Linzer Stories

Öffis in Linz

Das Land hielt 2022 einen Baubeginn der Stadtbahn 2026 für möglich, geplant ist heute 2029. Den O-Bus in den Osten hat die Stadt 2021 bis 2025 in Aussicht gestellt, jetzt ist Herbst 2027 das Ziel. Was in Linz bei den Öffis angekündigt wurde, was davon heute fährt und was wir dazu sagen.

Von Helge Langer, Klubobmann der Grünen Linz. Stand: 28. Oktober 2026 · Chronik

Inhalt

Wann die Stadtbahn fährt

Im März 2017 hat der Landtag einstimmig, also auch mit den Stimmen der Grünen, einen Grundsatzbeschluss gefasst, die Mühlkreisbahn als S6 auf einer neuen Straßenbahnachse bis zum Linzer Hauptbahnhof durchzubinden.⁠1 Im Dezember 2019 haben Land und Stadt diesen Plan geändert und statt der Achse aus Stadtbahn und Straßenbahn eine Stadtbahn mit zusätzlichen O-Buslinien weiterverfolgt.⁠2 Als Ziel haben sie damals genannt, dass bis 2030/2031 die ersten Fahrzeuge auf dem neuen Schienenkorridor durch Linz fahren.⁠3

Karte der Regional-Stadtbahn auf einem Luftbild des Linzer Raums. Vom Linz Hbf. führt eine rote Strecke zum Mühlkreisbahnhof und über Auhof als S7 weiter nach Gallneukirchen und Pregarten. Blau umrandet sind die S6 vom Mühlkreisbahnhof über Rottenegg und Kleinzell nach Aigen-Schlägl und die S5 vom Linz Hbf. nach Eferding.
Geplante Linien der Regional-Stadtbahn: S6 Mühlkreisbahn und S7 nach Gallneukirchen und Pregarten.⁠45 Karte in voller Größe Grafik: Schiene OÖ

Im September 2020 hat der Gemeinderat diese Nahverkehrsinitiative mit Stadtbahn und O-Bus beschlossen,⁠6 und wir haben zugestimmt. „Grundsätzlich finden wir, dass die Richtung stimmt“, habe ich damals gesagt.⁠7 Im Dezember 2023 haben sich Land und Stadt auf die Finanzierung geeinigt, der Bund zahlt die Hälfte, das Land zumindest 42,5 und die Stadt 7,5 Prozent, höchstens aber 50 Millionen Euro.⁠8 Den Vertrag mit dem Land hat der Gemeinderat im März 2024 beschlossen, nur die KPÖ hat sich enthalten.⁠9 Im Juli 2024 haben der Landtag einstimmig und der Nationalrat ohne Gegenstimmen die 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Land genehmigt.⁠1011

Wann gebaut wird, hat sich mehrmals nach hinten verschoben. Im Februar 2022 hat das Land für den ersten Bauabschnitt vom Hauptbahnhof ins Krankenhausviertel ein Anrollen der Bagger im ersten Halbjahr 2026 für möglich gehalten, wenn Einreichprojekt, Behördenverfahren und Bauausschreibung planmäßig gelingen.⁠12 Im Mai 2023 hat das Land für den ersten Ausbauschritt Mitte 2027 angestrebt,⁠13 im Dezember 2023 haben Land und Stadt 2028 angestrebt.⁠14 In der Regierungsvorlage zur 15a-Vereinbarung steht mit Kenntnisstand 2024 das zweite Quartal 2028,⁠15 und im September 2025 haben Land und Stadt für 2028 bauvorbereitende Maßnahmen angekündigt und den Baubeginn der Strecke vom Hauptbahnhof zum Mühlkreisbahnhof für 2029.⁠16

  • Baubeginn, so wie jeweils genannt (Abschnitt wechselt, siehe Tabelle)
  • Inbetriebnahme Hauptbahnhof bis Mühlkreisbahnhof, einzelner Punkt 2019: Ziel für erste Fahrzeuge
  • Inbetriebnahme mit Anbindung Auhof
Alle Ankündigungen im Einzelnen
AngekündigtTerminwofür
Dezember 2019, Land und Stadt2030/2031Ziel: erste Fahrzeuge auf dem neuen Schienenkorridor durch Linz
Februar 2022, Landerstes Halbjahr 2026Baubeginn: erster Bauabschnitt Hauptbahnhof bis Krankenhausviertel
Mai 2023, LandMitte 2027Baubeginn: erster Ausbauschritt
Dezember 2023, Land und Stadt2028Baubeginn: erster Ausbauschritt Hauptbahnhof bis Universitätskliniken
Stand Jänner 2024, Meilensteinplan der Klimapartnerschaft2. Quartal 2028Baubeginn: Durchbindung Hauptbahnhof bis Mühlkreisbahnhof
Stand Jänner 2024, Meilensteinplan der Klimapartnerschaft4. Quartal 2030Inbetriebnahme: Hauptbahnhof bis Mühlkreisbahnhof
Stand Jänner 2024, Meilensteinplan der Klimapartnerschaft3. Quartal 2032Inbetriebnahme: Urfahr-Ost bis Auhof
Mai 2024, Regierungsvorlage zur 15a-Vereinbarung2. Quartal 2028Baubeginn: erster Abschnitt Derfflingerstraße bis Hauptbahnhof
Mai 2024, Regierungsvorlage zur 15a-Vereinbarung2032Inbetriebnahme: Gesamtbetriebsaufnahme
Mai 2025, Businessplan der Schiene OÖ2033Inbetriebnahme: Durchbindung Mühlkreisbahn und Anbindung Auhof
September 2025, Land und Stadt2029Baubeginn: Durchbindung Hauptbahnhof bis Mühlkreisbahnhof, davor 2028 bauvorbereitende Maßnahmen
September 2025, Land und Stadt2032Inbetriebnahme: Hauptbahnhof bis Mühlkreisbahnhof
September 2026, Schiene OÖ2032Inbetriebnahme: Hauptbahnhof bis Mühlkreisbahnhof, zuerst mit Umstieg auf die Mühlkreisbahn
Wann die Regional-Stadtbahn gebaut werden und fahren soll, so wie es Land, Stadt, Bund und Schiene OÖ jeweils angekündigt oder vereinbart haben. Waagrecht steht, wann angekündigt wurde, senkrecht der angekündigte Termin, und unter der Linie „heute“ liegen Termine, die schon vorbei sind. Beim Baubeginn war nicht immer derselbe Abschnitt gemeint, und 2019 war nur von den ersten Fahrzeugen die Rede.⁠31213141715181619

Mit dem Baubeginn hat sich auch die Eröffnung verschoben. Laut einem Meilensteinplan mit Stand Jänner 2024 sollte die Strecke vom Hauptbahnhof zum Mühlkreisbahnhof im vierten Quartal 2030 in Betrieb gehen.⁠17 Heute nennt die Schiene OÖ dafür das Jahr 2032, und in einer ersten Phase muss man am Mühlkreisbahnhof noch in die Mühlkreisbahn umsteigen.⁠19 Im Businessplan der Schiene OÖ, der dem Landtag 2025 vorgelegt wurde, steht für die Durchbindung der Mühlkreisbahn und die Anbindung nach Auhof das Jahr 2033.⁠18 Für Auhof haben Land und Stadt im September 2025 nur die „30er-Jahre“ genannt.⁠16 Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ) hat im Juni 2025 im Landtag über die Außenäste nach Gallneukirchen und Pregarten gesagt: „Wir haben die Planungskosten in den Außenästen bereits bedeckt. Wir haben die Baukosten nicht bedeckt durch eine 15a-Vereinbarung.“⁠20 Im März 2026 hat er dazu gesagt: „Was ein Problem werden könnte, ist eine neue Vereinbarung hinsichtlich der Außenäste Pregarten-Gallneukirchen und der Übernahme der Mühlkreisbahn durch das Land.“ Geplant seien Inbetriebnahmen dort ab 2035.⁠21

Helge Langer betrachtet in einer Ausstellung zur Regional-Stadtbahn ein weißes Architekturmodell unter einer Glashaube, hinter ihm eine Tafel über die Projektpartner
Ausstellung zur Regional-Stadtbahn, November 2025. Foto: Die Grünen Linz

