Keine andere Linzer Ausstellung hat jemals so viel Medienecho hervorgerufen wie die „Kulturhauptstadt des Führers“. Mehr als 56.000 BesucherInnen kamen bereits ins Linzer Schlossmuseum
Die letzten Tage der „Kulturhauptstadt des Führers“ (Linz09, 27.03.2009), Primärquelle
2012
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2012
NS-Zeit in Linz
Die Ausstellungsdokumentation "Hitlerbauten in Linz" (Nordico 2012/13) hält fest, dass die Linzer NS-Forschung der 1990er Jahre sich auf Politik und Wirtschaft konzentrierte und der NS-Wohnbau bislang wenig untersucht und in der Öffentlichkeit eher beschwiegen war.
Auch die in den 1990er Jahren intensiv verfolgten Forschungen über die Geschichte des Nationalsozialismus in Linz konzentrierten sich mehr auf die klassischen Felder der Politik und Wirtschaftsgeschichte. Alltagsgeschichtliche Aspekte wie der NS-Wohnungsbau in Linz [...] sind bislang wenig untersucht. [...] das in der Öffentlichkeit eher beschwiegene Thema "Hitlerbauten in Linz"
Beschwiegen? Diskutiert? (Forum OÖ Geschichte, Autorin Sylvia Necker), Medienbericht oder Studie
2013
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2013
Straßennamen und Gedenkorte
In Wien stufte eine Historikerkommission unter Oliver Rathkolb 2013 rund 170 von 4.300 personenbezogenen Straßennamen als problematisch ein, 28 davon mit intensivem Diskussionsbedarf; für diese 28 ließ die Stadt Zusatztafeln erstellen.
2013 präsentierte die von der Stadt Wien beauftragte Kommission aus Historiker*innen unter der Leitung des Zeithistorikers Oliver Rathkolb ihre kritische Untersuchung von 4.300 personenbezogenen Wiener Straßennamen. Das Ergebnis dieses Berichts: Die Kommission stufte an die 170 Straßennamen als problematisch ein, 28 davon als Fälle mit intensivem Diskussionsbedarf. Für diese hat die Stadt Textvorschläge für Zusatztafeln erarbeiten lassen
Stadt Wien: Zusatztafel für historisch belastete Straßennamen, 28. Oktober 2026, Primärquelle
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Februar 2013
Straßennamen und Gedenkorte
Der Salzburger Gemeinderat beschloss im Februar 2013, sämtliche nach Personen benannte Verkehrsflächen mit einer Erläuterungstafel zu versehen.
Im Februar 2013 beschloss der Gemeinderat der Stadt Salzburg, sämtliche nach Personen benannte Verkehrsflächen mit einer Erläuterungstafel zu versehen.
Stadt Salzburg: Nach NS-belasteten Personen benannte Straßen in der Stadt Salzburg, 28. Oktober 2026, Primärquelle
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4. Juli 2013
Anträge und Beschlüsse
Am 4. Juli 2013 beantragten die Grünen (Berichterstatterin Edith Schmied), in Linz das Projekt „Stolpersteine“ umzusetzen. Der Antrag wurde bei Enthaltung von ÖVP (16) und FPÖ (9) dem Stadtsenat zugewiesen.
Gemeinderätin Schmied berichtet über den von der Gemeinderatsfraktion Die Grünen eingebrachten Antrag K 6 Stolpersteine ... Die Zuweisung des Antrages an den Stadtsenat wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von ÖVP (16) und FPÖ (9) mit Stimmenmehrheit angenommen.
Wortprotokoll 36. Sitzung des Gemeinderates Linz, 4.7.2013, 4. Juli 2013, Primärquelle
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4. Juli 2013
Anträge und Beschlüsse
Die FPÖ enthielt sich 2013 beim Stolpersteine-Antrag und berief sich auf die Kritik von Charlotte Knobloch, Namen von Opfern würden im Boden „mit Füßen getreten“.
Sie bezeichnete es als unerträglich, dass Namen von Opfern auf Tafeln zu lesen sind, die im Boden eingelassen sind und dann mit Füßen getreten werden. Wir nehmen diese Kritik äußerst ernst und werden uns daher bei diesem Antrag enthalten.
Wortprotokoll 36. Sitzung des Gemeinderates Linz, 4.7.2013, 4. Juli 2013, Primärquelle
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2013
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Laut DÖW waren zumindest 2013 weite Teile der Arminia-Aktivitas auch in der Identitären Bewegung Österreich (IBÖ) aktiv; Ende September 2016 wurde im Linzer Arminen-Haus das Vereinslokal der Identitären („Khevenhüller-Zentrum“) eröffnet.
Zumindest 2013 waren weite Teile der Arminia -Aktivitas auch in der rechtsextremen Identitären Bewegung Österreich (IBÖ) aktiv. ... Ende September wird im Linzer Arminen -Haus das ... zweite Vereinslokal der Identitären in Österreich eröffnet.
DÖW: Informationen zur akademischen Burschenschaft (aB!) Arminia Czernowitz zu Linz, undatiert, Primärquelle
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2013
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Laut Innenministerium waren von 2013 bis 2018 insgesamt 1.422 Exekutivbeamte rund um den Burschenbundball in Linz im Einsatz: 2013 188 (50.550 Euro), 2014 189 (42.900 Euro), 2015 234 (77.570 Euro), 2016 268 (80.170 Euro), 2017 268 (84.460 Euro), 2018 275 (86.600 Euro).
Seit 2013 waren 1.422 Exekutivbeamte am Rande des Burschenbundballes in Linz im Einsatz. ... 2013 188 50.550,-- 2014 189 42.900,-- ... 2018 275 86.600,--
3393/AB XXVI. GP, Anfragebeantwortung BM für Inneres zu 3389/J „Polizeieinsätze bei Burschenschafter-Veranstaltungen“, 21. Juni 2019, Primärquelle
2014
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Februar 2014
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Bei der Demo gegen den Ball 2014 zählte die Polizei etwa 700 Personen, das Bündnis „Linz gegen Rechts“ sprach von circa 3.000; Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) und JKU-Vizerektor Friedrich Roithmayr rechtfertigten ihre Teilnahme damit, dass es nie Grund zu Beanstandungen gegeben habe.
sie zählte etwa 700 Personen. Das Bündnis "Linz gegen Rechts" als Veranstalter sprach gegenüber der APA von circa 3.000 Aktivisten. ... Es habe bisher nie Grund zu Beanstandungen gegeben, rechtfertigten der LH und Vizerektor Friedrich Roithmayr ihre Teilnahme.
Demonstration gegen Burschenbundball in Linz (Salzburg24/APA), 8. Februar 2014, Medienbericht oder Studie
2015
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23. April 2015
Anträge und Beschlüsse
Am 23. April 2015 nahm der Gemeinderat den KPÖ-Antrag zur Aufarbeitung und zum Gedenken an das Kriegsgefangenenlager Auhof auf dem heutigen JKU-Gelände an, bei Enthaltung der FPÖ. Die Grünen-Gemeinderäte Roschger und Mayr hatten ihn mitunterzeichnet.
zunächst einen herzlichen Dank an die GemeinderätInnen Ursula Roschger und dem Gemeinderat Severin Mayr, dass sie mir mit ihrer Unterschrift ermöglicht haben, diesen Antrag zu stellen. ... Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der FPÖ-Fraktion (9) mit Stimmenmehrheit angenommen.
Wortprotokoll 53. Sitzung des Gemeinderates Linz, 23.4.2015, 23. April 2015, Primärquelle
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2. Juli 2015
Anträge und Beschlüsse
Am 2. Juli 2015 genehmigte der Gemeinderat 50.000 Euro für 2016 für ein „Mahnmal für aktive Gewaltfreiheit“ am Brückenkopf beim Neuen Rathaus. Damit wurde ein Grünen-Antrag von 2012 erledigt.
E 4 Mahnmal für aktive Gewaltfreiheit; Erledigung des Antrages der Grünen-Gemeinderatsfraktion vom 13. September 2012; 50.000 Euro für das Jahr 2016
Wortprotokoll 55. Sitzung des Gemeinderates Linz, 2.7.2015, 2. Juli 2015, Primärquelle
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2. Juli 2015
Anträge und Beschlüsse
Die FPÖ stellte 2015 klar, der Grünen-Antrag vom 29. August 2012 habe ursprünglich „Denkmal für DeserteurInnen aus der Wehrmacht“ geheißen. Sie widersprach der „Umetikettierung“ und enthielt sich.
Zweitens, der Betreff beim Tagesordnungspunkt E 4, Mahnmal für aktive Gewaltfreiheit, stimmt mit dem ursprünglichen Antrag der Grünen vom 29. August 2012 nicht überein, denn der lautete: ‚Denkmal für DeserteurInnen aus der Wehrmacht‘. ... Einer nachträglichen Umetikettierung des Projektes widerspricht die freiheitliche Fraktion ausdrücklich. ... Die Freiheitlichen werden sich daher der Stimme enthalten.
Wortprotokoll 55. Sitzung des Gemeinderates Linz, 2.7.2015, 2. Juli 2015, Primärquelle
2016
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30. Juni 2016
Anträge und Beschlüsse
Am 30. Juni 2016 nahm der Gemeinderat die Grünen-Resolution an den Bund für ein Ausstiegsprogramm für Menschen aus rechtsextremen Gruppen nach dem Vorbild von EXIT Deutschland an. NEOS (3) enthielten sich, die FPÖ (16) stimmte dagegen.
Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der NEOS-Fraktion (3) sowie bei Gegenstimmen der FPÖ-Fraktion (16) mit Stimmenmehrheit angenommen.
Wortprotokoll 8. Sitzung des Gemeinderates Linz, 30.6.2016, 30. Juni 2016, Primärquelle
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30. Juni 2016
Anträge und Beschlüsse
Mit den Stimmen der ÖVP nahm der Gemeinderat 2016 auch einen FPÖ-Zusatzantrag an: ein Ausstiegsprogramm für alle Extremismen, auch religiös-fundamentalistische. Grüne (8), NEOS (3) und KPÖ-Gemeinderätin Grünn enthielten sich.
Der Zusatzantrag wird bei Stimmenthaltung der Fraktionen von Die Grünen (8) und NEOS (3) sowie Gemeinderätin Mag.a Grünn, KPÖ, mit Stimmenmehrheit angenommen.
Wortprotokoll 8. Sitzung des Gemeinderates Linz, 30.6.2016, 30. Juni 2016, Primärquelle
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Oktober 2016
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Laut DÖW war die Arminia Czernowitz 2016 Anmelderin der Konferenz „Verteidiger Europas“, die Ende Oktober 2016 in den Linzer Redoutensälen stattfinden sollte.
2016 fungiert Arminia Czernowitz als Anmelderin der rechtsextremen Konferenz "Verteidiger Europas", die Ende Oktober in den Linzer Redoutensälen stattfinden soll.
DÖW: Informationen zur akademischen Burschenschaft (aB!) Arminia Czernowitz zu Linz, undatiert, Primärquelle
2017
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Februar 2017
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Wer im Februar 2017 die Fassade des Palais Kaufmännischer Verein beschmiert hatte, wurde laut Innenministerium nicht ausgeforscht; erstattet wurde eine Anzeige gegen Unbekannt.
Der Täter konnte bis dato nicht ausgeforscht werden. Es wurde vorerst Anzeige gegen unbekannten Täter erstattet.
11588/AB XXV. GP, Anfragebeantwortung BM für Inneres zu 12092/J, 26. April 2017, Primärquelle
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Februar 2017
Burschenbundball und Rechtsextremismus
2017 verlangte die Polizei vom Bündnis „Linz gegen Rechts“ erstmals eine Liste mit Personalien und Geburtsdaten der Ordner, nahm die Forderung aber nach neuerlicher Prüfung zurück; rund um das Palais galt ein Platzverbot über mehrere Häuserblöcke.
Am Mittwoch verzichtete die Polizei - „nach neuerlicher Prüfung des Sachverhalts“ ... dann doch auf ihre Forderung. ... Das Platzverbot umfasst mehrere Häuserblöcke
1.000 Anmeldungen für Demonstation gegen Burschenbundball in Linz (Tips/APA), 2. Februar 2017, Medienbericht oder Studie
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Februar 2017
Burschenbundball und Rechtsextremismus
2017 kritisierten die Grünen Linz (Gemeinderat Helge Langer) und die Grünen OÖ, dass das JKU-Rektorat den Ehrenschutz für den Burschenbundball übernahm, und verwiesen auf die Mitgliedschaft der beiden FPÖ-Stadtregierungsmitglieder in der Arminia Czernowitz.
kritisiert Helge Langer, Gemeinderat der Grünen Linz ... Ein Viertel der Linzer Stadtregierung, konkret die beiden Vertreter der FPÖ, machen Mitglieder dieser rechts-außen-Verbindung aus
Burschenbundball: Kritik an Verharmlosung (Tips), 2. Februar 2017, Medienbericht oder Studie
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4. Februar 2017
Burschenbundball und Rechtsextremismus
2017 waren laut Innenministerium 800 bis 1.000 Personen zur Demonstration gegen den Burschenbundball angemeldet; im Einsatz standen 296 Exekutivbedienstete, die Kosten bezifferte das Ministerium auf rund 99.000 Euro; es galt ein temporäres Platzverbot.
Es waren 800 bis 1.000 Personen zur Demonstration angemeldet. ... Es waren insgesamt 296 Exekutivbedienstete im Einsatz. ... auf rund 99.000,-- Euro. ... Erlassung eines temporären Platzverbotes.
11588/AB XXV. GP, Anfragebeantwortung BM für Inneres zu 12092/J „Demonstration gegen den Burschenbundball in Linz“, 26. April 2017, Primärquelle
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4. Februar 2017
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Nach der Demo gegen den Ball 2017 griffen dunkel gekleidete Personen das Auto an, in dem Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) mit seiner Frau saß; die Polizei nahm sieben Personen vorübergehend fest, sechs Deutsche und ein Österreicher wurden wegen schwerer Sachbeschädigung angezeigt.
Die sechs Deutschen und ein Österreicher wurden wegen schwerer Sachbeschädigung angezeigt.
Demo in Linz: Auto von Haimbuchner angegriffen (Salzburg24/APA), 5. Februar 2017, Medienbericht oder Studie
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29. Juni 2017
Anträge und Beschlüsse
Am 29. Juni 2017 wurde der SPÖ-KPÖ-Antrag „Pflege antifaschistischer Gedenkstätten“ bei Enthaltung der FPÖ (14) dem Kulturausschuss zugewiesen. Er verlangte unter anderem die Prüfung aller Gedenkorte an den antifaschistischen Widerstand und eine eigene Rubrik auf der Website der Stadt.
Der Antrag wird bei Stimmenthaltung der FPÖ-Fraktion (14) dem Ausschuss für Kultur und Tourismus zugewiesen.
Wortprotokoll 17. Sitzung des Gemeinderates Linz, 29.6.2017, 29. Juni 2017, Primärquelle
2018
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2018
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Laut Land OÖ ereignete sich 2018 rund ein Viertel der rechtsextremen Tathandlungen in Oberösterreich in Linz, auf Linz fielen etwa ein Drittel der Anzeigen; Landeshauptmann Stelzer sagte dazu: „Wir haben das größte Problem mit Rechtsextremismus in Linz“.
Rund ein Viertel der rechtsextremen Tathandlungen haben sich in der Landeshauptstadt ereignet. ... etwa ein Drittel der Anzeigen fallen auf Linz. „Wir haben das größte Problem mit Rechtsextremismus in Linz“, so der Landeshauptmann.
Landeskorrespondenz Nr. 70 vom 9. April 2019: LH Stelzer: Landessicherheitsrat tagt am Mittwoch, 9. April 2019, Primärquelle
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12. April 2018
Anträge und Beschlüsse
Am 12. April 2018 vergab der Gemeinderat einstimmig das Projekt „Linz 1938/1918“, eine Installation im öffentlichen Raum zum Gedenkjahr 2018, um 115.200 Euro an die Ars Electronica Linz GmbH & Co KG. Langer nannte es die Umsetzung eines korrespondierenden Grünen-Antrags.
wir stimmen dem Antrag natürlich zu und freuen uns ganz besonders über die Umsetzung des Projekts und damit auch unseres korrespondierenden Antrags im Sinne aktiver Erinnerungspolitik und politischer Bildung.