„Insofern ist die Stadtbahn für Linz und Oberösterreich, wie schon vorhin gehört, eine Jahrhundertchance. Es ist wichtig, dass diese genutzt wird.“⁠22

Helge Langer, Klubobmann der Grünen Linz, im Gemeinderat im März 2024

Statt der Straßenbahn ein O-Bus

Ursprünglich hätte der Osten von Linz eine neue Straßenbahn bekommen sollen, die Linie 4 auf einer zweiten Schienenachse.⁠24 Laut einer Studie des ÖIR hätten Stadtbahn und Straßenbahn im am stärksten genutzten Abschnitt zwischen Europaplatz und Universitätsspital 39.000 Fahrgäste befördert, Stadtbahn und O-Busse gut 35.000.⁠2 Land und Stadt haben sich im Dezember 2019 für die O-Busse entschieden.⁠2 KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida hat das 2024 im Gemeinderat so erklärt: „Da sich solche Stadtprojekte aber ohne Geld vom Land nicht verwirklichen lassen, musste die zweite Straßenbahnachse 2019 offiziell aufgegeben werden.“⁠25 Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) hat 2024 gesagt, der O-Bus sei mit vielfach geringeren Kosten verbunden: „Wir erreichen aber mit diesem O-Bus zumindest 85 Prozent des Fahrgastaufkommens.“⁠24

Im März 2021 haben Luger und Vizebürgermeister Markus Hein (FPÖ) angekündigt, dass der Osten der Stadt mit O-Bussen erschlossen wird und dass so wichtige Ziele entlang der Achse Donaulände, Hafen, Universitätsklinikum und Neue Welt bis 2025 erschlossen werden können.⁠26 Mit der Finanzierungsvereinbarung vom März 2024 hat der Gemeinderat auch die O-Busachse beschlossen.⁠9 Für die neue O-Buslinie 48 sieht die Vorlage eine Subvention an die LINZ LINIEN von 192,8 Millionen Euro vor, 72,3 Millionen für Investitionen und 120,5 Millionen für 15 Jahre Betrieb.⁠27 Nach der Insolvenz des Herstellers Van Hool im April 2024 ist die Bestellung der 16 O-Busse nicht mehr abgearbeitet worden, und die Fahrzeuge mussten neu ausgeschrieben werden, wie Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP) im März 2025 im Gemeinderat gesagt hat.⁠2829

Die Konzession für die Linie 48 haben die LINZ LINIEN Ende 2025 bekommen, und laut Aussendung der LINZ AG vom 1. September 2026 sind die baulichen Vorarbeiten im Gang.⁠30 Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) hat am selben Tag den Herbst 2027 als Start genannt.⁠31 Das Stadtmagazin LINZA! hatte im Jänner 2026 berichtet, dass wegen der Fahrzeugbeschaffung auch 2028 nicht ausgeschlossen ist.⁠32 Die Linie 48 soll auf rund 6,25 Kilometern mit 15 Haltestellen vom Karlhof in Urfahr über die Eisenbahnbrücke, das Krankenhausviertel und die Grüne Mitte bis zum WIFI und zur LINZ AG fahren.⁠33 Die LINZ AG rechnet nach Verkehrsstudien damit, dass langfristig mehr als 20.000 Fahrgäste am Tag mit der Linie 48 fahren.⁠34 Im September 2026 habe ich mir die Bauarbeiten für die Linie 48 auf der ehemaligen Trasse der Verbindungsbahn angesehen und dazu geschrieben: „Wir Grüne haben uns lange für diese Verbindung eingesetzt.“⁠35

Eine geschotterte Trasse zwischen Bäumen und einem Gewerbebau, darauf ein Erdhaufen und ein kleiner Radlader, vorne eine Straße mit rotem Radweg
Baustelle der Linie 48, September 2026. Foto: Die Grünen Linz
Die O-Buslinie 48 als Schema mit den Abschnitten, die die LINZ AG nennt, ohne die einzelnen Haltestellen. Darunter, wann der O-Bus in den Osten fahren sollte und wann die Linie 48 jetzt fahren soll.⁠332631

Den Buslinien 13 und 14 hat Prammer im September 2025 laut MeinBezirk per Presseaussendung de facto eine Absage erteilt, mit Verweis auf 27 Millionen Euro Investitionen und 10 Millionen Euro Betriebskosten im Jahr.⁠36 Daraufhin haben sich ÖVP, FPÖ, Grüne, KPÖ, NEOS, LinzPlus, Ahoi Linz und Gemeinderat Norbert Obermayr gemeinsam für die Linien 13 und 14 ausgesprochen.⁠37 Im Oktober 2025 hat Hajart im Gemeinderat gesagt: „Die Pläne für diese Buslinien liegen seit Jahren fertig vor. Es gab allerdings nie einen Finanzierungsbeschluss dazu.“⁠38 In derselben Sitzung hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, dass ihm die Finanzierungsentscheidung noch 2025 vorgelegt werden soll.⁠39 Im Dezember 2025 hat er dann einstimmig die Linie 13 beschlossen, die ab Herbst 2027 fahren soll,⁠40 und die Linie 14 soll erst kommen, wenn das ehemalige Kasernenareal in Ebelsberg umgewidmet und besiedelt ist.⁠41

Was aus der Mühlkreisbahn wird

Die Mühlkreisbahn ist 58 Kilometer lang, fährt seit 1888 und ist seit dem Abtrag der Eisenbahnbrücke vom übrigen Bahnnetz getrennt.⁠44 Aus den 17 Gemeinden an der Strecke pendeln laut Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner täglich fast 8.000 Menschen nach Linz.⁠45 Zwischen Urfahr und Rottenegg fährt sie seit September 2023 von Montag bis Freitag zwischen 13:30 und 19 Uhr durchgehend im Viertelstundentakt,⁠46 und von Rottenegg nach Urfahr braucht ein Zug rund 21 Minuten.⁠47

Im Jänner 2017 hat die Landesregierung einen Grundsatzbeschluss gefasst, die Mühlkreisbahn mit Zweisystemfahrzeugen als S6 bis zum Hauptbahnhof zu führen.⁠48 Im Juli 2019 haben Land und ÖBB angekündigt, die Strecke von Urfahr bis Kleinzell zu elektrifizieren und auf ganzer Länge zu erhalten, mit Investitionen bis 2030.⁠49 Im April 2023 hat das Land erklärt, die S6 solle auf der Trasse langfristig auch elektrifiziert werden.⁠50 In der 15a-Vereinbarung zur Stadtbahn steht ausdrücklich, dass ihre Finanzierung die Maßnahmen an der Mühlkreisbahn nicht umfasst.⁠51

Im Mai 2025 haben die ÖBB angekündigt, wenig genutzte Regionalbahnen wie die Mühlkreisbahn zu prüfen, denkbar sei auch eine Umstellung auf Busse mit gleichwertigem Takt.⁠52 Gemeint war der Abschnitt von Rottenegg bis Aigen-Schlägl,⁠53 auf dem laut ÖBB täglich nur 375 Fahrgäste unterwegs sind, und volkswirtschaftlich vertretbar ist die Schiene laut ÖBB ab rund 2.500 Fahrgästen am Tag.⁠54 Ich habe einen Ersatz durch Busse einen „Todesstoß für ein attraktives Öffi-Angebot“ für die Pendler:innen aus dem westlichen Mühlviertel genannt.⁠55 Im Juni 2025 hat der Gemeinderat unsere Resolution beschlossen, die eine Einstellung der Mühlkreisbahn ganz oder in Teilen und ihren Ersatz durch Busse ablehnt,⁠56 und am selben Tag hat der Landtag einstimmig einen Dringlichkeitsantrag zum Erhalt der Regionalbahnen beschlossen.⁠57

Im März 2026 haben Infrastrukturministerium, Land, ÖBB und OÖ Verkehrsholding ein Memorandum of Understanding unterschrieben. Laut Pressemitteilung des Ministeriums werden sie für die Mühlkreisbahn die Verhandlungen über die angestrebte Übernahme durch das Land oder ein Unternehmen der OÖ Verkehrsholding intensivieren.⁠58 Für die Almtalbahn wird in der Pressemitteilung die Elektrifizierung bekräftigt, für die Mühlkreisbahn steht dort weder eine Elektrifizierung noch ein Zeitplan.⁠59 Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) hat von einer „Mobilitätsgarantie bis ins Jahr 2033“ gesprochen,⁠60 und Steinkellner hat im Juni 2025 im Landtag gesagt, dass der Verkehrsdienstevertrag mit den ÖBB bis 2033 läuft.⁠61 Die ÖBB haben die Mühlkreisbahn 2025 und 2026 mehrmals gesperrt und Busse eingesetzt, im Juli 2025 drei Wochen lang auf der ganzen Strecke und von 24. August bis 13. September 2026 zwischen Urfahr und Aigen-Schlägl.⁠6263

Was Stadtbahn und Westring die Stadt kosten

Für die Kosten der Stadtbahn gibt es mehrere Zahlen, und sie umfassen nicht dasselbe. Im September 2020 hat die Stadt die Kosten auf Linzer Gebiet mit etwa 600 Millionen Euro beziffert.⁠65 Im März 2024 hat Vizebürgermeisterin Tina Blöchl (SPÖ) im Gemeinderat 667 Millionen Euro für die gesamte Regionalstadtbahn genannt.⁠66 In der 15a-Vereinbarung stehen für Grund- und Errichtungskosten 655 Millionen Euro, und mit der Teuerung bis zum Projektende und der Risikovorsorge sind es 939 Millionen.⁠6768 Die Europäische Investitionsbank hat im Juli 2026 eine Finanzierung von rund 580 Millionen Euro genehmigt und nennt für rund 8 Kilometer Strecke durch Linz und 34 neue TramTrains rund 1,2 Milliarden Euro.⁠69 In dieser Zahl sind auch die Fahrzeuge enthalten, mit den 939 Millionen ist sie deshalb nicht direkt vergleichbar.⁠69

Für die Stadt bleibt es bei höchstens 50 Millionen Euro, so hat es der Gemeinderat im März 2024 beschlossen,⁠9 und mehr Geld vom Bund gibt es laut 15a-Vereinbarung auch dann nicht, wenn die Kosten steigen.⁠68 Laut Gemeinderatsbeschluss vom Dezember 2025 sind die Linien 48 und 13 samt Stadtbahn zusammen mit 327 Millionen Euro gedeckelt, so wie es das Statut vorsieht.⁠70 Vizebürgermeister Hajart hat im März 2026 gesagt, die Stadt investiere heuer erstmals mehr in den öffentlichen Verkehr, nämlich 14,5 Millionen Euro, als in Straßenbau und Verkehr samt Rad- und Gehwegen mit 12,9 Millionen.⁠71

Beim Westring zahlt die Stadt 5 Prozent der Gesamtkosten.⁠72 Der Gemeinderat hat ihren Zuschuss im Jänner 2024 von 36,3 auf 56,3 Millionen Euro netto erhöht.⁠73 Nach der neuen Prognose vom Oktober 2026 kommen laut MeinBezirk auf die Stadt Mehrausgaben von 6 Millionen Euro zu, insgesamt 65 Millionen Euro.⁠74 Unser Antrag, den Ausstieg aus dieser Finanzierung prüfen zu lassen, ist im März 2026 gescheitert, ÖVP und FPÖ haben dagegen gestimmt, die SPÖ hat sich enthalten.⁠7576

Was die Stadt Linz für Stadtbahn und Westring zahlt, beide Balken im selben Maßstab.⁠974

Bei kleineren Verbesserungen für die Öffis hat die SPÖ mit den Kosten argumentiert. Im Jänner 2023 hat SPÖ-Gemeinderat Koppler gesagt, dass dichtere Takte an Tagesrandzeiten und am Wochenende über 12 Millionen Euro mehr kosten würden.⁠77 Der Antrag von WANDEL dazu hat keine Mehrheit bekommen, SPÖ, ÖVP, FPÖ, NEOS und MFG haben sich enthalten, und auch unser Vorschlag, ihn im Mobilitätsausschuss weiter zu beraten, ist abgelehnt worden.⁠78 Ein von der Stadt gefördertes KlimaTicket OÖ um 365 Euro im Jahr für alle Linzer:innen mit Hauptwohnsitz haben wir im März 2023 beantragt.⁠79 Im November 2023 hat es im Gemeinderat keine Mehrheit bekommen, SPÖ, FPÖ, NEOS und MFG haben sich enthalten,⁠80 und Vizebürgermeisterin Blöchl hat auf einen Verlust von 5,2 Millionen Euro im Jahr verwiesen, den die LINZ AG prognostiziert hatte.⁠81

Was heute fährt

Die LINZ AG LINIEN fahren auf einem Netz von rund 214 Kilometern mit 39 Linien und setzen dafür 62 Straßenbahnen, 88 Autobusse, 20 O-Busse, 7 Bergbahnen und 15 Stadtteilbusse ein.⁠83 Im Geschäftsjahr 2025, also von Oktober 2024 bis September 2025, haben sie 107,2 Millionen Fahrgäste gezählt, fast 5 Prozent mehr als im Jahr davor,⁠84 und rund 65 Millionen davon sind mit den vier Straßenbahnlinien gefahren.⁠85 An den Rekord von 113 Millionen Fahrgästen aus dem Jahr 2018 reicht das noch nicht heran, und 2021 waren es wegen der Pandemie nur rund 70 Millionen.⁠8687

Helge Langer steht lächelnd in einer Linzer Straßenbahn und hält sich an einer Haltestange fest
In einer Linzer Straßenbahn, Juli 2024. Foto: Die Grünen Linz

Die Preise sind seit 2021 gestiegen. Ein Einzelfahrschein MIDI hat im Jahr 2021 noch 2,50 Euro gekostet und kostet seit Jänner 2026 3,20 Euro,⁠8889 und die Monatskarte mit dem Zuschuss der Stadt ist von 50,10 auf 64,50 Euro gestiegen.⁠9091 Die Jahreskarte kostet für Linzer:innen mit Hauptwohnsitz 285 Euro, so wie schon 2021, und das verdanken sie uns Grünen.⁠9293 Eingeführt hat die Umweltsubvention Eva Schobesberger. Der Gemeinderat hat sie im Mai 2013 beschlossen, Berichterstatter war unser Gemeinderat Michael Svoboda, und seit Juli 2013 kostet die Jahreskarte statt 385 nur mehr 285 Euro.⁠9495 Svoboda war 2023 im Gemeinderat stolz darauf, einer von 17.000 Linzer Umweltticket-Besitzer:innen zu sein, und hat von einer „Erfolgsgeschichte für den Klimaschutz“ gesprochen.⁠95 Beim KlimaTicket OÖ sind dagegen alle Varianten seit 1. Jänner 2026 um 18,71 Prozent teurer, das KlimaTicket OÖ Gesamt kostet jetzt 703 statt 592 Euro.⁠96 Im Dezember 2025 hat der Gemeinderat mehrheitlich unsere Resolution beschlossen, in der er die Landesregierung ersucht, diese Erhöhung nicht umzusetzen, ÖVP und FPÖ haben sich enthalten.⁠9798

Nach unserer Aussendung vom 15. Juli 2026 fuhren auf den Linien 1 und 2 in den Sommerferien von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 12 Uhr 24 Straßenbahnen durch die Innenstadt Richtung Universität, zu Schulzeiten sind es 36.⁠99 Laut Ankündigung der LINZ AG vom Juli 2026 fahren die O-Buslinien 45 und 46 seit 13. Juli wegen der Westring-Baustelle nur bis zum Hauptbahnhof, und zum Froschberg gibt es einen Pendelverkehr mit Gelenkbussen.⁠100 Wir haben im Juli kritisiert, dass die Linien damit einen Stadtteil mit rund 11.000 Bewohner:innen nicht mehr durchgehend mit der Innenstadt verbinden.⁠101 Die Linie 45 hat die LINZ AG ab Jänner 2026 bis zum Froschberg verlängert.⁠102

Im März 2026 hat der Gemeinderat einstimmig unsere Resolution zu Umsteigeinfos beschlossen.⁠103 Sie ersucht Vizebürgermeister Hajart, gemeinsam mit den LINZ LINIEN, dem Verkehrsverbund und dem Magistrat ein Konzept vorzulegen, damit die Bildschirme in Bussen und Straßenbahnen auch die Umsteigemöglichkeiten an der nächsten Haltestelle anzeigen.⁠104 Wir haben uns dabei auf Simulationen des Austrian Institute of Technology berufen, nach denen solche Umsteigeinfos den Fahrgastwechsel zu Stoßzeiten um bis zu 15 Prozent beschleunigen können.⁠105

Belege

Weitere Ereignisse Jahr für Jahr stehen in der Chronik.