Wortprotokoll 24. Sitzung des Gemeinderates Linz, 12.4.2018, 12. April 2018, Primärquelle
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25. Oktober 2018
Anträge und Beschlüsse
Am 25. Oktober 2018 beantragten die Grünen (Berichterstatter Langer), dass Kulturreferentin Lang-Mayerhofer gemeinsam mit dem Kulturdirektor die Gespräche mit der Israelitischen Kultusgemeinde fortsetzt, um „Stolpersteine“ oder ein in der Charakteristik gleiches Projekt im Gedenkjahr 2018 in Planung zu bringen. Die Zuweisung an den Kulturausschuss lehnte der Gemeinderat bei Enthaltung von SPÖ (20) und FPÖ (15) ab, den Antrag selbst bei Enthaltung von SPÖ (20), FPÖ (15) und ÖVP (10).
Die zuständige Kulturreferentin, Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer, wird ersucht, gemeinsam mit dem Kulturdirektor der Stadt Linz, Dr. Julius Stieber, die Gespräche mit der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Linz, Charlotte Hermann, fortzusetzen, um ... ,Stolpersteine‘ oder ein in ihrer Charakteristik gleiches Projekt im heurigen Gedenkjahr in Planung zu bringen.
Wortprotokoll 28. Sitzung des Gemeinderates Linz, 25.10.2018, 25. Oktober 2018, Primärquelle
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25. Oktober 2018
Anträge und Beschlüsse
Luger begründete die SPÖ-Ablehnung 2018 so: Die SPÖ wolle das Projekt Stolpersteine nicht und entwickle mit der Kultusgemeinde andere Projekte.
Wir werden jedenfalls auch einer Zuweisung dieses konkreten Projektes nicht zustimmen, weil die sozialdemokratische Fraktion eine klare Meinung dazu hat, dass wir dieses Projekt der Stolpersteine nicht wollen, andere Projekte aber gemeinsam mit der Kultusgemeinde ohne Zuruf bereits versuchen, zu entwickeln.
Wortprotokoll 28. Sitzung des Gemeinderates Linz, 25.10.2018, 25. Oktober 2018, Primärquelle
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25. Oktober 2018
Anträge und Beschlüsse
FPÖ-Gemeinderat Kleinhanns nannte die Stolpersteine 2018 einen „Erziehungsversuch mittels patentierter Messingplättchen“ und lehnte den Grünen-Antrag ab.
Ein solcher Erziehungsversuch mittels patentierter Messingplättchen vor den wenigen vielleicht noch erhaltenen Altbauten, kann didaktisch originell sein, aber auch einen überschaubaren, und wie Sie gesagt haben, Herr Kollege Langer, auch kontroversiell diskutierten Erfolg haben.
Wortprotokoll 28. Sitzung des Gemeinderates Linz, 25.10.2018, 25. Oktober 2018, Primärquelle
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25. Oktober 2018
Straßennamen und Gedenkorte
Der Antrag der Grünen, das Projekt "Stolpersteine" oder ein gleichartiges Projekt in Linz umzusetzen, wurde am 25. Oktober 2018 im Gemeinderat abgelehnt; schon die Zuweisung an den Kulturausschuss scheiterte (Enthaltung SPÖ, FPÖ), beim Antrag selbst enthielten sich SPÖ, FPÖ und ÖVP.
Die Zuweisung des Antrags an den Ausschuss für Kultur und Tourismus wurde wurde mehrstimmig abgelehnt. Stimmenthaltung: SPÖ, FPÖ Der Antrag wurde mehrstimmig abgelehnt. Stimmenthaltung: SPÖ, FPÖ, ÖVP
Wortprotokoll-Auszug 28. Gemeinderatssitzung 25.10.2018, TOP J7 Projekt "Stolpersteine" in Linz umsetzen, 25. Oktober 2018, Primärquelle
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25. Oktober 2018
Straßennamen und Gedenkorte
Bürgermeister Luger begründete die SPÖ-Ablehnung der Stolpersteine 2018 unter anderem mit Kritik aus jüdischen Gemeinden an dieser Form des Erinnerns („die Erinnerung an Menschen ein zweites Mal mit Füßen zu treten“) und mit zu leistenden Urheberrechtszahlungen, und erklärte, die SPÖ wolle das Projekt Stolpersteine nicht.
Für dieses Stolpersteinprojekt sind Urheberrechtszahlungen zu leisten. ... weil die sozialdemokratische Fraktion eine klare Meinung dazu hat, dass wir dieses Projekt der Stolpersteine nicht wollen
Wortprotokoll-Auszug 28. Gemeinderatssitzung 25.10.2018, TOP J7, 25. Oktober 2018, Primärquelle
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25. Oktober 2018
Straßennamen und Gedenkorte
FPÖ-Gemeinderat Günther Kleinhanns bezeichnete die Stolpersteine 2018 im Gemeinderat als "Erziehungsversuch mittels patentierter Messingplättchen".
Ein solcher Erziehungsversuch mittels patentierter Messingplättchen vor den wenigen vielleicht noch erhaltenen Altbauten, kann didaktisch originell sein
Wortprotokoll-Auszug 28. Gemeinderatssitzung 25.10.2018, TOP J7, 25. Oktober 2018, Primärquelle
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25. Oktober 2018
Straßennamen und Gedenkorte
Luger bezeichnete Linz 2018 im Gemeinderat als Stadt, "die immerhin die Patenstadt des größten Massenmörders der Geschichte bislang gewesen ist".
Gerade die sozialdemokratische Fraktion, mein Vorgänger und auch ich, haben ganz klare Positionen zur historischen Verantwortung einer Stadt, die immerhin die Patenstadt des größten Massenmörders der Geschichte bislang gewesen ist.
Wortprotokoll-Auszug 28. Gemeinderatssitzung 25.10.2018, TOP J7, 25. Oktober 2018, Primärquelle
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30. Oktober 2018
Anträge und Beschlüsse
Der Klub der Grünen im Linzer Gemeinderat betreibt seit 2018 die Plattform „Stolpersteine für Linz“ (stolpersteine-linz.at) mit einer Petition, das Projekt Stolpersteine von Gunter Demnig auch in Linz umzusetzen; bis Oktober 2026 haben 2.437 Menschen unterschrieben. Die Plattform versteht sich als überparteilicher Zusammenschluss mit einem Personenkomitee.
Mit meiner Unterschrift unterstütze ich das Anliegen, das Projekt Stolpersteine von Gunther Demnig auch in Linz umzusetzen. … 2,437 Unterschriften … Herausgeberin: Klub der Grünen im Linzer Gemeinderat … Die Plattform Stolpersteine versteht sich als überparteilicher Zusammenschluss von Menschen
Plattform Stolpersteine für Linz (Herausgeberin: Klub der Grünen im Linzer Gemeinderat), 28. Oktober 2026, Primärquelle
2019
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24. Jänner 2019
Anträge und Beschlüsse
Am 24. Jänner 2019 beschloss der Gemeinderat einstimmig 90.000 Euro für „Erinnerungszeichen für NS-Opfer in Linz“, davon 10.000 Euro 2019 und 80.000 Euro 2020. Luger hatte sie als Alternative zu den Stolpersteinen entwickeln lassen.
Ich halte es aufgrund der Situierung am Boden auch für legitim, diese Gedenksteine nicht in dieser Form in Linz zu haben. Deswegen habe ich Herrn Kulturdirektor Stieber gebeten, eine grundsätzlich andere Art des Gedenkens zu entwickeln.
Wortprotokoll 31. Sitzung des Gemeinderates Linz, 24.1.2019, 24. Jänner 2019, Primärquelle
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24. Jänner 2019
Anträge und Beschlüsse
Langer (Grüne) sagte im Jänner 2019, mit dem dauerhaften, individualisierten Gedenkprojekt werde eine langjährige Forderung der Grünen umgesetzt. Die zivilgesellschaftliche Einbindung in der Planung vermisse er.
Mit der Konzipierung eines dauerhaften, individualisierten Gedenkprojekts wird auch eine langjährige Forderung von uns umgesetzt. ... auch wenn wir die zivilgesellschaftliche Einbindung in der Planungsphase etwas vermissen.
Wortprotokoll 31. Sitzung des Gemeinderates Linz, 24.1.2019, 24. Jänner 2019, Primärquelle
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24. Jänner 2019
Straßennamen und Gedenkorte
Am 24. Jänner 2019 beschloss der Gemeinderat einstimmig die Grundsatzgenehmigung für "Erinnerungszeichen für NS-Opfer in Linz" mit insgesamt 90.000 Euro (10.000 Euro 2019, 80.000 Euro 2020) als Alternative zu Stolpersteinen.
D1. Erinnerungszeichen für NS-Opfer in Linz; Grundsatzgenehmigung insgesamt € 90.000,--, davon € 10.000,-- 2019 und € 80.000,-- 2020 ... Abstimmungsergebnis zu D1 Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
Wortprotokoll-Auszug 31. Gemeinderatssitzung 24.1.2019, TOP D1 Erinnerungszeichen für NS-Opfer in Linz; Grundsatzgenehmigung, 24. Jänner 2019, Primärquelle
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Februar 2019
Burschenbundball und Rechtsextremismus
2019 sagte das Rektorat der JKU seinen Ballbesuch nach der Affäre um ein Inserat ab; die SPÖ-Landesgeschäftsführerin Bettina Stadlbauer forderte Stelzer auf, diesem Beispiel zu folgen.
Das Rektorat hatte seinen Besuch heuer nach der Affäre um ein fragwürdiges Inserat abgesagt.
Rechtsextremen-Ball: Kritik an Teilnahme von Oberösterreichs Landeshauptmann (Der Standard/APA), 1. Februar 2019, Medienbericht oder Studie
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2. Februar 2019
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) kündigte 2019 in der „ZiB2“ an, den Burschenbundball zu besuchen, „wie auch meine Vorgänger als Landeshauptleute“; der damalige Grüne Landesrat Rudi Anschober nannte das „kein gutes Zeichen“.
Stelzer hatte in der "ZiB2" am Donnerstag gesagt, er werde zu dem Ball zgehen, "wie auch meine Vorgänger als Landeshauptleute". ... "kein gutes Zeichen", sagte auch Anschober
Rechtsextremen-Ball: Kritik an Teilnahme von Oberösterreichs Landeshauptmann (Der Standard/APA), 1. Februar 2019, Medienbericht oder Studie
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11. April 2019
Anträge und Beschlüsse
Am 11. April 2019 berichtete Gemeinderat Helge Langer (Grüne) im Linzer Gemeinderat über den gemeinsamen Antrag von Grünen und KPÖ „Aufarbeitung Franz Dinghofer und Erläuterungstafeln für die Dinghoferstraße“.
Gemeinderat Mag. Langer, MA, berichtet über den von der Grünen-Gemeinderatsfraktionen und der KPÖ gemeinsam eingebrachten Antrag L 7 Aufarbeitung Franz Dinghofer und Erläuterungstafeln für die Dinghoferstraße
Wortprotokoll 33. Sitzung des Gemeinderates Linz, 11.4.2019, 11. April 2019, Primärquelle
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11. April 2019
Anträge und Beschlüsse
Der Grün-KPÖ-Antrag vom April 2019 forderte, die Straßenschilder der Dinghoferstraße mit erläuternden Zusatztafeln zu versehen; eine Umbenennung forderte er nicht.
Im Konkreten wird der Bürgermeister ersucht, die Straßenschilder der Dinghoferstraße mit erläuternden Zusatztafeln zu versehen, die die Person Dinghofer in den korrekten geschichtlichen Kontext setzen.
Wortprotokoll 33. Sitzung des Gemeinderates Linz, 11.4.2019, 11. April 2019, Primärquelle
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11. April 2019
Anträge und Beschlüsse
Langer begründete den Antrag 2019 mit einer Anfrage des Mauthausen Komitees beim Bundesarchiv in Berlin, die Dinghofers NSDAP-Mitgliedschaft ergeben habe.
Vor kurzem gab es eine Anfrage des Mauthausen Komitee Österreich beim Bundesarchiv in Berlin, die als Ergebnis hervorgebracht hat, dass Dinghofer NSDAP-Mitglied war.
Wortprotokoll 33. Sitzung des Gemeinderates Linz, 11.4.2019, 11. April 2019, Primärquelle
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11. April 2019
Anträge und Beschlüsse
Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) hielt 2019 entgegen, Dinghofers NSDAP-Mitgliedschaft sei schon in einer Publikation des Stadtarchivs aus 2011 („Biografien und Zäsuren“) auf Seite 62 erwähnt.
in einer Publikation des städtischen Archivs aus dem Jahr 2011 mit dem Titel ‚Biografien und Zäsuren‘ die Mitgliedschaft Dinghofers bei der NSDAP ... auf Seite 62 erwähnt ist.
Wortprotokoll 33. Sitzung des Gemeinderates Linz, 11.4.2019, 11. April 2019, Primärquelle
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11. April 2019
Anträge und Beschlüsse
Luger warf den Antragstellern 2019 vor, einseitig auf Dinghofer fixiert zu sein, und verwies auf die NSDAP-Mitgliedschaft seines SPÖ-Vorgängers Franz Hillinger und auf die Gleißner-Allee.
Auch Franz Hillinger war Mitglied der NSDAP. ... einseitig aus der Hüfte geschossen ... Wir haben immerhin eine Gleissner-Allee, wir haben auch ... ein Franz Hillinger Heim.
Wortprotokoll 33. Sitzung des Gemeinderates Linz, 11.4.2019, 11. April 2019, Primärquelle
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11. April 2019
Anträge und Beschlüsse
Am 11. April 2019 wurde der Dinghofer-Antrag von Grünen und KPÖ einstimmig dem Ausschuss für Finanzen, Innovation und Verfassung zugewiesen.
Der Antrag wird einstimmig dem Ausschuss für Finanzen, Innovation und Verfassung zugewiesen.
Tagesordnung mit Abstimmungsergebnissen, Gemeinderat Linz 11.4.2019, 11. April 2019, Primärquelle
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11. April 2019
Straßennamen und Gedenkorte
Am 11. April 2019 beantragten die Grünen im Gemeinderat erläuternde Zusatztafeln für die Dinghoferstraße; Bürgermeister Luger schlug vor, „sehr rasch eine Zusatztafel“ mit Hinweis auf die NSDAP-Mitgliedschaft anzubringen. Der Antrag wurde einstimmig dem Ausschuss für Finanzen, Innovation und Verfassung zugewiesen.
Mein Vorschlag ist, dass wir sehr rasch eine Zusatztafel bei der Dinghoferstraße anbringen werden, auf der auf die NSDAP-Mitgliedschaft hingewiesen wird. ... Der Antrag wurde einstimmig dem Ausschuss für Finanzen, Innovation und Verfassung zugewiesen.
Wortprotokoll-Auszug 33. Gemeinderatssitzung 11.4.2019, TOP L7 Aufarbeitung Franz Dinghofer und Erläuterungstafeln für die Dinghoferstraße, 11. April 2019, Primärquelle
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11. April 2019
Straßennamen und Gedenkorte
Bürgermeister Luger erklärte 2019 im Gemeinderat, Franz Dinghofers NSDAP-Mitgliedschaft sei bereits 2011 in der Archivpublikation "Biografien und Zäsuren" auf Seite 62 erwähnt worden; Dinghofer sei der NSDAP als 67-jähriger Pensionist freiwillig beigetreten.
Ich darf daran erinnern, dass in einer Publikation des städtischen Archivs aus dem Jahr 2011 mit dem Titel ,Biografien und Zäsuren' die Mitgliedschaft Dinghofers bei der NSDAP, die er als 67-jähriger Pensionist tatsächlich und offensichtlich von der Aktenlage her eindeutig freiwillig vollzog, auf Seite 62 erwähnt ist.