  1. Der Oö. Landtag fasste am 2. März 2017 einstimmig (ÖVP, FPÖ, SPÖ, Grüne) einen Grundsatzbeschluss über die Empfehlungsvariante „Durchbindung der normalspurigen Mühlkreisbahn als S6 auf der neuen Straßenbahnachse bis Linz-Hauptbahnhof“ der vergleichenden Systemstudie Mühlkreisbahn (Beilage 347/2017).

    Land OÖ: Weitere Beschlüsse des Oö. Landtags im Jahr 2017. Primärquelle. Zitat

  2. Am 13. Dezember 2019 gaben Land OÖ (Steinkellner, Achleitner) und Stadt Linz (Luger, Hein) bekannt, statt der Zweisystemachse aus Stadtbahn und Straßenbahn eine Stadtbahn kombiniert mit O-Buslinien weiterzuverfolgen; laut ÖIR würden im stärksten Querschnitt gut 35.000 Fahrgäste befördert (davon gut 21.000 im O-Bus), gegenüber 39.000 bei der Variante mit Straßenbahn.

    Information zur Pressekonferenz 13.12.2019: Land und Stadt stellen Weichen für leistungsfähige ÖV Korridore in Linz, 13. Dezember 2019. Primärquelle. Zitat

  3. Im Dezember 2019 war das erklärte Ziel von Land und Stadt, dass bis 2030/2031 die ersten Fahrzeuge auf dem neuen Schienenkorridor durch Linz fahren.

    Information zur Pressekonferenz 13.12.2019: Land und Stadt stellen Weichen für leistungsfähige ÖV Korridore in Linz, 13. Dezember 2019. Primärquelle. Zitat

  4. Im Zielzustand der Regionalstadtbahn soll die S6 die Mühlkreisbahn bis Linz Hbf. im 15-Minuten-Takt zwischen Rottenegg und Hauptbahnhof durchbinden.

    BGBl. I Nr. 148/2024, Anlage 2, 11. Juli 2024. Primärquelle. Zitat

  5. Das Vorprojekt für die rund 20 km lange Neubaustrecke Linz Auhof – Gallneukirchen/Pregarten wurde Ende 2024 begonnen; bis Ende 2026 soll der Streckenverlauf abschnittsweise erarbeitet werden.

    Pressekonferenz 19.9.2025: Regional-Stadtbahn Linz: Aktueller Planungsstand, 19. September 2025. Primärquelle. Zitat

  6. Der Linzer Gemeinderat beschloss am 24. September 2020 die 'Nahverkehrsinitiative' (Grundsatzbeschluss, u. a. Stadtbahn Linz und O-Bus-Linien als weiter zu verfolgende Projekte) mit Stimmenmehrheit; die KPÖ-Gemeinderätin enthielt sich bei den Punkten 1 und 6 und stimmte bei den Punkten 2 und 5 dagegen.

    Wortprotokoll 44. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz, 24.9.2020, 24. September 2020. Primärquelle. Zitat

  7. Die Grünen stimmten im Linzer Gemeinderat am 24. September 2020 der Nahverkehrsinitiative mit Stadtbahn und O-Bus zu; Gemeinderat Helge Langer erklärte, die Richtung stimme grundsätzlich.

    Wortprotokoll 44. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz, 24.9.2020, 24. September 2020. Primärquelle. Zitat

  8. Bei der Einigung im Dezember 2023 wurde vereinbart: Bund 50 Prozent, Land OÖ zumindest 42,5 Prozent, Stadt Linz 7,5 Prozent der Regional-Stadtbahn-Kosten, wobei die Stadt Linz mit maximal 50 Millionen Euro beiträgt.

    Information zur Pressekonferenz 11.12.2023: Wesentliche Einigung bei Jahrhundertprojekt Regional-Stadtbahn Linz, 11. Dezember 2023. Primärquelle. Zitat

  9. Der Linzer Gemeinderat beschloss am 21. März 2024 die Finanzierungsvereinbarung mit dem Land OÖ zur Regionalstadtbahn und O-Busachse mehrstimmig bei Enthaltung der KPÖ (2); der Zuschuss der Stadt beträgt 7,5 Prozent, gedeckelt mit maximal 50 Millionen Euro.

    Wortprotokoll 21. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz, 21.3.2024, 21. März 2024. Primärquelle. Zitat

  10. Der Oö. Landtag genehmigte die 15a-Vereinbarung über die Finanzierung des Baus der Regionalstadtbahn Linz am 4. Juli 2024 einstimmig (ÖVP, FPÖ, SPÖ, Grüne, MFG, NEOS; Beilage 893/2024).

    Land OÖ: Weitere Beschlüsse des Oö. Landtags im Jahr 2024. Primärquelle. Zitat

  11. Der Nationalrat genehmigte die 15a-Vereinbarung über den Bau der Regionalstadtbahn Linz am 4. Juli 2024 in seiner 272. Sitzung mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grünen und NEOS ohne Gegenstimmen; der Bundesrat beschloss am 10. Juli 2024 einstimmig, keinen Einspruch zu erheben.

    Parlament: Regierungsvorlage 2563 d.B., Verfahrensübersicht. Primärquelle. Zitat

  12. Im Februar 2022 hielt das Land OÖ bei planmäßigem Verlauf ein Anrollen der Bagger für den ersten Bauabschnitt Linz Hbf – Krankenhausviertel im ersten Halbjahr 2026 für möglich; für die gesamten Planungsleistungen der ARGE „Team Stadtbahn Linz“ wurden rund 8 Millionen Euro erwartet.

    Land OÖ Landeskorrespondenz Nr. 25 vom 7.2.2022: Weichen für die Planung des Mega-Projekts Regional-Stadtbahn Linz wurden gestellt, 7. Februar 2022. Primärquelle. Zitat

  13. Im Mai 2023 strebte das Land OÖ einen Baubeginn des ersten Ausbauschritts der Regional-Stadtbahn für Mitte 2027 an; das Einreichprojekt sollte bis Mitte 2025 abgeschlossen sein.

    Land OÖ Landeskorrespondenz Nr. 92 vom 12.5.2023: Von der Stadt in die Region – Projekt Regional-Stadtbahn entwickelt sich weiter, 12. Mai 2023. Primärquelle. Zitat

  14. Bei der Einigung zwischen Land OÖ und Stadt Linz am 11. Dezember 2023 wurde der Baubeginn für den ersten Ausbauschritt (Hauptbahnhof – Universitätskliniken) für 2028 angestrebt; das Einreichprojekt sollte bis Ende 2025 abgeschlossen sein.

    Information zur Pressekonferenz 11.12.2023: Wesentliche Einigung bei Jahrhundertprojekt Regional-Stadtbahn Linz, 11. Dezember 2023. Primärquelle. Zitat

  15. Laut Anlage 2 der 15a-Vereinbarung war mit Kenntnisstand 2024 der Baubeginn im Bereich Derfflingerstraße bis Hauptbahnhof im 2. Quartal 2028 und die Gesamtbetriebsaufnahme 2032 vorgesehen; bei Verzögerungen können Bundesbeiträge auch 2033 bis 2036 fließen, bei weiteren Verzögerungen wäre eine neue Vereinbarung abzuschließen.

    2563 d.B. XXVII. GP, Anlage 2: Detaillierte Beschreibung einschließlich der Darstellung des Nutzens der „Regionalstadtbahn Linz“, Mai 2024. Primärquelle. Zitat

  16. Im September 2025 nannten Land OÖ und Stadt Linz folgenden Zeitplan: 2028 bauvorbereitende Maßnahmen, 2029 Baubeginn der Durchbindung Hbf – Mühlkreisbahnhof, 2032 Inbetriebnahme Hbf – Mühlkreisbahnhof, Inbetriebnahme der Anbindung Auhof und der Strecke nach Gallneukirchen/Pregarten in den 30er-Jahren.

    Pressekonferenz 19.9.2025: Regional-Stadtbahn Linz: Aktueller Planungsstand, 19. September 2025. Primärquelle. Zitat

  17. Laut Meilensteinplan der Klimapartnerschaft (Stand 10. Jänner 2024) war der Baustart der Durchbindung Hbf – Mühlkreisbahnhof für Q2/2028 und die Inbetriebnahme für Q4/2030 vorgesehen, die Inbetriebnahme des Abschnitts Urfahr-Ost – Auhof für Q3/2032.

    2563 d.B. XXVII. GP, Anlage 4: Grundsatzvereinbarung über eine Klimapartnerschaft im Zusammenhang mit der Regionalstadtbahn Linz, Mai 2024. Primärquelle. Zitat

  18. Der dem Landtag 2025 vorgelegte Businessplan der Schiene OÖ unterstellt eine Inbetriebnahme der Regionalstadtbahn (Durchbindung Mühlkreisbahn und Anbindung Auhof) im Jahr 2033.

    Oö. Landtag, Beilage 1121/2025: Bericht des Ausschusses für Infrastruktur, 22. Mai 2025. Primärquelle. Zitat

  19. Laut Schiene OÖ (September 2026) soll die Einreichplanung im Laufe des Jahres 2027 abgeschlossen sein; der Abschnitt Hbf – Mühlkreisbahnhof soll 2032 in Betrieb gehen, in einer ersten Phase noch mit Umstieg auf die Mühlkreisbahn.

    Schiene OÖ, Projekttagebuch September 2026: Neuer RSB Infopark informiert über die Regional-Stadtbahn Linz, September 2026. Primärquelle. Zitat

  20. Laut Landesrat Steinkellner (Landtag, 5. Juni 2025) sind für die Außenäste der Regionalstadtbahn nur die Planungskosten gedeckt, nicht aber die Baukosten; dafür wäre ein neuer Beschluss nötig.

    Oö. Landtag, Beilage 6035/2025, Wortprotokoll der 36. Sitzung am 5. Juni 2025, 5. Juni 2025. Primärquelle. Zitat

  21. Landesrat Steinkellner sagte im März 2026, für die Außenäste nach Pregarten und Gallneukirchen sowie die Übernahme der Mühlkreisbahn durch das Land sei eine neue Vereinbarung nötig, was ein Problem werden könnte; geplante Inbetriebnahmen dort seien ab 2035.

    Chefinfo: Interview mit Günther Steinkellner (25.03.2026), 25. März 2026. Medienbericht oder Studie. Zitat

  22. GR Helge Langer (Grüne) stimmte am 21.3.2024 der Finanzierung von Regionalstadtbahn und O-Bus zu und nannte die Stadtbahn eine Jahrhundertchance; er erwartete, dass der Bund über eine 15a-Vereinbarung 50 Prozent der Kosten übernimmt.

    Stadt Linz, Wortprotokoll 21. Sitzung des Gemeinderates am 21.3.2024, 21. März 2024. Primärquelle. Zitat

  23. Gemeinderat Helge Langer (Grüne) kündigte am 21. März 2024 die Zustimmung der Grünen zur Stadtbahn-Finanzierungsvereinbarung an und bezeichnete die Stadtbahn als Jahrhundertchance.

    Wortprotokoll 21. Sitzung des Gemeinderates der Landeshauptstadt Linz, 21.3.2024, 21. März 2024. Primärquelle. Zitat

  24. Bürgermeister Luger sagte am 21.03.2024, die O-Bus-Variante erreiche zu vielfach geringeren Kosten mindestens 85 Prozent des Fahrgastaufkommens der ursprünglich geplanten Straßenbahnlinie 4 (zweite Schienenachse).

    Wortprotokoll 21. Gemeinderatssitzung Linz, 21.03.2024, 21. März 2024. Primärquelle. Zitat

  25. KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida begründete die KPÖ-Enthaltung zu Regionalstadtbahn/O-Bus 2024 u. a. damit, dass die zweite Straßenbahnachse mangels Landesgeld 2019 offiziell aufgegeben werden musste und die O-Buslinie 48 entbehrlich sei.

    Stadt Linz, Wortprotokoll 21. Sitzung des Gemeinderates am 21.3.2024, 21. März 2024. Primärquelle. Zitat

  26. Im März 2021 erklärten Bürgermeister Luger und Vizebürgermeister Hein, dass an Stelle der ursprünglich geplanten „Neuen Schienenachse“ der Osten von Linz durch O-Busse erschlossen wird; wichtige Ziele auf der Achse Donaulände/Hafen – Universitätsklinikum – Neue Welt sollten so bis 2025 erschlossen werden.

    Information zur Pressekonferenz 12.3.2021: Zukunftsweisendes Mobilitäts-Paket „OÖ Regional-Stadtbahn“, 12. März 2021. Primärquelle. Zitat

  27. Die Stadt Linz finanziert die Linie 48 laut Gemeinderatsvorlage vom 21.03.2024 über eine Subvention an die LINZ LINIEN GmbH von 192,8 Millionen Euro, davon 72,3 Millionen Euro Investitionen und 120,5 Millionen Euro für 15 Jahre Betrieb.

    Wortprotokoll 21. Gemeinderatssitzung Linz, 21.03.2024, 21. März 2024. Primärquelle. Zitat

  28. Laut Stadtmagazin LINZA! wurde die Bestellung von 16 Van-Hool-Obussen für die Linie 48 nach der Insolvenz des Herstellers (08.04.2024) obsolet; eine Neuausschreibung war nötig.

    LINZA!: Hersteller der LINZ AG-Busse pleite, 4. Dezember 2024. Medienbericht oder Studie. Zitat

  29. Laut Vizebürgermeister Hajart musste die Fahrzeugbeschaffung für die Linie 48 neu ausgeschrieben werden, weil der vorgesehene Hersteller in Konkurs ging; die O-Busachse sei in Verzug geraten.

    Wortprotokoll 28. Gemeinderatssitzung Linz, 13.03.2025, 13. März 2025. Primärquelle. Zitat

  30. Die LINZ AG LINIEN erhielten Ende 2025 die Konzession für die Linie 48; laut LINZ AG-Aussendung vom 1. September 2026 sind die baulichen Vorarbeiten im Gang, die Hauptarbeiten sollen rund ein Jahr dauern.

    LINZ AG Pressemeldung: Die Vorarbeiten für die geplante Obuslinie 48 haben begonnen!, 1. September 2026. Primärquelle. Zitat

  31. Bürgermeister Prammer nannte am 01.09.2026 Herbst 2027 als Termin für die Inbetriebnahme der Linie 48.

    LINZ AG Pressemeldung: Die Vorarbeiten für die geplante Obuslinie 48 haben begonnen!, 1. September 2026. Primärquelle. Zitat

  32. LINZA! berichtete im Jänner 2026, wegen der Fahrzeugbeschaffung sei eine Verschiebung des Starts der Linie 48 ins Jahr 2028 nicht ausgeschlossen, offizieller Zieltermin bleibe 2027.

    LINZA!: Grünes Licht für die neue Obus-Linie 48, 8. Jänner 2026. Medienbericht oder Studie. Zitat

  33. Die Linie 48 führt vom Karlhof (Urfahr) über Eisenbahnbrücke, Krankenhausviertel, Grüne Mitte und Bulgariplatz bis WIFI/LINZ AG, ist rund 6,25 km lang und hat 15 Haltestellen.

    LINZ AG Pressemeldung: Die Vorarbeiten für die geplante Obuslinie 48 haben begonnen!, 1. September 2026. Primärquelle. Zitat

  34. Laut LINZ AG werden langfristig mehr als 20.000 Fahrgäste täglich die Obus-Linie 48 nutzen (Prognose aus Verkehrsstudien).

    LINZ AG Presseinformation: Neue Obus-Achse Linz, vom Finanzierungsbeschluss direkt in die Umsetzung, 1. April 2025. Primärquelle. Zitat

  35. Helge Langer hat sich im September 2026 die Bauarbeiten für die künftige Linie 48 auf der ehemaligen Trasse der Verbindungsbahn angesehen und schrieb: „Wir Grüne haben uns lange für diese Verbindung eingesetzt.“

    Instagram @helgelanger, Beitrag vom 22. September 2026, 22. September 2026. Grüne Quelle. Zitat

  36. Bürgermeister Prammer (SPÖ) erteilte den Schnellbuslinien 13 und 14 im September 2025 per Presseaussendung de facto eine Absage, mit Verweis auf 27 Millionen Euro Investitions- und 10 Millionen Euro jährliche Betriebskosten.