Wortprotokoll-Auszug 33. Gemeinderatssitzung 11.4.2019, TOP L7, 11. April 2019, Primärquelle
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11. April 2019
Straßennamen und Gedenkorte
Luger räumte 2019 im Gemeinderat ein, dass auch sein SPÖ-Vorgänger Franz Hillinger NSDAP-Mitglied war, und verwies auf das Franz-Hillinger-Heim und die Gleißner-Allee in Linz.
Auch Franz Hillinger war Mitglied der NSDAP. ... Wir haben immerhin eine Gleissner-Allee, wir haben auch – das habe ich schon erwähnt - ein Franz Hillinger Heim.
Wortprotokoll-Auszug 33. Gemeinderatssitzung 11.4.2019, TOP L7, 11. April 2019, Primärquelle
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16. Mai 2019
Anträge und Beschlüsse
Am 16. Mai 2019 wurde das ÖVP-NEOS-Maßnahmenpaket gegen Extremismus mit Bezug auf die Identitären auf SPÖ-Antrag dem Stadtsenat zugewiesen. Die Grünen unterstützten das, die FPÖ stimmte dagegen.
Der Antrag wird bei Gegenstimmen der FPÖ-Fraktion (16) mit Stimmenmehrheit dem Stadtsenat zugewiesen.
Tagesordnung mit Abstimmungsergebnissen, Gemeinderat Linz 16.5.2019, 16. Mai 2019, Primärquelle
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21. Juni 2019
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Laut Innenministerium dürfen die Polizeikosten dem Ballveranstalter nach geltender Rechtslage nicht vorgeschrieben werden; dafür bräuchte es eine eigene gesetzliche Regelung. Polizeischutz haben die Veranstalter bisher nie angefordert.
Eine Kostenvorschreibung an den Veranstalter ist auf Grund der bestehenden Rechtslage nicht zulässig. ... Bislang gab es keine Anforderungen von Polizeischutz durch Veranstalter.
3393/AB XXVI. GP, Anfragebeantwortung BM für Inneres zu 3389/J, 21. Juni 2019, Primärquelle
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4. Juli 2019
Anträge und Beschlüsse
Am 4. Juli 2019 beschloss der Linzer Gemeinderat einstimmig, das Archiv der Stadt Linz mit der Überprüfung aller Linzer Straßennamen zu beauftragen. Der Beschluss änderte den Grün-KPÖ-Antrag vom 25. März 2019 ab.
1. Der Antrag der Grünen und der KPÖ vom 25. März 2019 ... wird ... wie folgt abgeändert: 2. Das Archiv der Stadt Linz wird im Sinne der Vorlage mit der Überprüfung aller Linzer Straßennamen beauftragt. ... Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Wortprotokoll 35. Sitzung des Gemeinderates Linz, 4.7.2019, 4. Juli 2019, Primärquelle
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4. Juli 2019
Anträge und Beschlüsse
Für die externen Fachleute der Straßennamen-Kommission sah der Beschluss vom 4. Juli 2019 höchstens 10.000 Euro pro Jahr vor. Der Endbericht war für 30. Juni 2021 geplant.
Als Termin für den Endbericht, der zumindest ein vorläufiges Ergebnis enthalten soll, ist der 30. Juni 2021 vorgesehen. ... Die Kosten für externe Expertinnen und Experten von max. 10.000 Euro jährlich werden ab dem Jahr 2020 ... budgetiert
Wortprotokoll 35. Sitzung des Gemeinderates Linz, 4.7.2019, 4. Juli 2019, Primärquelle
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4. Juli 2019
Anträge und Beschlüsse
Luger stellte am 4. Juli 2019 im Gemeinderat fest, die Straßennamen-Prüfung gehe auf einen Antrag von Grünen und KPÖ zu Dinghofer zurück.
basierend auf einem Antrag, den die Fraktionen der Grünen und die KPÖ im Zusammenhang mit der Aufarbeitung, der Biographie und vor allem auch der Benennung der Dinghoferstraße ... eingebracht haben, habe ich das städtische Archiv und Herrn Dr. Walter Schuster gebeten
Wortprotokoll 35. Sitzung des Gemeinderates Linz, 4.7.2019, 4. Juli 2019, Primärquelle
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4. Juli 2019
Anträge und Beschlüsse
Die FPÖ stimmte der Straßennamen-Kommission 2019 zu, nannte sie aber „kein sonderlich vordringliches Projekt“.
wir Freiheitlichen sehen in einer Historikerkommission zur Überprüfung und Bewertung der Linzer Straßennamen kein sonderlich vordringliches Projekt.
Wortprotokoll 35. Sitzung des Gemeinderates Linz, 4.7.2019, 4. Juli 2019, Primärquelle
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4. Juli 2019
Anträge und Beschlüsse
Langer (Grüne) kritisierte 2019 die kurze Laufzeit der Kommission: Graz habe sich etwa vier Jahre genommen, Salzburg fünf, Linz zwei.
Graz hat sich für ein vergleichbares Projekt, ich glaube, vier Jahre Zeit genommen, in Salzburg waren es fünf Jahre, in Linz haben wir jetzt zwei Jahre Zeit.
Wortprotokoll 35. Sitzung des Gemeinderates Linz, 4.7.2019, 4. Juli 2019, Primärquelle
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4. Juli 2019
Straßennamen und Gedenkorte
Der Linzer Gemeinderat beschloss am 4. Juli 2019 einstimmig eine umfassende Untersuchung der Linzer Straßennamen durch das Archiv der Stadt Linz und eine Kommission aus internen und externen Expertinnen und Experten.
Abstimmungsergebnis zu G1 Der Antrag wurde einstimmig angenommen. / 2. Das Archiv der Stadt Linz wird im Sinne der Vorlage mit der Überprüfung aller Linzer Straßennamen beauftragt. 3. Eine Kommission aus internen und externen Expertinnen und Experten ...
Wortprotokoll-Auszug 35. Gemeinderatssitzung 4.7.2019, TOP G1 Untersuchung der Linzer Straßennamen, 4. Juli 2019, Primärquelle
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4. Juli 2019
Straßennamen und Gedenkorte
Der Beschluss vom 4. Juli 2019 zur Straßennamen-Untersuchung war eine Abänderung des gemeinsamen Antrags von Grünen und KPÖ vom 25. März 2019 "Aufarbeitung Franz Dinghofer und Erläuterungstafeln für die Dinghoferstraße".
Der Antrag der Grünen und der KPÖ vom 25. März 2019 zum Thema ,Aufarbeitung Franz Dinghofer und Erläuterungstafeln für die Dinghoferstraße‘ wird ... wie folgt abgeändert:
Wortprotokoll-Auszug 35. Gemeinderatssitzung 4.7.2019, TOP G1, 4. Juli 2019, Primärquelle
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4. Juli 2019
Straßennamen und Gedenkorte
Für die Straßennamen-Kommission waren laut Beschluss vom 4. Juli 2019 Kosten für externe Expertinnen und Experten von maximal 10.000 Euro jährlich vorgesehen; der Endbericht war für 30. Juni 2021 angesetzt.
Als Termin für den Endbericht, der zumindest ein vorläufiges Ergebnis enthalten soll, ist der 30. Juni 2021 vorgesehen. ... 4. Die Kosten für externe Expertinnen und Experten von max. 10.000 Euro jährlich werden ab dem Jahr 2020 durch den Geschäftsbereich Personal und Zentrale Services budgetiert
Wortprotokoll-Auszug 35. Gemeinderatssitzung 4.7.2019, TOP G1, 4. Juli 2019, Primärquelle
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4. Juli 2019
Straßennamen und Gedenkorte
Bürgermeister Klaus Luger stellte am 4. Juli 2019 klar, dass die Kommission keine Empfehlungsliste für Umbenennungen liefern solle, sondern die Entscheidung den politischen Gremien vorbehalten bleibe.
Nachher soll den politischen Gremien vorbehalten bleiben zu entscheiden, wie man mit allenfalls stark oder schwer belasteten Namen umgeht. Ich sage explizit, dass es hier nicht darum geht, eine Empfehlungsliste für Umbenennung von Straßennamen, sondern eine historisch möglichst objektive Analyse zu erhalten
Wortprotokoll-Auszug 35. Gemeinderatssitzung 4.7.2019, TOP G1, 4. Juli 2019, Primärquelle
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4. Juli 2019
Straßennamen und Gedenkorte
Die FPÖ sah in der Historikerkommission zur Überprüfung der Linzer Straßennamen 2019 "kein sonderlich vordringliches Projekt", stimmte dem Antrag aber zu.
wir Freiheitlichen sehen in einer Historikerkommission zur Überprüfung und Bewertung der Linzer Straßennamen kein sonderlich vordringliches Projekt.
Wortprotokoll-Auszug 35. Gemeinderatssitzung 4.7.2019, TOP G1, 4. Juli 2019, Primärquelle
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8. Juli 2019
Straßennamen und Gedenkorte
Die Linzer Straßennamenkommission bestand aus Archivdirektor Walter Schuster (Vorsitz), Cornelia Daurer, Marcus Gräser, Brigitte Kepplinger, Martin Krenn und Cornelia Sulzbacher; die Mitglieder wurden am 8. Juli 2019 bestellt.
Am 8. Juli 2019 wurden – zusätzlich zum Direktor des Archivs der Stadt Linz, Dr. Walter Schuster – folgende Kommissionsmitglieder bestellt: Dr.in Cornelia Daurer ... Univ.-Prof. Dr. Marcus Gräser ... Dr.in Brigitte Kepplinger ... DDr. Martin Krenn ... Dr.in Cornelia Sulzbacher
Bericht der Linzer Straßennamenkommission (2022), 2022, Primärquelle
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21. November 2019
Straßennamen und Gedenkorte
2019 war geplant, in einem ersten Schritt im Jahr 2020 rund 20 Erinnerungsstelen aufzustellen; tatsächlich wurden die ersten Stelen erst im September 2022 eingeweiht.
Die ersten Stelen wurden im September 2022 im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Beisein von 70 Nachkommen aus den USA, Kanada, Israel, Argentinien, Deutschland und England durch Oberrabbiner Jaron Engelmayer eingeweiht.
Erinnerungszeichen für NS-Opfer im öffentlichen Raum (Tips), 21. November 2019, Medienbericht oder Studie
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2019
NS-Zeit in Linz
Der Gemeinderat beauftragte 2019 die Realisierung personalisierter Erinnerungszeichen; die ersten Stelen wurden im September 2022 eingeweiht, mit 17 neuen Stelen 2025 gibt es 39 Erinnerungszeichen im Stadtgebiet, was die Stadt als vorläufigen Abschluss des Projekts "Linz erinnert" bezeichnet.
Mit der Erweiterung im Gedenkjahr 2025 und damit vorläufigen Abschluss des städtischen Erinnerungsprojekts „Linz erinnert“ ... auf nun 39 Erinnerungszeichen im gesamten Stadtgebiet. / Die ersten Stelen wurden im September 2022 ... eingeweiht.
Informationsunterlage zur Pressekonferenz Erinnerungszeichen 2025 (Medienservice der Stadt Linz, 5.12.2025), Primärquelle
2021
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2021
Straßennamen und Gedenkorte
Die Stadt Salzburg hat 1.156 benannte Verkehrsflächen, davon 566 nach Einzelpersonen; 44 Namensgeber waren nachweislich NSDAP-Mitglieder.
In der Stadt Salzburg gibt es aktuell 1.156 mit Namen versehene Verkehrsflächen. ... 566 Straßen und Plätze (49 %) sind nach Einzelpersonen benannt. ... 44 Personen waren nachweislich Mitglieder der NSDAP.
Stadt Salzburg: Nach NS-belasteten Personen benannte Straßen in der Stadt Salzburg, 28. Oktober 2026, Primärquelle
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8. Juni 2021
Straßennamen und Gedenkorte
Der Salzburger Fachbeirat legte am 8. Juni 2021 einen über 1000 Seiten starken Schlussbericht vor und teilte 66 Personen ein: 24 in Kategorie 1, 29 in Kategorie 2 und 13 in Kategorie 3 (gravierendste Stufe, Umbenennung zu erwägen).
Am 8. Juni 2021 wurde der mehr als 1000 Seiten umfassende Schlussbericht ... hat der Beirat 24 Personen in Kategorie 1 29 Personen in Kategorie 2 13 Personen in Kategorie 3 eingeordnet.
Stadt Salzburg: Nach NS-belasteten Personen benannte Straßen in der Stadt Salzburg, 28. Oktober 2026, Primärquelle
2022
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2022
Anträge und Beschlüsse
Die Straßennamen-Kommission untersuchte 96 Personen anhand einer Biographie. 64 davon ordnete sie einer der Belastungskategorien 1 bis 3 zu: 4 in Kategorie 1, 21 in Kategorie 2 und 39 in Kategorie 3.
Kategorie 1 4 / Kategorie 2 21 / Kategorie 3 39 / Kategorie 4 31 / Kategorie 5 1 / Gesamt 96. Zählt man die in den ersten drei Kategorien Erfassten zusammen, so erhält man die Zahl von 64 Personen
Einstufung im Linzer Straßennamenbericht (Archiv der Stadt Linz), 2022, Primärquelle
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2022
Anträge und Beschlüsse
In Kategorie 1 stufte die Kommission Johannes Maria Gföllner, Hans Pfitzner, Ferdinand Porsche und Franz Resl ein, also als am stärksten belastet.
In die Kategorie 1 eingeteilt und damit als am stärksten belastet angesehen wurden: Johannes Maria Gföllner (Bischof), Hans Pfitzner (Komponist), Ferdinand Porsche (Autokonstrukteur) und Franz Resl (Unterhaltungskünstler).
Straßennamenbericht – Stadtgeschichte Linz, 28. Oktober 2026, Primärquelle
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2022
Straßennamen und Gedenkorte
Linz hatte zum Zeitpunkt des Straßennamenberichts 1158 Verkehrsflächen, davon 566 nach Personen benannt.
Die Stadt Linz verfügt aktuell über 1158 Verkehrsflächen, wovon 566 nach Personen benannt sind.
Bericht der Linzer Straßennamenkommission (2022), 2022, Primärquelle
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2022
Straßennamen und Gedenkorte
Die Kommission untersuchte 96 Personen mit einer Biographie und wies 64 davon einer der drei Belastungskategorien zu.
Von den 96 mittels einer Biographie untersuchten Personen wurden 64 einer Belastungskategorie zugewiesen.
Untersuchung der Linzer Straßennamen (Stadtgeschichte Linz), 28. Oktober 2026, Primärquelle
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2022
Straßennamen und Gedenkorte
Verteilung auf die Kategorien im Linzer Straßennamenbericht: Kategorie 1: 4 Personen, Kategorie 2: 21, Kategorie 3: 39, Kategorie 4: 31, Kategorie 5: 1, gesamt 96.
Kategorie 1 4 Kategorie 2 21 Kategorie 3 39 Kategorie 4 31 Kategorie 5 1 Gesamt 96
Einstufung im Linzer Straßennamenbericht, 2022, Primärquelle
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2022
Straßennamen und Gedenkorte
Kategorie 1 des Linzer Straßennamenberichts umfasst aktives Handeln und extrem starke Propagierung gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit, Ablehnung der Demokratie und Beteiligung an Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Kategorie 1: aktives Handeln und extrem starke Propagierung von gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit (z.B. Rassismus / Antisemitismus/ Nationalsozialismus – auch über 1945 hinaus), Ablehnung der Demokratie und Befürwortung eines autoritären Systems, Beteiligung an Verbrechen gegen die Menschlichkeit (laut Nürnberger Kategorien).
Einstufung im Linzer Straßennamenbericht, 2022, Primärquelle
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2022
Straßennamen und Gedenkorte
Kategorie 2 des Linzer Straßennamenberichts bedeutet eine "stabile Spur im Erwachsenenleben", etwa Funktionen in Parteien und Organisationen, zu deren Wesenskern Rassismus, Antisemitismus oder antidemokratische Einstellung gehören.
Kategorie 2: stabile Spur im Erwachsenenleben (Funktion in Parteien und Organisationen, zu deren Wesenskern Rassismus / Antisemitismus / antidemokratische Einstellung gehören und Förderung / Vertretung dieses Gedankenguts; Gedankengut in Quellen gut rekonstruierbar).
Einstufung im Linzer Straßennamenbericht, 2022, Primärquelle
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2022
Straßennamen und Gedenkorte
In Kategorie 1 (am stärksten belastet) stufte die Kommission Bischof Johannes Maria Gföllner, Komponist Hans Pfitzner, Autokonstrukteur Ferdinand Porsche und Unterhaltungskünstler Franz Resl ein.
In die Kategorie 1 eingeteilt und damit als am stärksten belastet angesehen wurden: Johannes Maria Gföllner (Bischof), Hans Pfitzner (Komponist), Ferdinand Porsche (Autokonstrukteur) und Franz Resl (Unterhaltungskünstler).
Untersuchung der Linzer Straßennamen (Stadtgeschichte Linz), 28. Oktober 2026, Primärquelle
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2022
Straßennamen und Gedenkorte
In Kategorie 2 des Linzer Straßennamenberichts stehen unter anderem Franz Dinghofer, Heinrich Gleißner, Julius Raab, Herbert von Karajan, Franz Stelzhamer und Richard Wagner.
18 Dinghofer Franz 2 ... 30 Gleißner Heinrich 2 ... 45 Karajan Herbert von 2 ... 66 Raab Julius 2 ... 85 Stelzhamer Franz 2 ... 88 Wagner Richard 2
Einstufung im Linzer Straßennamenbericht, 2022, Primärquelle
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2022
Straßennamen und Gedenkorte
Auch Namensgeber aus dem Spektrum der Gründerväter der Zweiten Republik wurden belastet eingestuft: Karl Renner, Leopold Figl und Adolf Schärf in Kategorie 3; der Linzer Bürgermeister Ernst Koref in Kategorie 4.
25 Figl Leopold 3 ... 51 Koref Ernst 4 ... 68 Renner Karl 3 ... 72 Schärf Adolf 3
Einstufung im Linzer Straßennamenbericht, 2022, Primärquelle
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2022
Straßennamen und Gedenkorte
Die Kommission stellte fest, dass kein untersuchter Fall in Problematik und Dimension mit der 1986 umbenannten Langothstraße vergleichbar war.
Die Untersuchung und Beurteilung ergab keinen einzigen Fall, der in seiner Problematik und Dimension mit dem oben geschilderten Fall der 1973 benannten und 1986 umbenannten Langothstraße vergleichbar wäre.
Bericht der Linzer Straßennamenkommission (2022), 2022, Primärquelle
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2022
Straßennamen und Gedenkorte
Seit den 1990er Jahren benannte Linz zahlreiche Verkehrsflächen nach jüdischen NS-Opfern und Widerstandskämpfern, etwa 2006 Tschofenigweg, 2019 Klauberweg und 2022 Simon-Wiesenthal-Platz.
So wurden insbesondere seit den 1990er Jahren durch die Neubenennung von Verkehrsflächen zahlreiche Erinnerungszeichen im öffentlichen Raum gesetzt ... 2006 Tschofenigweg ...; 2019 Klauberweg ...; 2022 Simon-Wiesenthal-Platz
Bericht der Linzer Straßennamenkommission (2022), 2022, Primärquelle
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September 2022
Straßennamen und Gedenkorte
Die zehnköpfige Jury wählte für die Linzer Erinnerungszeichen den Entwurf "Erinnern..." von Andreas Strauss mit mechanischen Türklingeln; die ersten Stelen wurden im September 2022 eingeweiht.
Die zehnköpfige Jury hat sich für den Entwurf „Erinnern..." mit dem Element der Klingel des Künstlers Andreas Strauss ausgesprochen. Die ersten Stelen wurden im September 2022 im Rahmen einer feierlichen Zeremonie ... eingeweiht. ... mechanische Türklingeln angebracht
Medienservice Stadt Linz: Informationsunterlage Pressekonferenz Erinnerungszeichen 2025 (5.12.2025), 5. Dezember 2025, Primärquelle
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15. September 2022
Helge Langer war am 15. September 2022 bei der Errichtung und Einweihung des Erinnerungszeichens am Standort Alter Markt in der Linzer Altstadt dabei.
Heute, bei der feierlichen Errichtung und Einweihung des Erinnerungszeichens am Standort Alter Markt in der Linzer Altstadt.
Instagram @helgelanger, Beitrag vom 15. September 2022, 15. September 2022, Grüne Quelle
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10. November 2022
Anträge und Beschlüsse
Nach der Vorlage des Berichts im November 2022 verlangten die Linzer Grünen, zumindest die vier nach Personen der Kategorie 1 benannten Straßen umzubenennen. Über die 21 Personen der Kategorie 2 sei noch zu beraten.
Für die Linzer Grünen steht fest, dass zumindest die nach Personen der Kategorie eins benannten Straßen umbenannt werden müssen. ... Zu überlegen sei, wie man mit den 21 Personen der Kategorie zwei umgehe.
Grüne, KPÖ und NEOS sprechen sich für Umbenennung von historisch belasteten Straßen aus (Tips), 10. November 2022, Medienbericht oder Studie
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10. November 2022
Anträge und Beschlüsse
Helge Langer sagte im November 2022, wer das größte Verbrechen gegen die Menschheit im 20. Jahrhundert aktiv unterstützt und gegen die jüdische Bevölkerung gehetzt habe, dürfe in Linz keinen Platz im öffentlichen Raum haben.
„Menschen, die das größte Verbrechen gegen die Menschheit des 20. Jahrhunderts aktiv unterstützt und öffentlich Hetze gegen die jüdische Bevölkerung betrieben haben, dürfen in Linz keinen Platz im öffentlichen Raum haben“, so Grünen-Klubobmann Helge Langer.
Grüne, KPÖ und NEOS sprechen sich für Umbenennung von historisch belasteten Straßen aus (Tips), 10. November 2022, Medienbericht oder Studie
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10. November 2022
Straßennamen und Gedenkorte
Die Grünen Linz forderten im November 2022, zumindest die vier nach Personen der Kategorie 1 benannten Straßen umzubenennen, und stellten die Frage nach dem Umgang mit den 21 Personen der Kategorie 2.
Für die Linzer Grünen steht fest, dass zumindest die nach Personen der Kategorie eins benannten Straßen umbenannt werden müssen. In die ... ersten Kategorie fallen Hans Pfitzner, Ferdinand Porsche, Franz Resl und Johannes Maria Gföllner. ... Zu überlegen sei, wie man mit den 21 Personen der Kategorie zwei umgehe.
Grüne, KPÖ und NEOS sprechen sich für Umbenennung von historisch belasteten Straßen aus (Tips), 10. November 2022, Medienbericht oder Studie
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Dezember 2022
Anträge und Beschlüsse
Im Dezember 2022 beschloss der Linzer Stadtsenat mehrheitlich, Porscheweg, Gföllnerstraße, Pfitznerstraße und Reslweg umzubenennen. Die Kosten für Betroffene übernimmt die Stadt.
Der Stadtsenat der Stadt Linz fällte am Donnerstag mehrheitlich den Grundsatzbeschluss, vier Straßen im Stadtgebiet aufgrund ihrer historischen Belastung umzubenennen sowie die für Betroffene entstehenden Kosten zu übernehmen.
Fix: Linz benennt diese vier problematischen Straßennamen um (Tips), 22. Dezember 2022, Medienbericht oder Studie
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Dezember 2022
Anträge und Beschlüsse
Die FPÖ stimmte den vier Umbenennungen im Stadtsenat nicht zu und wollte stattdessen gut sichtbare Zusatzinformationen zu den Namensgebern.
Die Linzer Freiheitlichen haben diesem Vorhaben nicht zugestimmt und sprechen sich stattdessen für die Bereitstellung von gut sichtbaren Zusatzinformationen zu den jeweiligen Namensgebern aus, erklärt Stadtrat Michael Raml.
Fix: Linz benennt diese vier problematischen Straßennamen um (Tips), 22. Dezember 2022, Medienbericht oder Studie
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Dezember 2022
Anträge und Beschlüsse
Laut Stadt Linz sollten die 92 weniger belasteten Straßennamen nur in überarbeiteten Publikationen und Online-Medien kommentiert, aber nicht umbenannt werden.
Die 92 weiteren, in der Analyse als weniger problematisch eingestuften Straßennamen, werden im Rahmen von neu zu überarbeitenden Publikationen bzw. mittels Online-Medien der Stadt Linz umfassend kommentiert.
Fix: Linz benennt diese vier problematischen Straßennamen um (Tips), 22. Dezember 2022, Medienbericht oder Studie
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Dezember 2022
Straßennamen und Gedenkorte
Der Linzer Stadtsenat fasste im Dezember 2022 mehrheitlich den Grundsatzbeschluss, Porscheweg, Gföllnerstraße, Pfitznerstraße und Reslweg umzubenennen und Betroffenen die Kosten zur Gänze zu ersetzen.
Der Stadtsenat der Stadt Linz fällte am Donnerstag mehrheitlich den Grundsatzbeschluss, vier Straßen im Stadtgebiet aufgrund ihrer historischen Belastung umzubenennen sowie die für Betroffene entstehenden Kosten zu übernehmen. ... Sollten Bürgern bzw. Betrieben Kosten aus der Umbenennung erwachsen, übernimmt die Stadt diese zur Gänze.
Fix: Linz benennt diese vier problematischen Straßennamen um (Tips), 22. Dezember 2022, Medienbericht oder Studie
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Dezember 2022
Straßennamen und Gedenkorte
Die FPÖ stimmte dem Stadtsenatsbeschluss zur Umbenennung der vier Straßen im Dezember 2022 nicht zu und sprach sich stattdessen für Zusatzinformationen zu den Namensgebern aus.
Die Linzer Freiheitlichen haben diesem Vorhaben nicht zugestimmt und sprechen sich stattdessen für die Bereitstellung von gut sichtbaren Zusatzinformationen zu den jeweiligen Namensgebern aus, erklärt Stadtrat Michael Raml.
Fix: Linz benennt diese vier problematischen Straßennamen um (Tips), 22. Dezember 2022, Medienbericht oder Studie
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Dezember 2022
Straßennamen und Gedenkorte
Die Stadt kündigte im Dezember 2022 an, die übrigen 92 in der Analyse als weniger problematisch eingestuften Namen in Publikationen und Online-Medien zu kommentieren, nicht umzubenennen.
Die 92 weiteren, in der Analyse als weniger problematisch eingestuften Straßennamen, werden im Rahmen von neu zu überarbeitenden Publikationen bzw. mittels Online-Medien der Stadt Linz umfassend kommentiert.
Fix: Linz benennt diese vier problematischen Straßennamen um (Tips), 22. Dezember 2022, Medienbericht oder Studie
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7. Dezember 2022
Straßennamen und Gedenkorte
Auf Empfehlung der Kommission werden drei Frauen mit Bekenntnis zum Nationalsozialismus (Berta Hackel, Louise Kartousch, Friederike Stolz) vom Linzer "Walk of Fem" entfernt; die Entfernung war für Frühjahr 2023 angekündigt.
Bei drei Frauen wurde eine Bekenntnis zum Nationalsozialismus recherchiert: Berta Hackel, Louise Kartousch und Friederike Stolz. Die Kommission empfahl darauf, diese Persönlichkeiten vom Walk of Fem zu entfernen. ... Im Frühjahr 2023 soll die Entfernung vom Walk of Fem auf der Ernst-Koref-Promenade erfolgen.
Walk of Fem: Drei Frauen sind historisch belastet und werden entfernt (Tips), 7. Dezember 2022, Medienbericht oder Studie
2023
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2023
Anträge und Beschlüsse
Die vier Umbenennungen sind umgesetzt: Porscheweg wurde Wittgensteinweg, Gföllnerstraße wurde Sterneggstraße, Pfitznerstraße wurde Nauheimerstraße, Reslweg wurde Meinhartweg.
Der Porscheweg wurde zum Wittgensteinweg, die Gföllnerstraße zur Sterneggstraße, die Pfitznerstraße zur Nauheimerstraße und der Reslweg zum Meinhartweg.
Erneute Forderung nach Umbenennung der Linzer Dinghoferstraße (Tips), 29. Juli 2026, Medienbericht oder Studie
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2023
Anträge und Beschlüsse
Im ersten Halbjahr 2023 lag Oberösterreich mit 85 von 386 rechtsextremen Tathandlungen an der Spitze der Bundesländer. Das geht aus einer Anfragebeantwortung des Innenministers hervor.
Wie aus einer aktuellen Anfragebeantwortung von Innenminister Karner an den SPÖ-Parlamentsklub hervorgeht, belegt Oberösterreich im 1. Halbjahr 2023 mit 85 von 386 rechtsextremen Tathandlungen abermals den traurigen Spitzenplatz unter den Bundesländern.
Rechtsextreme Tathandlungen: Oberösterreich wieder trauriger Spitzenreiter (Tips), 14. September 2023, Medienbericht oder Studie
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2023
Straßennamen und Gedenkorte
Der KPÖ-Funktionär und Widerstandskämpfer Franz Kain (Franz-Kain-Weg, benannt 1999) wurde im Nachtrag 2023 von der Kommission in Kategorie 3 eingestuft; untersucht wurde auch seine Haltung zur Sowjetunion und zu Stalin.
Auf ihrer Grundlage einigte sich die Kommission in einer eigens einberufenen Sitzung darauf, Franz Kain in die Kategorie 3 einzustufen.
Nachtrag zum Bericht der Linzer Straßennamenkommission (2023), 2023, Primärquelle
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2023
Straßennamen und Gedenkorte
Der Porscheweg (1954 bis 2023) in Kleinmünchen heißt seit 2023 Wittgensteinweg, benannt nach dem Philosophen Ludwig Wittgenstein.
Benannt 2023 nach dem Philosophen Ludwig Wittgenstein (1889–1951). 1954–2023 Porscheweg nach dem Autokonstrukteur Ferdinand Porsche (1875–1951). Katastralgemeinde: Kleinmünchen
Linzer Straßenverzeichnis: Wittgensteinweg, 28. Oktober 2026, Primärquelle
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2023
Straßennamen und Gedenkorte
Die Gföllnerstraße (1956 bis 2023) heißt seit 2023 Sterneggstraße, nach Ernestine von Sternegg, Gründerin des Linzer Elisabethinenklosters.
Benannt 2023 nach Ernestine von Sternegg (1711–1762), Gründerin des Linzer Elisabethinenklosters. 1956–2023 Gföllnerstraße nach dem Linzer Bischof Johannes Maria Gföllner (1867–1941).
Linzer Straßenverzeichnis: Sterneggstraße, 28. Oktober 2026, Primärquelle
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2023
Straßennamen und Gedenkorte
Die Pfitznerstraße (1957 bis 2023) heißt seit 2023 Nauheimerstraße, nach der Frauenrechtlerin und Lehrervertreterin Stefanie Nauheimer.
Benannt 2023 nach Stefanie Nauheimer (1868–1946), Frauenrechtlerin und Lehrervertreterin. 1957–2023 Pfitznerstraße nach dem Komponisten Hans Pfitzner (1869–1949).
Linzer Straßenverzeichnis: Nauheimerstraße, 28. Oktober 2026, Primärquelle
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2023
Straßennamen und Gedenkorte
Der Reslweg (1955 bis 2023) heißt seit 2023 Meinhartweg, nach Marianne Meinhart, der ersten Dekanin Österreichs an der Johannes Kepler Universität.