    MeinBezirk Linz: Breiter Schulterschluss gegen SPÖ-Absage (Schnellbuslinien 13 & 14), 30. September 2025. Medienbericht oder Studie. Zitat

  37. ÖVP, FPÖ, Grüne, KPÖ, Neos, Linzplus, Ahoi Linz und GR Obermayr sprachen sich Ende September 2025 in einer gemeinsamen Presseaussendung für die Linien 13 und 14 aus.

    MeinBezirk Linz: Breiter Schulterschluss gegen SPÖ-Absage (Schnellbuslinien 13 & 14), 30. September 2025. Medienbericht oder Studie. Zitat

  38. Vizebürgermeister Hajart sagte am 23.10.2025, die Pläne für die Buslinien 13 und 14 lägen seit Jahren fertig vor, es habe aber nie einen Finanzierungsbeschluss gegeben.

    Wortprotokoll-Auszug 33. Gemeinderatssitzung Linz, 23.10.2025, R1, 23. Oktober 2025. Primärquelle. Zitat

  39. Der Gemeinderat beschloss am 23.10.2025 einstimmig, dass ihm noch 2025 die Finanzierungsentscheidung zu den Linien 13 und 14 vorgelegt werden soll, und zwar so rechtzeitig, dass die zum Jahresende auslaufende Bestelloption für Elektro-Hybrid-Busse noch genutzt werden kann.

    Wortprotokoll-Auszug 33. Gemeinderatssitzung Linz, 23.10.2025, R1 Vorlage einer Finanzierungsentscheidung zur Linie 13 und 14, 23. Oktober 2025. Primärquelle. Zitat

  40. Am 10.12.2025 beschloss der Gemeinderat einstimmig Planungs- und Verkehrsdienstleistungsvertrag für die Linie 13; Start ist für Herbst 2027 vorgesehen.

    Wortprotokoll 34. Gemeinderatssitzung Linz, 10.12.2025, 10. Dezember 2025. Primärquelle. Zitat

  41. Die Linie 13 soll ab Herbst 2027 in der Hauptverkehrszeit im 15-Minuten-Takt fahren; die Linie 14 erst nach Umwidmung und Besiedelung des ehemaligen Kasernenareals Ebelsberg.

    Tips Linz: Linien 12 und 13 kommen ab Herbst 2027. Medienbericht oder Studie. Zitat

  42. Grünen-Gemeinderat Helge Langer kündigte am 21.03.2024 die Zustimmung der Grünen zur Finanzierungsvereinbarung für Regionalstadtbahn und Linie 48 an.

    Wortprotokoll 21. Gemeinderatssitzung Linz, 21.03.2024, 21. März 2024. Primärquelle. Zitat

  43. Grünen-Gemeinderat Langer erklärte am 10.12.2025 die volle Unterstützung der Grünen für die Linie 13.

    Wortprotokoll 34. Gemeinderatssitzung Linz, 10.12.2025, 10. Dezember 2025. Primärquelle. Zitat

  44. Die Mühlkreisbahn wurde nach Angaben des Landes OÖ durch den Abtrag der Linzer Eisenbahnbrücke vom restlichen Bahnnetz getrennt; sie ist 58 Kilometer lang und ging 1888 in Betrieb.

    LR Steinkellner: 130 Jahre Mühlkreisbahn (Landeskorrespondenz Nr. 191 vom 8.10.2018), 6. Oktober 2018. Primärquelle. Zitat

  45. Laut Wirtschaftslandesrat Achleitner (Landtag, 5. Juni 2025) pendeln aus den 17 Gemeinden an der Mühlkreisbahn täglich rund 18.000 Personen in andere Gemeinden, davon fast 8.000 nach Linz.

    Oö. Landtag, Beilage 6035/2025, Wortprotokoll der 36. Sitzung am 5. Juni 2025, 5. Juni 2025. Primärquelle. Zitat

  46. Seit 11. September 2023 gilt auf der Mühlkreisbahn ein durchgehender Viertelstundentakt Linz Urfahr–Rottenegg zwischen 13:30 und 19:00 Uhr (Montag bis Freitag).

    ÖBB: Fahrplanwechsel 2023 – Neuerungen (via Stadtgemeinde Attnang-Puchheim), Dezember 2023. Primärquelle. Zitat

  47. Laut Fahrplanbild 142 (gültig ab 14.12.2025) braucht ein Zug von Rottenegg nach Linz Urfahr rund 21 Minuten (z. B. ab 7:23, an 7:44).

    ÖBB Fahrplanbild 142 Linz Urfahr – Rottenegg – Aigen-Schlägl, gültig ab 14.12.2025, 4. Dezember 2025. Primärquelle. Zitat

  48. Die Oö. Landesregierung fasste am 16. Jänner 2017 einen Grundsatzbeschluss, die Mühlkreisbahn als neue S-Bahn-Linie S6 mit Zweisystemfahrzeugen zum Linzer Hauptbahnhof zu führen.

    LR Steinkellner – Attraktivierung der Mühlkreisbahn nimmt Fahrt auf (Landeskorrespondenz Nr. 11 vom 17.1.2017), 16. Jänner 2017. Primärquelle. Zitat

  49. Im Rahmen der am 2. Juli 2019 unterzeichneten „Infrastrukturoffensive Oberösterreich“ (über 600 Mio. Euro, Preisbasis 2018) kündigten Land OÖ und ÖBB an, den Abschnitt Linz-Urfahr bis Kleinzell der Mühlkreisbahn zu elektrifizieren und die Strecke auf ganzer Länge zu erhalten (Investitionen bis 2030).

    Information zur Pressekonferenz „Infrastrukturoffensive Oberösterreich“, 2. Juli 2019, 2. Juli 2019. Primärquelle. Zitat

  50. Das Land OÖ erklärte im April 2023, die S6 Mühlkreisbahn solle „langfristig“ elektrifiziert werden; die Strecke hatte damals 75 Eisenbahnkreuzungen.

    LR Steinkellner – Modernisierung der Mühlkreisbahn schreitet taktvoll voran (Landeskorrespondenz Nr. 75 vom 18.4.2023), 18. April 2023. Primärquelle. Zitat

  51. Die Art.-15a-Vereinbarung zur Regionalstadtbahn Linz (BGBl. I Nr. 148/2024) finanziert die in ihrer Anlage genannten Maßnahmen an den Außenästen, darunter die Mühlkreisbahn, ausdrücklich nicht.

    Finanzierung des Baus der Regionalstadtbahn Linz (Bund – OÖ), BGBl. I Nr. 148/2024, Anlage 2, 11. Juli 2024. Primärquelle. Zitat

  52. Mit dem ÖBB-Rahmenplan 2025 bis 2030 (Mai 2025) kündigten die ÖBB an, wenig frequentierte Regionalbahnen, darunter die Mühlkreisbahn, zu prüfen; denkbar sei eine Umstellung auf Busse mit gleichwertigem Takt.

    Busse statt Regionalbahnen? Heftiger Gegenwind aus Oberösterreich (Tips), 16. Mai 2025. Medienbericht oder Studie. Zitat

  53. Die ÖBB stellten 2025 nicht den Abschnitt Linz-Urfahr bis Rottenegg infrage, sondern den schwächer frequentierten Abschnitt Rottenegg bis Aigen-Schlägl.

    Teil-Einstellung: Rottenegg könnte bald die Endstation der Mühlkreisbahn sein (MeinBezirk), 22. Mai 2025. Medienbericht oder Studie. Zitat

  54. Laut ÖBB fahren auf der Mühlkreisbahn zwischen Rottenegg und Aigen-Schlägl täglich nur 375 Fahrgäste; als volkswirtschaftlich vertretbar gelten laut ÖBB rund 2.500 Fahrgäste pro Tag, prognostiziert werden für 15 bis 20 Jahre höchstens 600.

    Teil-Einstellung: Rottenegg könnte bald die Endstation der Mühlkreisbahn sein (MeinBezirk), 22. Mai 2025. Medienbericht oder Studie. Zitat

  55. Helge Langer (Grüne Linz) nannte einen möglichen Ersatz der Mühlkreisbahn durch Busse im Mai 2025 einen „Todesstoß für ein attraktives Öffi-Angebot“ für Pendler aus dem westlichen Mühlviertel.