Benannt 2023 nach der Juristin und ersten Dekanin Österreichs an der Johannes Kepler Universität Marianne Meinhart (1920–1994). 1955–2023 Reslweg nach dem Linzer Volksschriftsteller und Humoristen Franz Resl (1883–1954).
Linzer Straßenverzeichnis: Meinhartweg, 28. Oktober 2026, Primärquelle
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Februar 2023
Burschenbundball und Rechtsextremismus
2023 fand der Burschenbundball nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause wieder statt; laut Polizei versammelten sich rund 300 Menschen vor dem Ars Electronica Center, beim Zug durch die Stadt waren es knapp 650; die Veranstalter sprachen von 1.200.
Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause hat gestern in Linz wieder der Burschenbundball stattgefunden ... Rund 300 Kundgebungsteilnehmerinnen und -teilnehmer versammelten sich am Abend vor dem Ars Electronica Center, auf dem Weg durch die Stadt wurden es knapp 650 Leute, berichtete die Polizei. Die Veranstalter sprachen von 1.200 Teilnehmenden.
Burschenbundball und Gegendemo in Linz (ORF), 4. Februar 2023, Medienbericht oder Studie
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28. Februar 2023
Anträge und Beschlüsse
Grünen-Stadträtin Eva Schobesberger begrüßte im Februar 2023 die vom Archiv der Stadt Linz vorgeschlagenen neuen Straßennamen. Nur 48 der 1.157 Linzer Straßen seien nach Frauen benannt.
Stadträtin Eva Schobesberger (Grüne) unterstützt die Vorschläge des Archivs ... So sind derzeit lediglich 48 von insgesamt 1157 Straßen nach Frauen benannt“, sagt Schobesberger.
Historisch belastete Verkehrswege: So sollen die Straßen künftig heißen (Tips), 28. Februar 2023, Medienbericht oder Studie
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7. Mai 2023
Helge Langer war im Mai 2023 gemeinsam mit den Grünen andersrum OÖ bei der internationalen Gedenk- und Befreiungsfeier.
Gemeinsam mit den @grueneandersrum OÖ bei der internationalen Gedenk- und Befreiungsfeier 2023.
Instagram @helgelanger, Beitrag vom 7. Mai 2023, 7. Mai 2023, Grüne Quelle
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26. Mai 2023
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Im Oö. Aktionsplan gegen Extremismus (Stand Juni 2023) schreibt das Landesamt für Verfassungsschutz, deutschnationale Burschenschaften seien politisch im rechten Spektrum angesiedelt, und gegen ihre Mitglieder komme es regelmäßig zu Strafverfahren nach dem Verbotsgesetz.
Allgemein sind deutschnationale Burschenschaften als homogene Gruppe anzusehen und politisch im rechten Spektrum angesiedelt. ... kam und kommt es regelmäßig zu strafrechtlichen Verfahren gegen Mitglieder dieser Burschenschaften.
Oberösterreichischer Aktionsplan gegen Extremismus, Stand Juni 2023, Juni 2023, Primärquelle
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Juni 2023
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Laut Oö. Aktionsplan beobachtete der Verfassungsschutz Kontakte deutschnationaler Burschenschaften zur Identitären Bewegung, gemeinsame Demonstrationen und personelle Überschneidungen.
Kontakte zu rechtsextremen Gruppierungen, wie der Identitären Bewegung, vorhanden sind und gemeinsam an Demonstrationen teilgenommen wird ... Oftmals sind auch personelle Überschneidungen zu finden
Oberösterreichischer Aktionsplan gegen Extremismus, Stand Juni 2023, Juni 2023, Primärquelle
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Juni 2023
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Laut Oö. Aktionsplan gegen Extremismus (Stand Juni 2023) richtete sich die besondere Aufmerksamkeit des oberösterreichischen Staatsschutzes unter anderem auf das „Kastell Aurora“ der IBÖ in Steyregg; das Land Oberösterreich will der Identitären Bewegung und ihr nahestehenden Vereinen keine Räumlichkeiten des Landes zur Verfügung stellen.
Zusätzlich ist vorgesehen, der „Identitären Bewegung“ bzw. Vereinen, die diese unterstützen oder ihr nahestehen, keine Räumlichkeiten des Landes für Veranstaltungen oder sonstigen Aktivitäten zur Verfügung zu stellen.
Oberösterreichischer Aktionsplan gegen Extremismus, Stand Juni 2023, Juni 2023, Primärquelle
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Juli 2023
Burschenbundball und Rechtsextremismus
DÖW-Rechtsextremismusforscher Andreas Peham sagte 2023, Burschenschaften und Corps seien in Oberösterreich nicht so mächtig wie in Wien, spielten aber innerhalb der FPÖ und in ihrem Umfeld eine sehr wichtige Rolle, „vor allem die Arminia Czernowitz Linz“.
Andreas Peham: Die sind in Oberösterreich nicht so mächtig wie in Wien. ... Aber innerhalb der FPÖ und in ihrem Vorfeld und Umfeld spielen sie eine sehr wichtige Rolle, vor allem die Arminia Czernowitz Linz.
Rechtsextremismus-Forscher Andreas Peham: "Man hat zu lange zugesehen" (Tips), 25. Juli 2023, Medienbericht oder Studie
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Juli 2023
Anträge und Beschlüsse
Im Juli 2023 lehnte der OÖ Landtag einen Antrag von SPÖ und Grünen ab, den Aktionsplan gegen Extremismus um Präventions- und Ausstiegsprogramme zu konkretisieren.
Im letzten Landtag im Juli wurde ein Antrag von SPÖ und Grünen zur Konkretisierung des gültigen OÖ Aktionsplans gegen Extremismus um Präventions- und Ausstiegsprogrammen abgelehnt.
Rechtsextreme Tathandlungen: Oberösterreich wieder trauriger Spitzenreiter (Tips), 14. September 2023, Medienbericht oder Studie
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10. Juli 2023
Anträge und Beschlüsse
Am 10. Juli 2023 beschloss die OÖ Landesregierung auf Antrag von Landeshauptmann Stelzer den „Oö. Aktionsplan gegen Extremismus“ mit 61 neuen Maßnahmen.
Auf Antrag von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer hat die OÖ Landesregierung in ihrer heutigen Sitzung den Aktionsplan gegen Rechtsextremismus beschlossen. ... 61 Maßnahmen wurden neu in den Aktionsplan aufgenommen.
Landeskorrespondenz: Landesregierung genehmigt OÖ. Aktionsplan gegen Extremismus, 10. Juli 2023, Primärquelle
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10. Juli 2023
Anträge und Beschlüsse
Die Grünen stimmten dem Aktionsplan 2023 in der Landesregierung nicht zu. Sie forderten einen jährlichen Rechtsextremismusbericht, eine Service- und Beratungsstelle für Aussteiger aus der rechtsextremen Szene und einen Stopp von Inseraten und Auftragsvergaben an Personen und Unternehmen im Dunstkreis des Rechtsextremismus.
Die Grünen haben in der Regierungssitzung nicht zugestimmt. Neben Vernünftigem stehe Populistisches, zentrale Maßnahmen würden fehlen, so die Kritik.
OÖ. Aktionsplan gegen Extremismus beschlossen (Tips), 10. Juli 2023, Medienbericht oder Studie
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17. August 2023
Straßennamen und Gedenkorte
Der Linzer Stadtsenat genehmigte im August 2023 einstimmig ein Forschungsprojekt zur NS-Verfolgung Homosexueller in Linz; die Ergebnisse sollten bis 2026 in einem Sammelband vorliegen.
Heute gab der Stadtsenat einstimmig grünes Licht für das Forschungsprojekt, dessen Ergebnisse bis 2026 vorliegen und in einem Sammelband münden sollen.
Neues Forschungsprojekt: Historische Aufarbeitung der Homosexuellen-Verfolgung in Linz zur NS-Zeit (Tips), 17. August 2023, Medienbericht oder Studie
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9. November 2023
Anträge und Beschlüsse
Am 9. November 2023 nahm der Gemeinderat einstimmig den Dringlichkeitsantrag „Ein klares Zeichen gegen Extremismus und Antisemitismus setzen“ an. Eingebracht hatten ihn SPÖ, ÖVP, Grüne, FPÖ, NEOS, MFG und LinzPlus.
Weiters gibt Bürgermeister Luger bekannt, dass ein Dringlichkeitsantrag der Gemeinderatsfraktionen von SPÖ, ÖVP, Die Grünen, FPÖ, NEOS, MFG und LinzPlus betreffend ‚Ein klares Zeichen gegen Extremismus und Antisemitismus setzen‘ eingebracht wurde. ... Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Wortprotokoll 17. Sitzung des Gemeinderates Linz, 9.11.2023, 9. November 2023, Primärquelle
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9. November 2023
Anträge und Beschlüsse
Langer sagte im November 2023, Antisemitismus sei nicht nur eine Sache eines extremen Randes, und grenzte sich ausdrücklich vom Zugang seines ÖVP-Vorredners ab, der Antisemitismus vor allem migrantischen Gruppen zuschrieb.
ich auch explizit sagen muss, dass ich den Zugang des Vorredners über weite Strecken nicht teile. ... Einerseits ist Antisemitismus nicht bloß eine Angelegenheit irgendeines extremen Randes.
Wortprotokoll 17. Sitzung des Gemeinderates Linz, 9.11.2023, 9. November 2023, Primärquelle
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13. Dezember 2023
Straßennamen und Gedenkorte
Der Gemeinderat beschloss am 13. Dezember 2023 einstimmig ein Übereinkommen mit der Israelitischen Kultusgemeinde, mit dem die Stadt für 20 Jahre die laufende Instandhaltung des jüdischen Friedhofs übernimmt (voraussichtlich 35.000 Euro jährlich).
Dem Gemeinderat wird vorgeschlagen, dass die Stadt Linz die laufende Instandhaltung des jüdischen Friedhofs in Linz übernehmen soll. ... Die Vereinbarung endet automatisch 20 Jahre nach Inkrafttreten ... Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
18. Gemeinderatssitzung 13.12.2023, Tagesordnung und Ergebnisse, TOP H1, 13. Dezember 2023, Primärquelle
2024
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Jänner 2024
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Der Steyregger Bürgermeister Gerhard Hintringer (SPÖ) sagte 2024, der Gemeinde fehle der gesetzliche Rahmen, um Zusammenkünfte der Identitären zu unterbinden; Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) erklärte, man könne nur im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten reagieren.
Steyreggs Bürgermeister Gerhard Hintringer (SP) ... als Gemeinde fehle jedoch der gesetzliche Rahmen, „um derartige Zusammenkünfte zu unterbinden“. ... Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (VP) ... „Als Rechtsstaat ist für uns jedoch auch klar, dass wir auf diese Situationen nur im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten reagieren können.“
Was Linz und Oberösterreich für Rechtsextreme so attraktiv macht (Tips), 30. Jänner 2024, Medienbericht oder Studie
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Februar 2024
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Tips schrieb 2024, die Kritik am Ball rühre daher, dass die Burschenschaft Arminia Czernowitz zu den Organisatoren gehöre und vom DÖW dem rechtsextremen Milieu zugerechnet werde.
Der Burschenbundball wird jedes Jahr von Kritik begleitet, weil zu den Organisatoren unter anderem die deutschnationale Burschenschaft Arminia Czernowitz gehört, die vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes dem rechtsextremen Milieu zugerechnet wird.
Mehr als tausend Teilnehmer bei Großdemonstration gegen Burschenbundball in Linz (Tips), 5. Februar 2024, Medienbericht oder Studie
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Februar 2024
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Helge Langer, Klubobmann der Grünen Linz, kritisierte 2024, dass die Ball-Afterparty im Lokal eines Linzer SPÖ-Gemeinderats stattfand.
Helge Langer, Klubobmann der Grünen Linz, stößt sich auch an dem Umstand, dass die Feier in einem Lokal stattfand, das einem Linzer SP-Gemeinderat gehört.
SP-Landtagspräsident als DJ bei Burschenbundball-Afterparty (Tips), 6. Februar 2024, Medienbericht oder Studie
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3. Februar 2024
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Für 2024 nennen die Medien unterschiedliche Zahlen der Polizei: Tips berichtete von 1.600 Teilnehmenden laut Polizei, der Standard (APA) von 1.800; der Veranstalter sprach jeweils von 2.500.
laut Polizei folgten dem Aufruf 1.600 Personen, dem Veranstalter nach waren es 2.500 Teilnehmende. ... derStandard: Laut Polizei waren 1.800 Menschen bei dem Demozug, die Veranstalter sprechen von 2.500 Demonstrierenden.
Mehr als tausend Teilnehmer bei Großdemonstration gegen Burschenbundball in Linz (Tips), 5. Februar 2024, Medienbericht oder Studie
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3. Februar 2024
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Der Dritte Landtagspräsident Peter Binder (SPÖ) legte 2024 als Hobby-DJ bei einer Feier im Lokal eines Linzer SPÖ-Gemeinderats auf, die auf der Ball-Website als „Ballausklang“ angekündigt war; SPÖ-Landeschef Michael Lindner zitierte ihn zu einem klärenden Gespräch. Laut Tips ist die Landes-SPÖ Teil des Bündnisses „Linz gegen Rechts“.
Peter Binder (SP) ist der Dritte Landtagspräsident in Oberösterreich, in seiner Freizeit ist er Hobby-DJ. ... als „Ballausklang“ angekündigt.
SP-Landtagspräsident als DJ bei Burschenbundball-Afterparty (Tips), 6. Februar 2024, Medienbericht oder Studie
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25. Februar 2024
Helge Langer schrieb am 25. Februar 2024: „Über 4000 Menschen sind in Linz heute aufgestanden für Demokratie und gegen Rechtsextremismus!“
Über 4000 Menschen sind in Linz heute aufgestanden für Demokratie und gegen Rechtsextremismus!
Instagram @helgelanger, Beitrag vom 25. Februar 2024, 25. Februar 2024, Grüne Quelle
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17. September 2024
Straßennamen und Gedenkorte
Das Denkmal für Frauen im Widerstand gegen das NS-Regime am OK Platz wurde am 17.9.2024 enthüllt; den Wettbewerb dafür initiierte 2021 das Land Oberösterreich.
Im Jahr 2021 initiierte das Land Oberösterreich einen offenen Wettbewerb zur Schaffung eines Kunstwerks, das den Frauen im Widerstand gegen das NS-Regime gewidmet ist. ... Das Denkmal wurde am 17.9.2024 enthüllt.
Denkmaldatenbank Linz: Denkmal für Frauen* im Widerstand gegen das NS-Regime, 28. Oktober 2026, Primärquelle
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12. Dezember 2024
Anträge und Beschlüsse
Am 12. Dezember 2024 genehmigte der Gemeinderat einstimmig höchstens 120.000 Euro für rund 18 weitere Erinnerungszeichen im Gedenkjahr 2025, je 60.000 Euro in 2024 und 2025. Bis dahin wurde an 22 Standorten 194 jüdischer Opfer gedacht.
Bis zum heutigen Tag wird an 22 Standorten in Linz insgesamt 194 jüdischer Opfer des Holocaust gedacht. ... sollen bis zu 18 weitere Erinnerungszeichen errichtet werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf 120.000 Euro ... 2024 mit 60.000 Euro und für 2025 ebenfalls mit 60.000 Euro
Wortprotokoll 26. Sitzung des Gemeinderates Linz, 12.12.2024, 12. Dezember 2024, Primärquelle
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12. Dezember 2024
Straßennamen und Gedenkorte
Im Dezember 2024 standen Erinnerungsstelen an 22 Standorten für 194 jüdische Holocaust-Opfer; der Gemeinderat genehmigte einstimmig bis zu 18 weitere Stelen mit maximal 120.000 Euro für 2024 und 2025.
Bis zum heutigen Tag wird an 22 Standorten in Linz insgesamt 194 jüdischer Opfer des Holocaust gedacht. ... sollen bis zu 18 weitere Erinnerungszeichen errichtet werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf 120.000 Euro, ... 2024 mit 60.000 Euro und ... 2025 ebenfalls mit 60.000 Euro ... Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
Wortprotokoll-Auszug 26. Gemeinderatssitzung 12.12.2024, TOP M3 Erinnerungszeichen 2. Umsetzungsetappe, 12. Dezember 2024, Primärquelle
2025
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2025
Burschenbundball und Rechtsextremismus
2025 wurden in Oberösterreich 350 Tathandlungen mit rechtsextremem, fremdenfeindlich/rassistischem, islamfeindlichem, antisemitischem oder sonstigem Hintergrund bekannt, nach Wien (485) der zweithöchste Wert; österreichweit waren es 1.986.
Oberösterreich 350 265 24 117 ... Wien 485 269 29 246 ... Summe 1986 1379 139 749
3906/AB XXVIII. GP, Anfragebeantwortung BM für Inneres zu 4396/J „rechtsextreme, rassistische und antisemitische Straftaten im Jahr 2025“, 2. März 2026, Primärquelle
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2025
Burschenbundball und Rechtsextremismus
2025 wurden in Oberösterreich 329 Personen nach dem Verbotsgesetz angezeigt (222 männlich, 20 weiblich, 87 Täter unbekannt), außerdem 64 Anzeigen wegen Verhetzung nach § 283 StGB.
Oberösterreich 222 20 87 329 ... § 283 Strafgesetzbuch (Verhetzung) ... Oberösterreich 38 2 24 64
3906/AB XXVIII. GP, Anfragebeantwortung BM für Inneres zu 4396/J, 2. März 2026, Primärquelle
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2025
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Laut Verfassungsschutzbericht 2025 stieg die Zahl der bekannt gewordenen rechtsextrem motivierten Tathandlungen in Österreich von 1.486 (2024) auf 1.986 (2025), ein Plus von 33,6 Prozent; 277 Hausdurchsuchungen und 75 Festnahmen.
Gegenüber dem Jahr 2024 (1.486 Tathandlungen) bedeutet dies einen Anstieg um 33,6 Prozent. ... insgesamt 277 Hausdurchsuchungen (inklusive freiwilliger Nachschauen; 2024: 260) durchgeführt und 75 Festnahmen (2024: 53) vollzogen.
Verfassungsschutzbericht 2025 (DSN), 2026, Primärquelle
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2025
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Der Verfassungsschutzbericht 2025 stellt fest, dass alle parlamentarischen Mitarbeiter mit identitärem Hintergrund auch Mitglieder deutschnationaler Burschenschaften sind, und beschreibt das korporierte Vereinswesen als „Verbindungselement innerhalb des Rechtsextremismus“.
Zu beobachten ist, dass alle parlamentarischen Mitarbeiter mit identitärem Hintergrund auch Mitglieder bei deutschnationalen Burschenschaften sind. Das korporierte Vereinswesen mit seiner Rolle als Verbindungselement innerhalb des Rechtsextremismus dient offenkundig auch dazu ...
Verfassungsschutzbericht 2025 (DSN), 2026, Primärquelle
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2025
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Laut Verfassungsschutzbericht 2025 nahm ein ehemaliger IBÖ-Kader, der inzwischen parlamentarischer Mitarbeiter einer rechten Partei ist, mit rund einem Dutzend weiterer IBÖ-Aktivisten am IB-Sommerlager 2025 in Oberösterreich teil.
Sie nahm zudem gemeinsam mit einem Dutzend weiterer IBÖ-Aktivisten am diesjährigen IB-Sommerlager in Oberösterreich teil.
Verfassungsschutzbericht 2025 (DSN), 2026, Primärquelle
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2025
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Der Verfassungsschutzbericht 2025 bezeichnet den Online-Sender AUF1 mit Sitz in Linz als das mit Abstand reichweitenstärkste rechtsextreme und heterodox-extremistische Alternativmedium in Österreich (knapp 300.000 Follower auf Telegram).
AUF1: Der 2021 gegründete Online-TV-Sender mit Sitz in Linz gilt als das mit Abstand reichweitenstärkste rechtsextreme und heterodox-extremistische Alternativmedium in Österreich (knapp 300.000 Followerinnen und Follower auf Telegram).
Verfassungsschutzbericht 2025 (DSN), 2026, Primärquelle
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2025
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Laut Verfassungsschutzbericht 2025 war Antifaschismus der wichtigste Mobilisierungsfaktor der linksextremen Szene; in Wien, Linz und Salzburg kam es zu mehreren unangemeldeten Demonstrationen und Blockaden, die teilweise in gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei mündeten.
Das Thema Antifaschismus blieb 2025 der wichtigste Mobilisierungsfaktor innerhalb der linksextremen Szene. ... kam es in Wien, Linz und Salzburg zu mehreren unangemeldeten Demonstrationen und Blockadeaktionen, die teilweise in gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei mündeten.
Verfassungsschutzbericht 2025 (DSN), 2026, Primärquelle
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28. Jänner 2025
Anträge und Beschlüsse
Stelzers Büro begründete 2025, er übernehme den Ehrenschutz für alle Bälle, sofern keine „rechtlichen Ausschließungsgründe“ gegen Veranstaltung und Veranstalter vorliegen. Die Gegendemonstration organisiert das Bündnis „Linz gegen Rechts“ seit mehr als zehn Jahren.
Seit mehr als zehn Jahren organisiert das Bündnis die Demonstration ... Aus Stelzers Büro heißt es dazu laut OÖN: Sofern gegen die Veranstaltung und Veranstalter keine „rechtlichen Ausschließungsgründe vorliegen“, übernehme Stelzer gerne für alle Bälle den Ehrenschutz.
Burschenbundball in Linz trifft auf Gegendemonstration (Tips), 28. Jänner 2025, Medienbericht oder Studie
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1. Februar 2025
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Der 75. Burschenbundball fand am Samstag, 1. Februar 2025, im Palais Kaufmännischer Verein statt.
Am kommenden Samstag, 1. Februar, geht der 75. Burschenbundball im Palais Kaufmännischer Verein über die Bühne.
Burschenbundball in Linz trifft auf Gegendemonstration (Tips), 28. Jänner 2025, Medienbericht oder Studie
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1. Februar 2025
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Stelzers Büro begründete den Ehrenschutz 2025 damit, dass er für alle Bälle den Ehrenschutz übernehme, sofern keine „rechtlichen Ausschließungsgründe“ vorliegen; persönlich kam er 2025 laut eigener Angabe aus Termingründen nicht.
Aus Stelzers Büro heißt es dazu laut OÖN: Sofern gegen die Veranstaltung und Veranstalter keine „rechtlichen Ausschließungsgründe vorliegen“, übernehme Stelzer gerne für alle Bälle den Ehrenschutz. Persönlich wird er jedoch am Samstag nicht kommen, er sei terminlich verhindert.
Burschenbundball in Linz trifft auf Gegendemonstration (Tips), 28. Jänner 2025, Medienbericht oder Studie
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1. Februar 2025
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Beim Demonstrationszug gegen den Ball 2025 zählte die Polizei 2.800 Teilnehmende; laut Polizei gab es keine Ausschreitungen oder besonderen Vorfälle; rund um das Palais galt wie in den Vorjahren ein Platzverbot.
rund 2.800 Personen haben dagegen demonstriert. Laut Polizei gab es keine Ausschreitungen oder besonderen Vorfälle. ... Rund um das Palais Kaufmännischer Verein gab es wie schon in den Jahren zuvor ein Platzverbot.
2.800 Teilnehmer bei der Demo gegen den Burschenbundball in Linz (Tips), 2. Februar 2025, Medienbericht oder Studie
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5. Juni 2025
Anträge und Beschlüsse
Am 5. Juni 2025 nahm der Gemeinderat den von Gemeinderätin Abena Carty-Pinner (Grüne) berichteten Antrag „Antirassismus-Kampagne als starkes Zeichen für Vielfalt und Miteinander“ mehrheitlich an, bei Enthaltung von FPÖ (9), ehemals MFG (2) und LinzPlus (2).
Der Antrag wird mehrheitlich angenommen. Enthaltung: FPÖ (9), ehem. MFG (2), LinzPlus (2)
Tagesordnung mit Abstimmungsergebnissen, Gemeinderat Linz 5.6.2025, 5. Juni 2025, Primärquelle
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3. Juli 2025
Anträge und Beschlüsse
Am 3. Juli 2025 beantragte Langer (Grüne) ein Gedenkkonzept für die Linzer Luftschutzstollen aus der NS-Zeit, die teils mit KZ-Häftlingen und Zwangsarbeiter*innen gebaut wurden. Vorlage bis spätestens Ende 2025. Der Antrag wurde einstimmig dem Ausschuss für Planung, Liegenschaften und Verfassung zugewiesen.
Ziel ist es, bis spätestens Ende 2025 ein umsetzbares Konzept vorzulegen ... Die Zuweisung des Antrages an den Ausschuss für Planung, Liegenschaften und Verfassung wird einstimmig angenommen.
Wortprotokoll 31. Sitzung des Gemeinderates Linz, 3.7.2025, 3. Juli 2025, Primärquelle
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3. Juli 2025
Anträge und Beschlüsse
Prammer hielt die Frist Ende 2025 für das Stollen-Gedenkkonzept für „sehr ambitioniert, vielleicht auch für gar nicht machbar“ und verwies auf ungeklärte Haftungs- und Eigentumsfragen.
Das halte ich für sehr ambitioniert, vielleicht auch für gar nicht machbar. Deswegen ersuche ich hiermit um Zuweisung zu meinem Ausschuss
Wortprotokoll 31. Sitzung des Gemeinderates Linz, 3.7.2025, 3. Juli 2025, Primärquelle
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3. Juli 2025
Anträge und Beschlüsse
Helge Langer (Grüne) nannte im Juli 2025 im Gemeinderat als Beispiele den Limonistollen am Bauernberg und den Rudolfstollen in Urfahr; die Luftschutzstollen seien teilweise oder zur Gänze unter schlimmsten Bedingungen durch die Ausbeutung von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeiter:innen errichtet worden.
Es gibt einige, wie beispielsweise den Limonistollen am Bauernberg oder den Rudolfstollen in Urfahr. Wie viele von Ihnen wissen, sind sie teilweise oder zur Gänze unter schlimmsten Bedingungen durch die Ausbeutung von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeiter*innen errichtet worden.
Gemeinderat Linz, 31. Sitzung 3.7.2025, Wortprotokoll TOP K2 Gedenkkonzept zu den Linzer Luftschutzstollen, 3. Juli 2025, Primärquelle
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3. Juli 2025
Anträge und Beschlüsse
Unser Antrag vom 3. Juli 2025 ersuchte Bürgermeister Prammer zu prüfen, inwieweit die Linzer Luftschutzstollen zugänglich sind oder gemacht werden können, und danach mit Kultur, Stadtplanung, Bildung und Finanzen sowie mit Stadtarchiv, Opferverbänden, Schulen, Universitäten, Zivilgesellschaft, Bundesdenkmalamt, Land und gegebenenfalls Bund ein Gedenkkonzept zu erarbeiten, mit Vorschlägen zu Formaten, Finanzierung, Eigentumsverhältnissen und Wartung. Es sollte bis spätestens Ende 2025 vorliegen, damit im Folgejahr erste Maßnahmen umgesetzt werden können.
Der für Liegenschaften zuständige Bürgermeister Dietmar Prammer wird ersucht, zu prüfen, inwieweit die Zugänglichkeit der relevanten Linzer Luftschutzstollen gegeben ist oder realisiert werden kann. … Dieses Konzept soll konkrete Vorschläge zu Formaten, Finanzierung, Eigentumsverhältnissen und langfristiger Wartung enthalten … Ziel ist es, bis spätestens Ende 2025 ein umsetzbares Konzept vorzulegen, sodass im Folgejahr erste Maßnahmen realisiert werden können.
Gemeinderat Linz, 31. Sitzung 3.7.2025, Wortprotokoll TOP K2 Gedenkkonzept zu den Linzer Luftschutzstollen, 3. Juli 2025, Primärquelle
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3. Juli 2025
Anträge und Beschlüsse
Langer nannte als Ziel des Gedenkkonzepts, möglichst viele Menschen zu erreichen, sie emotional und intellektuell anzusprechen und aktiv für Demokratie, Antifaschismus und Menschenrechte zu sensibilisieren, etwa mit Veranstaltungen, pädagogischen Programmen und künstlerischen Projekten.
Das Ziel soll sein, möglichst viele Menschen zu erreichen und sie sowohl emotional als auch intellektuell anzusprechen und aktiv für Demokratie, Antifaschismus und Menschenrechte zu sensibilisieren.
Gemeinderat Linz, 31. Sitzung 3.7.2025, Wortprotokoll TOP K2 Gedenkkonzept zu den Linzer Luftschutzstollen, 3. Juli 2025, Primärquelle
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3. Juli 2025
Anträge und Beschlüsse
Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) dankte im Juli 2025 für die Initiative, „die ich inhaltlich durchaus teile“, und sprach von einer Verantwortung der Stadt auch als Miteigentümerin diverser Stollen; 2012 hatte die Stadt den Limonistollen für kuratierte Führungen geöffnet.
grundsätzlich Danke für diese Initiative sagen, die ich inhaltlich durchaus teile. … dass wir auch eine Verantwortung als Miteigentümerin diverser Stollen sowie eine historische und moralische Verantwortung haben. … Wir haben im Jahr 2012 bereits eine enge Kooperation … zur Öffnung des Limonistollens gehabt. Es gab kuratierte Führungen
Gemeinderat Linz, 31. Sitzung 3.7.2025, Wortprotokoll TOP K2 Gedenkkonzept zu den Linzer Luftschutzstollen, 3. Juli 2025, Primärquelle
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3. Juli 2025
Straßennamen und Gedenkorte
Der Gemeinderat wies am 3. Juli 2025 einen Grünen-Antrag für ein Gedenkkonzept zu den NS-Luftschutzstollen einstimmig dem Ausschuss zu; Bürgermeister Prammer hielt das darin genannte Ziel eines Konzepts bis Ende 2025 für "vielleicht auch für gar nicht machbar".
Ziel ist es, bis spätestens Ende 2025 ein umsetzbares Konzept vorzulegen ... Das halte ich für sehr ambitioniert, vielleicht auch für gar nicht machbar. Deswegen ersuche ich hiermit um Zuweisung zu meinem Ausschuss ... Die Zuweisung des Antrages an den Ausschuss für Planung, Liegenschaften und Verfassung wurde einstimmig angenommen.
Wortprotokoll-Auszug 31. Gemeinderatssitzung 3.7.2025, TOP K2 Gedenkkonzept zu den Linzer Luftschutzstollen, 3. Juli 2025, Primärquelle
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25. September 2025
Anträge und Beschlüsse
Am 25. September 2025 wurde der Linz+-Antrag zum Gedenken an das „Städtische Arbeitslager Dornach“ (Berichterstatter Lorenz Potocnik) einstimmig dem Kulturausschuss zugewiesen. Laut der von Potocnik vorgestellten Studie des Historikers Michael John war die Stadt Linz Hauptprofiteurin des von ihr geführten Lagers, in dem höchstens 2.500 Menschen gleichzeitig untergebracht waren.
John stellt auch fest, dass nicht nur die Schutzstaffel (SS), sondern auch unmittelbar die Stadt Linz selbst Hauptprofiteurin war. Das Lager war nicht umsonst von der Stadt geführt, mit einer Maximalbesetzung von 2.500 Menschen
Wortprotokoll 32. Sitzung des Gemeinderates Linz, 25.9.2025, 25. September 2025, Primärquelle
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5. Dezember 2025
Anträge und Beschlüsse
Im Gedenkjahr 2025 errichtete die Stadt Linz 17 weitere Messingstelen. Damit gibt es 39 Erinnerungszeichen für 321 jüdische NS-Opfer, von denen 200 den NS-Terror nicht überlebten.
Die Stadt Linz errichtet heuer 17 zusätzliche Messingstelen ... und erweitert das Gedenkprojekt auf nun 39 Erinnerungszeichen ... Insgesamt überlebten von den 321 Linzer Jüdinnen und Juden 200 den Nationalsozialismus nicht.