    „Todesstoß für Öffi-Angebot“ (MeinBezirk Linz), 19. Mai 2025. Medienbericht oder Studie. Zitat

  56. Der Linzer Gemeinderat nahm am 5. Juni 2025 die Grünen-Resolution „Regionalbahnstrecken erhalten und ausbauen“ (L17, Berichterstatter Helge Langer) inklusive Zusatzantrag mehrstimmig an; sie lehnt eine Einstellung der Mühlkreisbahn ganz oder in Teilabschnitten sowie deren Ersatz durch Busse ab.

    Wortprotokoll-Auszug der 30. Gemeinderatssitzung am 5.6.2025, L17, 5. Juni 2025. Primärquelle. Zitat

  57. Der Oö. Landtag beschloss am 5. Juni 2025 einstimmig den Dringlichkeitsantrag Beilage 1137/2025 zum Erhalt der oö. Regionalbahnen.

    Oö. Landtag, Beilage 6035/2025, Wortprotokoll der 36. Sitzung am 5. Juni 2025, 5. Juni 2025. Primärquelle. Zitat

  58. Am 20. März 2026 unterzeichneten Mobilitätsministerium, Land OÖ, ÖBB und OÖ Verkehrsholding ein Memorandum of Understanding; für die Mühlkreisbahn werden darin nur die Verhandlungen über eine Übernahme durch das Land bzw. ein Unternehmen der OÖ Verkehrsholding intensiviert.

    Zukunft der Mühlkreisbahn: Bekenntnis zu Oberösterreichs Regionalbahnen (BMIMI Infothek), 23. März 2026. Primärquelle. Zitat

  59. Das MoU vom März 2026 bekräftigt ausdrücklich die Elektrifizierung der Almtalbahn (Wels–Sattledt), enthält aber für die Mühlkreisbahn keine Elektrifizierungszusage und keinen Zeitplan.

    Zukunft der Mühlkreisbahn: Bekenntnis zu Oberösterreichs Regionalbahnen (BMIMI Infothek), 23. März 2026. Primärquelle. Zitat

  60. Bei einer Pressekonferenz im März 2026 sprach Minister Hanke von einer „Mobilitätsgarantie bis ins Jahr 2033“ für die drei oö. Regionalbahnen.

    Almtal- und Hausruckbahn bis 2033 gesichert (ooe.ORF.at), 20. März 2026. Medienbericht oder Studie. Zitat

  61. Laut Landesrat Steinkellner läuft der Verkehrsdienstevertrag mit den ÖBB bis 2033.

    Oö. Landtag, Beilage 6035/2025, Wortprotokoll der 36. Sitzung am 5. Juni 2025, 5. Juni 2025. Primärquelle. Zitat

  62. Von 7. bis 27. Juli 2025 fuhren auf der gesamten Mühlkreisbahn (Linz-Urfahr bis Aigen-Schlägl) Busse statt Züge; bereits von 31. März bis 19. April 2025 war Rottenegg bis Aigen-Schlägl gesperrt.

    ÖBB-Infrastruktur Infomail Mühlkreisbahn Juli 2025 (via Gemeinde Neufelden), Juli 2025. Primärquelle. Zitat

  63. Die ÖBB sperrten die Mühlkreisbahn vom 24. August bis 13. September 2026 zwischen Linz-Urfahr und Aigen-Schlägl; die Züge wurden durch Schienenersatzverkehr mit Bussen ersetzt.

    ÖBB-Infrastruktur Infomail „Mühlkreisbahn – Kurze Pause für Züge“ Sommer 2026 (via Gemeinde Neufelden), 2026. Primärquelle. Zitat

  64. Die Grünen kritisierten das MoU vom 20. März 2026 als bloßen Aufschub von vier Jahren; bei der Mühlkreisbahn fehlten ihnen konkrete Schritte und ein Zeitplan.

    Almtal- und Hausruckbahn bis 2033 gesichert (ooe.ORF.at), 20. März 2026. Medienbericht oder Studie. Zitat

  65. Im September 2020 bezifferte die Stadt Linz die Gesamtinvestitionen für die Stadtbahn auf Linzer Gebiet mit etwa 600 Millionen Euro; erwartet wurden 50 Prozent Bundesanteil, eine Teilung des Rests zwischen Land und Stadt im Verhältnis 80:20 und ein Stadtanteil von 60 bis 80 Millionen Euro.

    Stadt Linz Medienservice: Pressekonferenz 3.9.2020 Nahverkehrsinitiative für die Stadt Linz, 3. September 2020. Primärquelle. Zitat

  66. Laut Berichterstatterin Vizebürgermeisterin Tina Blöchl (SPÖ) wurden die Gesamtkosten der Regionalstadtbahn im März 2024 mit 667 Mio. Euro veranschlagt; die Stadt Linz zahlt dem Land 7,5 Prozent, maximal 50 Mio. Euro; das Land zahlt 40 Prozent der Investitionen der Buslinie 48, maximal 23,7 Mio. Euro.

    Stadt Linz, Wortprotokoll 21. Sitzung des Gemeinderates am 21.3.2024, 21. März 2024. Primärquelle. Zitat

  67. Die Gesamtkosten der Regionalstadtbahn Linz laut 15a-Vereinbarung von 939,258 Millionen Euro setzen sich aus 654,937 Millionen Euro Grund- und Errichtungskosten, 138,755 Millionen Euro Valorisierung und 145,566 Millionen Euro Risikovorsorge zusammen; Bund und Land tragen je 469,629 Millionen Euro.

    BGBl. I Nr. 148/2024, Vereinbarung gemäß Art. 15a B-VG über die Finanzierung des Baus der Regionalstadtbahn Linz, 24. Oktober 2024. Primärquelle. Zitat

  68. Die Kosten in der 15a-Vereinbarung beruhen auf Preisbasis 2023 mit Risikovorsorge und sind mit 4,1 Prozent für 2023 und 2,5 Prozent jährlich ab 2024 vorausvalorisiert; eine Kostenerhöhung führt zu keiner Erhöhung der Bundesmittel.

    BGBl. I Nr. 148/2024, Vereinbarung gemäß Art. 15a B-VG über die Finanzierung des Baus der Regionalstadtbahn Linz, 24. Oktober 2024. Primärquelle. Zitat

  69. Die Europäische Investitionsbank genehmigte am 15. Juli 2026 eine Finanzierung von rund 580 Millionen Euro für die Regionalstadtbahn Linz; die EIB beziffert die Gesamtkosten dieses Projekts (rund 8 km Strecke durch Linz plus 34 neue TramTrains) mit rund 1.200 Millionen Euro.

    EIB Project 20240765: Regionalstadtbahn Linz, 11. Dezember 2025. Primärquelle. Zitat

  70. Laut Beschluss vom 10.12.2025 bildet ein im Statut (§ 58a Abs. 4) geregeltes Sonderfinanzierungsvolumen von 327 Millionen Euro die gedeckelte Obergrenze für die Linien 48 und 13 samt Regionalstadtbahn-Finanzierung.

    Wortprotokoll 34. Gemeinderatssitzung Linz, 10.12.2025, 10. Dezember 2025. Primärquelle. Zitat

  71. Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP) sagte am 19.3.2026, die Stadt Linz investiere 2026 erstmals mehr in den öffentlichen Verkehr (14,5 Mio. Euro) als in Straßenbau und Verkehr inklusive Rad- und Gehwege (12,9 Mio. Euro), und die Stadt schieße zur Regionalstadtbahn insgesamt 50 Mio. Euro zu.

    Stadt Linz, Wortprotokoll 37. Sitzung des Gemeinderates am 19.3.2026, 19. März 2026. Primärquelle. Zitat

  72. Die Stadt Linz gibt auf ihrer Projektseite (Stand Oktober 2026) die geschätzten Gesamtkosten der Westumfahrung inklusive Planung, Errichtung und Grundeinlöse mit zirka 1,30 Mrd. Euro an, davon 85 Prozent ASFINAG, 10 Prozent Land OÖ und 5 Prozent Stadt Linz.

    Stadt Linz, Future Linz: A26 Westring Linz/Südteil und Donaubrücke, 22. Oktober 2026. Primärquelle.