Medienservice Stadt Linz: Informationsunterlage PK Erinnerungszeichen 2025, 5. Dezember 2025, Primärquelle
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5. Dezember 2025
Straßennamen und Gedenkorte
Mit 17 neuen Stelen 2025 gibt es in Linz 39 Erinnerungszeichen; das Projekt "Linz erinnert" gedenkt damit 321 jüdischer NS-Opfer, von denen 200 den NS-Terror nicht überlebten. Die Stadt bezeichnet dies als vorläufigen Abschluss.
Mit der Erweiterung im Gedenkjahr 2025 und damit vorläufigen Abschluss des städtischen Erinnerungsprojekts „Linz erinnert“ wird ein umfassendes, personalisiertes Gedenken an insgesamt 321 jüdische Opfer des Nationalsozialismus ermöglicht, davon 200 Linzer*innen, die den NS-Terror nicht überlebten.
Medienservice Stadt Linz: Informationsunterlage Pressekonferenz Erinnerungszeichen 2025 (5.12.2025), 5. Dezember 2025, Primärquelle
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5. Dezember 2025
NS-Zeit in Linz
Die Stadt Linz kennt laut Medienservice (Dezember 2025) 321 jüdische Opfer des Nationalsozialismus aus Linz, von denen 200 den NS-Terror nicht überlebten; der Großteil der Ermordeten wurde ab 1942 zuerst nach Theresienstadt deportiert, viele danach in Auschwitz ermordet.
Insgesamt überlebten von den 321 Linzer Jüdinnen und Juden 200 den Nationalsozialismus nicht.
Informationsunterlage zur Pressekonferenz Erinnerungszeichen 2025 (Medienservice der Stadt Linz, 5.12.2025), Primärquelle
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10. Dezember 2025
Anträge und Beschlüsse
Am 10. Dezember 2025 brachten KPÖ und Grüne gemeinsam den Antrag „Prüfung Umbenennung Dinghoferstraße und Aberkennung Ehrenbürgerschaft“ ein. Anlass war das Dinghofer-Symposium, das FPÖ-Nationalratspräsident Walter Rosenkranz am 11. November 2025 im Parlament veranstaltete.
Das ist ein gemeinsamer Antrag der Grünen-Fraktion und der KPÖ. Die Debatte um Franz Dinghofer rückt erneut in den Fokus, nachdem FPÖ-Nationalratspräsident Walter Rosenkranz am 11. November 2025 im Parlament ein Franz-Dinghofer-Symposium veranstaltete.
Wortprotokoll 34. Sitzung des Gemeinderates Linz, 10.12.2025, 10. Dezember 2025, Primärquelle
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10. Dezember 2025
Anträge und Beschlüsse
Den zweiten Antragspunkt, die Aberkennung von Dinghofers Ehrenbürgerschaft, ließ Berichterstatterin Grünn (KPÖ) fallen. Laut Magistratsdirektion kann nur der Gemeinderat mit Dreiviertelmehrheit eine Ehrenbürgerschaft aberkennen, nicht der Bürgermeister.
Mich hat aber die Magistratsdirektion darauf aufmerksam gemacht, dass in Linz die Aberkennung einer Ehrenbürgerschaft nicht Sache des Bürgermeisters ist. Das kann nur der Gemeinderat mit einer Dreiviertelmehrheit machen. Daher ist dieser Punkt nicht mehr zu beschließen oder zu diskutieren.
Wortprotokoll 34. Sitzung des Gemeinderates Linz, 10.12.2025, 10. Dezember 2025, Primärquelle
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10. Dezember 2025
Anträge und Beschlüsse
Langer sagte im Dezember 2025 zum Dinghofer-Antrag: „Für einen antisemitischen NSDAP-Mann ist hier kein Platz mehr.“ Der Antrag öffne die Arbeit der Kommission nicht neu, sondern verlange eine politische Entscheidung.
Ich möchte aber hinzufügen, dass der Antrag jetzt die Arbeit nicht neu öffnet, sondern einfach um eine politische Entscheidung ersucht ... Für einen antisemitischen NSDAP-Mann ist hier kein Platz mehr. Bitte um Zustimmung.
Wortprotokoll 34. Sitzung des Gemeinderates Linz, 10.12.2025, 10. Dezember 2025, Primärquelle
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10. Dezember 2025
Anträge und Beschlüsse
Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) begründete die SPÖ-Enthaltung damit, dass sich zu Dinghofer seit dem Kommissionsbericht historisch nichts Neues ergeben habe. Der Stadtsenat habe auf Rat der Kommission nur Kategorie 1 umbenannt.
Zu Franz Dinghofer muss man sagen, dass sich seither historisch nichts Neues getan hat. ... Es gab damals auf Anraten der Historiker*innenkommission im Stadtsenat auch einen Beschluss, nur Kategorie eins umzubenennen und die weiteren eben nicht.
Wortprotokoll 34. Sitzung des Gemeinderates Linz, 10.12.2025, 10. Dezember 2025, Primärquelle
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10. Dezember 2025
Anträge und Beschlüsse
Auch die FPÖ enthielt sich 2025. GR Grabmayr sagte, das Dinghofer-Symposium gebe es seit etwa 15 Jahren jedes Jahr; sachlich sei nichts Neues passiert.
Der Grund für die Diskussion jetzt ist ein Symposium, das es seit circa 15 Jahren jedes Jahr gibt. ... Aber es hat in der Sache nichts Neues gegeben. Daher werden wir uns bei diesem Antrag auch enthalten.
Wortprotokoll 34. Sitzung des Gemeinderates Linz, 10.12.2025, 10. Dezember 2025, Primärquelle
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10. Dezember 2025
Anträge und Beschlüsse
NEOS-Gemeinderat Stefan Burgstaller kündigte 2025 an, dem Dinghofer-Antrag von KPÖ und Grünen zuzustimmen.
Wir wollen keine vorschnellen Symbolakte, aber wir wollen auch nicht an Ehrungen festhalten, die mit unseren Werten von Rechtsstaat und Menschenwürde unvereinbar sind. Deswegen werden wir auch zustimmen.
Wortprotokoll 34. Sitzung des Gemeinderates Linz, 10.12.2025, 10. Dezember 2025, Primärquelle
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10. Dezember 2025
Anträge und Beschlüsse
Der Dinghofer-Antrag wurde am 10. Dezember 2025 mehrheitlich abgelehnt, weil sich SPÖ (21), ÖVP (9) und FPÖ (9) enthielten.
Der Antrag wird mehrheitlich abgelehnt. Enthaltung: SPÖ (21), ÖVP (9), FPÖ (9)
Wortprotokoll 34. Sitzung des Gemeinderates Linz, 10.12.2025, 10. Dezember 2025, Primärquelle
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10. Dezember 2025
Straßennamen und Gedenkorte
Am 10. Dezember 2025 lehnte der Gemeinderat den gemeinsamen Antrag von KPÖ und Grünen auf Prüfung einer Umbenennung der Dinghoferstraße ab; SPÖ, ÖVP und FPÖ enthielten sich.
Abstimmungsergebnis zu N7 Der Antrag wurde mehrstimmig abgelehnt. Stimmenthaltung: SPÖ, ÖVP, FPÖ
Wortprotokoll-Auszug 34. Gemeinderatssitzung 10.12.2025, TOP N7 Prüfung Umbenennung Dinghoferstraße und Aberkennung Ehrenbürgerschaft, 10. Dezember 2025, Primärquelle
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10. Dezember 2025
Straßennamen und Gedenkorte
Die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft Dinghofers wurde am 10.12.2025 nicht abgestimmt, weil laut Antragstellerin nur der Gemeinderat mit Dreiviertelmehrheit darüber entscheiden kann.
Mich hat aber die Magistratsdirektion darauf aufmerksam gemacht, dass in Linz die Aberkennung einer Ehrenbürgerschaft nicht Sache des Bürgermeisters ist. Das kann nur der Gemeinderat mit einer Dreiviertelmehrheit machen. Daher ist dieser Punkt nicht mehr zu beschließen oder zu diskutieren.
Wortprotokoll-Auszug 34. Gemeinderatssitzung 10.12.2025, TOP N7, 10. Dezember 2025, Primärquelle
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10. Dezember 2025
Straßennamen und Gedenkorte
Bürgermeister Dietmar Prammer begründete die SPÖ-Enthaltung am 10.12.2025 damit, dass der Stadtsenat auf Anraten der Kommission nur Kategorie 1 umbenennen ließ und es zu Dinghofer keine neuen Erkenntnisse gebe.
Es gab damals auf Anraten der Historiker*innenkommission im Stadtsenat auch einen Beschluss, nur Kategorie eins umzubenennen und die weiteren eben nicht. ... Daher werden wir uns bei diesem Antrag auch enthalten.
Wortprotokoll-Auszug 34. Gemeinderatssitzung 10.12.2025, TOP N7, 10. Dezember 2025, Primärquelle
2026
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2026
Straßennamen und Gedenkorte
Das Archiv der Stadt Linz veröffentlichte 2026 den Sammelband "Verfolgt, verurteilt, vergessen? Als homosexuell Angeklagte in den Linzer Gerichtsakten 1938–1945" (276 Seiten, Hg. Cornelia Daurer, Johannes Kaska).
Herausgeber*innen: Cornelia Daurer, Johannes Kaska ISBN 978-3-900388-67-6 Linz 2026, 276 Seiten, illustriert
Verfolgt, verurteilt, vergessen? (Stadtgeschichte Linz), 28. Oktober 2026, Primärquelle
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2026
NS-Zeit in Linz
Das Archiv der Stadt Linz räumt ein, dass die Verfolgung homosexueller Menschen in der Publikation "Nationalsozialismus in Linz" von 2001 keinen eigenständigen Platz fand; der Stadtsenat beauftragte das Archiv 2023 mit dieser Aufarbeitung, der Band erschien 2026 (276 Seiten).
Linzer Stadtsenat beauftragte das Archiv der Stadt Linz 2023 mit der Aufarbeitung der Verfolgung von Personen wegen Homosexualität in der NS-Zeit. [...] Die Verfolgung homosexueller Menschen fand darin allerdings keinen eigenständigen Platz. [...] Linz 2026, 276 Seiten, illustriert
Verfolgt, verurteilt, vergessen? (Archiv der Stadt Linz), Primärquelle
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22. Jänner 2026
Anträge und Beschlüsse
Am 22. Jänner 2026 nahm der Gemeinderat einstimmig den Grünen-Antrag „Linz klar gegen Antisemitismus positionieren“ an (Berichterstatter Tobias Reder). Er ersucht den Bürgermeister, die Erklärung „Mayors United Against Antisemitism“ des American Jewish Committee zu unterzeichnen.
1. Der Bürgermeister der Stadt Linz wird ersucht, die Erklärung der internationalen Initiative „Mayors United Against Antisemitism“ des American Jewish Committee (AJC) zu unterzeichnen ... Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Wortprotokoll 36. Sitzung des Gemeinderates Linz, 22.1.2026, 22. Jänner 2026, Primärquelle
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22. Jänner 2026
Anträge und Beschlüsse
Am 22. Jänner 2026 bewilligte der Gemeinderat einstimmig 60.000 Euro (Rechnungsjahre 2026 und 2027) für die Israelitische Kultusgemeinde Linz. Damit werden 116 Grabtafeln für im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstörte Gräber am Jüdischen Friedhof errichtet.
Die Stadt Linz gewährt der Israelitischen Kultusgemeinde Linz ... eine Gesamtförderung in Höhe von maximal 60.000 Euro für Errichtung von 116 Grabtafeln zahlbar in zwei Jahresraten in den Jahren 2026 und 2027 ... Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Tagesordnung mit Abstimmungsergebnissen, Gemeinderat Linz 22.1.2026, 22. Jänner 2026, Primärquelle
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Februar 2026
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Ballpräsident Franz Obermayr antwortete 2026 auf die Kritik mit dem Hinweis auf die Demonstrationsfreiheit und auf die vielen jährlich anwesenden Vertreter des öffentlichen Lebens.
Es gibt in Österreich eine Demonstrationsfreiheit, nach der jeder demonstrieren darf. ... Auf die konkreten Vorwürfe angesprochen, verweist er auf die vielen Vertreter des öffentlichen Lebens, die jährlich anwesend sind, und die Unsinnigkeit dieser Behauptungen zeigen würden.
Linzer BurschenBundBall trifft auf Gegendemonstration (Tips), 4. Februar 2026, Medienbericht oder Studie
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Februar 2026
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) übernahm auch 2026 den Ehrenschutz für den Burschenbundball.
Dass auch heuer wieder Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) den Ehrenschutz des Balles übernommen hat, stößt beim Bündnis auf Unverständnis.
Burschenbundball in Linz: FPÖ-Stadtrat zeigt Aufruf "Burschis in die Bälle treten" an (vienna.at/APA), 6. Februar 2026, Medienbericht oder Studie
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6. Februar 2026
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ) erstattete vor dem Ball 2026 Anzeige wegen des Aufrufs „Burschis in die Bälle treten“ in anonymen Antifa-Sujets; laut Landespolizeidirektion OÖ prüfte das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE), ob ein strafrechtliches Vergehen vorliegt.
Das LSE prüfe derzeit, ob ein strafrechtliches Vergehen vorliege, hieß es bei der Landespolizeidirektion Oberösterreich.
Burschenbundball in Linz: FPÖ-Stadtrat zeigt Aufruf "Burschis in die Bälle treten" an (vienna.at/APA), 6. Februar 2026, Medienbericht oder Studie
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6. Februar 2026
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Das Bündnis „Linz gegen Rechts“ erklärte 2026, auf friedlichen Protest zu setzen, und distanzierte sich von jeder Form von Gewalt; Raml bezeichnete „wiederkehrende Gewaltandrohungen gegen friedliche Ballbesucher“ aus dem Umfeld des Bündnisses als untragbar.
„Die wiederkehrenden Gewaltandrohungen gegen friedliche Ballbesucher“ aus dem politischen Umfeld“ des Bündnisses bezeichnete Raml als untragbar. ... Das Bündnis betonte, „ganz klar auf friedlichen Protest“ zu setzen und distanziere sich von jeglicher Form von Gewalt, meinte eine Sprecherin.
Burschenbundball in Linz: FPÖ-Stadtrat zeigt Aufruf "Burschis in die Bälle treten" an (vienna.at/APA), 6. Februar 2026, Medienbericht oder Studie
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6. Februar 2026
Anträge und Beschlüsse
Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) übernahm auch 2026 den Ehrenschutz für den Linzer Burschenbundball. Laut Organisatoren demonstrierten rund 1.500 Menschen dagegen.
1.500 Menschen haben gestern Abend laut den Organisatoren in Linz gegen den Burschenbundball demonstriert. ... Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP), der heuer wieder den Ehrenschutz für den Ball übernommen hatte.
Friedliche Demonstration gegen Burschenbundball in Linz (ORF), 7. Februar 2026, Medienbericht oder Studie
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7. Februar 2026
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Der 76. Burschenbundball fand am Samstag, 7. Februar 2026, im Palais Kaufmännischer Verein statt, Beginn 20 Uhr, Eröffnung 20.30 Uhr.
Der 76. BurschenBundBall geht im Palais Kaufmännischer Verein über die Bühne. Los geht es um 20 Uhr, die Eröffnung folgt um 20.30 Uhr.
Linzer BurschenBundBall trifft auf Gegendemonstration (Tips), 4. Februar 2026, Medienbericht oder Studie
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7. Februar 2026
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Tips bezeichnete den Burschenbundball 2026 als jährlichen Ball der Burschenschaft Arminia Czernowitz; die Selbstdarstellung des Veranstalters nennt dagegen allgemein die in Oberösterreich lebenden Mitglieder nationaler waffenstudentischer Verbindungen.
Zum Protest gegen den jährlichen Ball der deutschnationalen Burschenschaft Arminia Czernowitz ruft das Bündnis Linz gegen Rechts auf.
Linzer BurschenBundBall trifft auf Gegendemonstration (Tips), 4. Februar 2026, Medienbericht oder Studie
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7. Februar 2026
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Gegen den Ball 2026 demonstrierten laut den Organisatoren 1.500 Menschen; laut Polizei verlief die offizielle Kundgebung friedlich. Eine Teilnehmerzahl der Polizei ist im Bericht nicht genannt.
1.500 Menschen haben gestern Abend laut den Organisatoren in Linz gegen den Burschenbundball demonstriert. Aufgerufen hatte das Bündnis „Linz gegen Rechts“, laut Polizei verlief die offizielle Kundgebung friedlich.
Friedliche Demonstration gegen Burschenbundball in Linz (ORF), 7. Februar 2026, Medienbericht oder Studie
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7. Februar 2026
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Als Gegenveranstaltung fand am selben Abend 2026 der 9. „WurstvomHundBall“ in der Stadtwerkstatt statt; der Erlös ging laut Tips an die Sozialprojekte Zu-Flucht und U-N-D.
Am selben Abend übernimmt auch der 9. WurstvomHundBall wieder die Stadtwerkstatt. ... Der Erlös wird wie im Vorjahr an die Sozialprojekte Zu-Flucht und U-N-D gespendet.
Linzer BurschenBundBall trifft auf Gegendemonstration (Tips), 4. Februar 2026, Medienbericht oder Studie
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31. März 2026
NS-Zeit in Linz
Die Johannes Kepler Universität Linz erkannte am 31. März 2026 vier Personen mit NS-Vergangenheit (Friedrich Asinger, Alfred Jelinek, Herbert Koller, Konrad Mellerowicz) Ehrendoktorate, Ehrenbürgerschaften und Ehrensenatorenwürden ab, gestützt auf einen Historikerbericht.
31. März 2026 ... Betroffen sind Friedrich Asinger, Alfred Jelinek, Herbert Koller und Konrad Mellerowicz. Ihnen werden Ehrendoktorate, Ehrenbürgerschaften und die Würde eines Ehrensenators entzogen.
JKU Linz erkennt vier Ehrungen ab (ooe.ORF.at, 31.03.2026), Medienbericht oder Studie
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7. Juni 2026
Helge Langer konnte im Juni 2026 bei einer Führung im Rahmen des Medienkunstfestivals LINZ FMR 26 den sonst verschlossenen Schlossbergstollen besichtigen und schrieb: „Solche Orte sichtbar zu halten, ist Erinnerungsarbeit, die wir brauchen.“
Solche Orte sichtbar zu halten, ist Erinnerungsarbeit, die wir brauchen.
Instagram @helgelanger, Beitrag vom 7. Juni 2026, 7. Juni 2026, Grüne Quelle
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29. Juli 2026
Anträge und Beschlüsse
Im Juli 2026 schlugen Mauthausen Komitee, Katholische Aktion OÖ und das OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus in einem offenen Brief an Bürgermeister Prammer vor, die Dinghoferstraße nach Altbischof Maximilian Aichern zu benennen. Grüne und KPÖ begrüßten das.
Der offene Brief wurde vom Mauthausen Komitee Österreich, der Katholischen Aktion Oberösterreich sowie dem OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus verfasst ... Auch die Linzer Grünen und die KPÖ Linz begrüßen die Initiative ausdrücklich.
Erneute Forderung nach Umbenennung der Linzer Dinghoferstraße (Tips), 29. Juli 2026, Medienbericht oder Studie
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29. Juli 2026
Anträge und Beschlüsse
Prammer bat im Juli 2026 das Stadtarchiv um eine fachliche Einordnung. Das Archiv sah keine neuen Erkenntnisse für eine Neubewertung Dinghofers. Eine Benennung nach Aichern käme wegen der Cooling-off-Regel frühestens 2029 in Frage.
Deshalb habe ich das Archiv der Stadt Linz um eine fachliche Einordnung ersucht ... Seit der Veröffentlichung des Berichts sind laut Archiv der Stadt Linz keine neuen wesentlichen Erkenntnisse hinzugekommen ... Zudem empfiehlt das Stadtarchiv nach dem Tod einer Persönlichkeit eine mindestens dreijährige Cooling-off-Phase. Eine Benennung nach Maximilian Aichern käme nach diesem Grundsatz frühestens im Jahr 2029 in Betracht
Erneute Forderung nach Umbenennung der Linzer Dinghoferstraße (Tips), 29. Juli 2026, Medienbericht oder Studie
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29. Juli 2026
Straßennamen und Gedenkorte
Ein offener Brief von Mauthausen Komitee Österreich, Katholischer Aktion Oberösterreich und OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus forderte im Juli 2026, die Dinghoferstraße in Aichernstraße umzubenennen.
Der offene Brief wurde vom Mauthausen Komitee Österreich, der Katholischen Aktion Oberösterreich sowie dem OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus verfasst und wird von zahlreichen Persönlichkeiten unterstützt.
Erneute Forderung nach Umbenennung der Linzer Dinghoferstraße (Tips), 29. Juli 2026, Medienbericht oder Studie
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29. Juli 2026
Straßennamen und Gedenkorte
Das Büro von Bürgermeister Prammer erklärte im Juli 2026, eine isolierte Umbenennung der Dinghoferstraße ohne neue historische Erkenntnisse würde die Systematik der Untersuchung infrage stellen; eine Benennung nach Altbischof Aichern komme wegen einer dreijährigen Cooling-off-Phase frühestens 2029 in Betracht.
Eine isolierte Umbenennung der Dinghoferstraße ohne neue historische Erkenntnisse würde daher die einheitliche Systematik und das Gesamtergebnis der Untersuchung infrage stellen. ... Zudem empfiehlt das Stadtarchiv nach dem Tod einer Persönlichkeit eine mindestens dreijährige Cooling-off-Phase. Eine Benennung nach Maximilian Aichern käme nach diesem Grundsatz frühestens im Jahr 2029 in Betracht", heißt es aus dem Büro Prammer.
Erneute Forderung nach Umbenennung der Linzer Dinghoferstraße (Tips), 29. Juli 2026, Medienbericht oder Studie
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22. Oktober 2026
Anträge und Beschlüsse
Das Archiv der Stadt Linz hat den Sammelband „Verfolgt, verurteilt, vergessen? Als homosexuell Angeklagte in den Linzer Gerichtsakten 1938–1945“ herausgegeben; im Oktober 2026 wurde er angekündigt, die öffentliche Präsentation findet am 10. November 2026 im Alten Rathaus statt. Bildungsstadträtin Eva Schobesberger (Grüne) würdigte die Publikation als wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur.
untersucht die neue Publikation des Archivs der Stadt Linz „Verfolgt, verurteilt, vergessen? Als homosexuell Angeklagte in den Linzer Gerichtsakten 1938–1945“. ... Das Archiv der Stadt Linz lädt zur Präsentation der Publikation am Dienstag, 10. November 2026, um 18 Uhr im Alten Rathaus im Gemeinderatssaal, ein.
Linzer Stadtarchiv beleuchtet bisher wenig beachtete Schicksale (Grüne Linz), 22. Oktober 2026, Grüne Quelle
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27. Oktober 2026
Straßennamen und Gedenkorte
Das Statut der Stadt Linz sieht vor, dass eine Ehrung aberkannt werden kann, wenn später Tatsachen bekannt werden, die der Verleihung entgegengestanden wären; die Aberkennung erfordert einen Gemeinderatsbeschluss mit Dreiviertelmehrheit.
Nach dem Ableben der ausgezeichneten Person kann die Auszeichnung aberkannt werden, wenn später Tatsachen bekannt werden, die einer Verleihung entgegengestanden wären. Die Aberkennung der Auszeichnung bedarf eines Beschlusses des Gemeinderats, der mit Drei-Viertel-Mehrheit zu fassen ist.
Statut für die Landeshauptstadt Linz 1992, § 5 Abs. 4, 27. Oktober 2026, Primärquelle
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28. Oktober 2026
Straßennamen und Gedenkorte
Die Dinghoferstraße trägt im offiziellen Straßenverzeichnis weiterhin den Namen des Linzer Bürgermeisters und Ehrenbürgers Franz Dinghofer; der Eintrag verlinkt online auf Biographie und Einstufung im Straßennamenbericht.
Benannt 1918 nach dem Linzer Bürgermeister und Ehrenbürger Franz Dinghofer (1873–1956). Ab 1869 Gemeindestraße. Zur Biographie im Linzer Straßennamenbericht Zur Einstufung im Linzer Straßennamenbericht
Linzer Straßenverzeichnis: Dinghoferstraße, 28. Oktober 2026, Primärquelle
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28. Oktober 2026
Straßennamen und Gedenkorte
Die Linzer Erinnerungszeichen sind vor allem den verfolgten und ermordeten Linzer Jüdinnen und Juden gewidmet; anders als die 2018 beantragten Stolpersteine, die laut Grünen alle Opfergruppen umfassen sollten.
Insbesondere soll damit die Erinnerung an verfolgte und ermordete Linzer Jüdinnen und Juden wachgehalten werden.
Erinnerungszeichen für NS-Opfer (Stadtgeschichte Linz), 28. Oktober 2026, Primärquelle
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28. Oktober 2026
Straßennamen und Gedenkorte
Die Denkmaldatenbank der Stadt Linz verzeichnet 35 Denkmäler in der Kategorie "Antifaschistische Gedenkstätten".
In der Kategorie 'Antifaschistische Gedenkstätten' sind 35 Denkmäler erfasst.
Denkmaldatenbank Linz: Kategorie Antifaschistische Gedenkstätten, 28. Oktober 2026, Primärquelle
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28. Oktober 2026
Straßennamen und Gedenkorte
Eine Volltextsuche in der Linzer Denkmaldatenbank nach "Sinti", "Deserteur" und "homosexu" ergab am 28.10.2026 jeweils 0 Treffer.
Bei der Suche nach 'Sinti' in der Beschreibung wurden 0 Denkmäler gefunden.
Denkmaldatenbank Linz, Volltextsuche, 28. Oktober 2026, Primärquelle
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28. Oktober 2026
Straßennamen und Gedenkorte
Wien hat für Ferdinand Porsche eine Zusatztafel statt einer Umbenennung gewählt, die auf NSDAP- und SS-Mitgliedschaft, Zwangsarbeit und NS-Rüstungsindustrie hinweist; in Linz wurde der Porscheweg 2023 in Wittgensteinweg umbenannt.
Problematisch in seiner Biografie sind seine Mitgliedschaft bei NSDAP und SS, die Beschäftigung von ZwangsarbeiterInnen sowie seine Tätigkeit in der NS-Rüstungsindustrie.
Stadt Wien: Zusatztafel für historisch belastete Straßennamen, 28. Oktober 2026, Primärquelle
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28. Oktober 2026
Straßennamen und Gedenkorte
Das Web-Memorial linzerinnert.at der Stadt Linz verzeichnet 41 Standorte für Erinnerungsstelen. An 39 davon steht eine Stele mit zusammen 321 Namen, für die Standorte Goethestraße und Landstraße sind 13 weitere Namen eingetragen (Stand 28. Oktober 2026).
Übersicht der errichteten Stelen: Stele Adalbert-Stifter-Platz … Stele Wienerstraße (Daten: 41 Standorte, Feld „steht“ bei 39 gesetzt, 321 Namen an diesen 39, 13 an Goethestraße und Landstraße)
Stadt Linz: Linz erinnert, Web-Memorial (Daten der Standorte und Namen), 28. Oktober 2026, Primärquelle
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28. Oktober 2026
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Laut eigener Website ist der Burschenbundball „die Jahresveranstaltung der in Oberösterreich lebenden Mitglieder von nationalen waffenstudentischen Verbindungen, ihrer Angehörigen und Freunde“; dazu zählen laut Website Burschenschaften, Corps, Sängerschaften, Landsmannschaften und Mittelschulverbindungen (Pennalien).
Dieser Traditionsball ist die Jahresveranstaltung der in Oberösterreich lebenden Mitglieder von nationalen waffenstudentischen Verbindungen, ihrer Angehörigen und Freunde. Dazu gehören Burschenschaften, Corps, Sängerschaften, Landsmannschaften sowie der Akademische Nachwuchs aus den Mittelschulverbindungen – den Pennalien.
Burschenbundball (Website des Ballausschusses), 28. Oktober 2026, Primärquelle
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28. Oktober 2026
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Laut eigener Website steht der Burschenbundball unter dem Ehrenschutz des oberösterreichischen Landeshauptmanns sowie anderer Vertreter aus Wissenschaft und Politik; Veranstaltungsort ist das Palais Kaufmännischer Verein, Landstraße 49/Bismarckstraße 1-3 in Linz.
Der Ball steht unter dem Ehrenschutz des Oberösterreichischen Landeshauptmannes sowie anderen Vertretern aus Wissenschaft und Politik. ... Palais Kaufmännischer Verein in Linz Landstraße 49/ Bismarckstraße 1-3 4020 Linz
Burschenbundball (Website des Ballausschusses), 28. Oktober 2026, Primärquelle
Ohne Jahr
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ohne Datum
NS-Zeit in Linz
Ob KZ-Häftlinge aus Mauthausen Rohstoffe für die Brückenkopfgebäude abbauen oder an deren Bau selbst arbeiten mussten, ist laut Kunstuniversität Linz bis heute umstritten; Linz09 schrieb dagegen 2009, die Gebäude seien von Zwangsarbeitern des KZ Mauthausen gebaut worden.
The question of whether people imprisoned in the Mauthausen concentration camp were forced to mine raw materials for or even were forced to work on the construction of the two buildings themselves continues to heat up discussions to this day.
ALT_PARK (Kunstuniversität Linz, Studienprojekt 2021/22), Medienbericht oder Studie
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ohne Datum
NS-Zeit in Linz
Grundlage des voestalpine-Zeitgeschichte-Museums sind 38.000 Personalakten und Lohnbögen der Linzer Betriebe der Reichswerke Hermann Göring aus den Jahren 1938 bis 1945; das Museum befindet sich im Erdgeschoss der Konzernzentrale.
Basis dieser umfassenden Ausstellung sind 38.000 Personalakten und Lohnbögen der Linzer Betriebe der Reichswerke Hermann Göring aus den Jahren 1938-1945. [...] Für das Museum wurden im Erdgeschoss der Konzernzentrale (BG 41) eigene Räume errichtet.
Ausstellungskonzeption (voestalpine Zeitgeschichte MUSEUM), Primärquelle
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ohne Datum
Burschenbundball und Rechtsextremismus
Das DÖW beschreibt die akademische Burschenschaft Arminia Czernowitz zu Linz als „Mensur schlagende und deutsch-völkische Studentenverbindung“, die mit einer kurzen Unterbrechung 2009 bis 2011 dem rechtsextremen Milieu zuzurechnen sei.
ist eine Mensur schlagende und deutsch-völkische Studentenverbindung, die – mit einer kurzen Unterbrechung 2009 bis 2011 – dem rechtsextremen Milieu zuzurechnen ist.
DÖW: Informationen zur akademischen Burschenschaft (aB!) Arminia Czernowitz zu Linz, undatiert (Stand vermutlich 2016), Primärquelle
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Burschenbundball und Rechtsextremismus
Das DÖW nennt als prominente Mitglieder der Arminia Czernowitz Detlef Wimmer (damals Vizebürgermeister von Linz, FPÖ), Michael Raml (damals Abgeordneter zum Bundesrat, FPÖ) und Markus Hein (damals Stadtrat in Linz, FPÖ).
(Einige) prominente Arminen : Detlef Wimmer (Vizebürgermeister von Linz, FPÖ), Michael Raml (Abgeordneter zum Bundesrat, FPÖ), ... Markus Hein (Stadtrat in Linz, FPÖ)
DÖW: Informationen zur akademischen Burschenschaft (aB!) Arminia Czernowitz zu Linz, undatiert (Stand vermutlich 2016), Primärquelle