  73. Der Gemeinderat genehmigte am 25. Jänner 2024 die Erhöhung des städtischen Zuschusses von 36,3 Mio. Euro netto (43,56 Mio. inkl. USt) auf 56,3 Mio. Euro netto (67,6 Mio. inkl. USt); NEOS enthielten sich, Grüne, MFG, KPÖ, LinzPlus und WANDEL stimmten dagegen.

    Wortprotokoll-Auszug der 20. Gemeinderatssitzung am 25.1.2024, TOP G1, 25. Jänner 2024. Primärquelle.

  74. Für die Stadt Linz bedeutet die Prognose laut MeinBezirk Mehrausgaben von 6 Mio. Euro, insgesamt 65 Mio. Euro (5 %-Anteil).

    MeinBezirk Linz: 120 Millionen Euro mehr: Kosten für Linzer Westring erneut deutlich gestiegen (21.10.2026), 21. Oktober 2026. Medienbericht oder Studie.

  75. Am 19. März 2026 lehnte der Gemeinderat den Grünen Antrag 'Kein städtisches Geld für Autobahnen' ab, der eine Prüfung der Ausstiegsmöglichkeiten aus der Finanzierungsvereinbarung durch Vbgm Hajart verlangte; die SPÖ enthielt sich, ÖVP und FPÖ stimmten dagegen.

    Wortprotokoll-Auszug der 37. Gemeinderatssitzung am 19.3.2026, TOP K3, 19. März 2026. Primärquelle.

  76. Der Grüne Antrag „Kein städtisches Geld für Autobahnen“ (GR Helge Langer) wurde am 19.3.2026 mehrstimmig abgelehnt; ÖVP und FPÖ stimmten dagegen, die SPÖ enthielt sich.

    Stadt Linz, 37. Gemeinderatssitzung am 19.3.2026, Tagesordnung, 19. März 2026. Primärquelle. Zitat

  77. Ein Antrag auf Taktverdichtung an Tagesrandzeiten und Wochenenden wurde am 26.01.2023 abgelehnt; SPÖ-GR Koppler bezifferte den Mehrbedarf auf 115.000 Einsatzstunden, 74 Fahrer*innen und über 12 Millionen Euro bei bereits 40 Millionen Euro Zuschussbedarf.

    Wortprotokoll 12. Gemeinderatssitzung Linz, 26.01.2023, 26. Jänner 2023. Primärquelle. Zitat

  78. Der Antrag zur Taktverdichtung (eingebracht von WANDEL) wurde am 26.01.2023 bei Enthaltung von SPÖ, ÖVP, FPÖ, NEOS und MFG abgelehnt; die Grünen hatten eine Zuweisung in den Mobilitätsausschuss beantragt.

    Wortprotokoll 12. Gemeinderatssitzung Linz, 26.01.2023, 26. Jänner 2023. Primärquelle. Zitat

  79. Am 23.3.2023 beantragten die Grünen (GR Michael Svoboda) eine städtische Förderung des KlimaTickets OÖ, damit alle Linzer*innen mit Hauptwohnsitz um 365 Euro pro Jahr alle Öffis in ganz Oberösterreich nutzen können; der Antrag wurde den Ausschüssen zugewiesen.

    Stadt Linz, 17. Gemeinderatssitzung am 9.11.2023, Tagesordnung (Punkt G5), 9. November 2023. Primärquelle. Zitat

  80. Am 9.11.2023 lehnte der Linzer Gemeinderat den Grünen Umweltticket-OÖ-Antrag endgültig ab, bei Stimmenthaltung von SPÖ (21), FPÖ (9), NEOS (2) und MFG (2).

    Stadt Linz, Wortprotokoll 17. Sitzung des Gemeinderates am 9.11.2023, 9. November 2023. Primärquelle. Zitat

  81. Vizebürgermeisterin Tina Blöchl (SPÖ) begründete die Ablehnung des Umweltticket-OÖ-Antrags mit einer Prognose der LINZ AG, wonach die Umsetzung einen finanziellen Verlust von 5,2 Millionen Euro im Jahr verursachen würde.

    Stadt Linz, Wortprotokoll 17. Sitzung des Gemeinderates am 9.11.2023, 9. November 2023. Primärquelle. Zitat

  82. Die Grünen Linz kritisierten am 21. Oktober 2026, die Stadt habe es beim Westring verabsäumt, einen Kostendeckel wie bei der Stadtbahn einzuziehen; der städtische Anteil an der A26 betrage nun knapp 65 Millionen Euro.

    Grüne Linz, 21.10.2026: Westring-Kosten, 21. Oktober 2026. Grüne Quelle. Zitat

  83. Die LINZ AG LINIEN betreiben ein Netz von rund 214 km mit 39 Linien (inkl. Nachtlinien) und setzen 62 Straßenbahnen, 88 Autobusse, 20 Obusse, 7 Bergbahnen und 15 Stadtteillinienbusse ein.

    LINZ AG Pressemeldung: LINZ AG LINIEN blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück, 5. Jänner 2026. Primärquelle. Zitat

  84. Im Geschäftsjahr 2025 (01.10.2024 bis 30.09.2025) zählten die LINZ AG LINIEN 107,2 Millionen Fahrgäste, fast fünf Prozent mehr als im Vorjahr.

    LINZ AG Pressemeldung: LINZ AG LINIEN blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück, 5. Jänner 2026. Primärquelle. Zitat

  85. Die vier Straßenbahnlinien 1 bis 4 beförderten im Geschäftsjahr 2025 rund 65 Millionen Fahrgäste.

    LINZ AG Pressemeldung: LINZ AG LINIEN blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück, 5. Jänner 2026. Primärquelle. Zitat

  86. Im Geschäftsjahr 2018 verzeichneten die LINZ AG LINIEN mit 113 Millionen Fahrgästen einen Rekord.

    LINZ AG Bilanz 2018 (Pressekonferenz-Unterlage), 29. Jänner 2019. Primärquelle. Zitat

  87. Im Geschäftsjahr 2021 nutzten pandemiebedingt nur rund 70 Millionen Fahrgäste die LINZ AG LINIEN.

    LINZ AG Pressekonferenz-Unterlage: Neuer Aufsichtsrat LINZ LINIEN GmbH, 3. Mai 2022. Primärquelle. Zitat

  88. 2021 kostete ein MIDI-Einzelfahrschein (Langstrecke) der LINZ AG LINIEN 2,50 Euro, ein MAXI-24-Stunden-Fahrschein 5,00 Euro.

    LINZ AG LINIEN Fahrpreise Kernzone Linz, gültig ab 1. Jänner 2021 (Archivkopie), 1. Jänner 2021. Primärquelle. Zitat

  89. Seit 1. Jänner 2026 kostet der MIDI-Einzelfahrschein 3,20 Euro und der MAXI-24-Stunden-Fahrschein 6,40 Euro.

    LINZ AG LINIEN Fahrpreise Kernzone Linz, gültig ab 1. Jänner 2026, 12. November 2025. Primärquelle. Zitat

  90. 2021 kostete die übertragbare Monatskarte dank Zuschuss der Stadt Linz 50,10 Euro.

    LINZ AG LINIEN Fahrpreise Kernzone Linz, gültig ab 1. Jänner 2021 (Archivkopie), 1. Jänner 2021. Primärquelle. Zitat

  91. 2026 kostet die Monatskarte dank Zuschuss der Stadt Linz 64,50 Euro (Tarif 67,41 Euro).

    LINZ AG LINIEN Fahrpreise Kernzone Linz, gültig ab 1. Jänner 2026, 12. November 2025. Primärquelle. Zitat

  92. 2021 kostete das MEGA-Ticket übertragbar (Jahreskarte) 494 Euro, für Linzer*innen mit Hauptwohnsitz dank Umweltförderung 285 Euro.

    LINZ AG LINIEN Fahrpreise Kernzone Linz, gültig ab 1. Jänner 2021 (Archivkopie), 1. Jänner 2021. Primärquelle. Zitat

  93. 2026 kostet das MEGA-Ticket übertragbar 630 Euro (statt 666,34 Euro), für Linzer*innen mit Hauptwohnsitz unverändert 285 Euro.

    LINZ AG LINIEN Produktseite MEGA-Ticket übertragbar (Abruf 28.10.2026), 28. Oktober 2026. Primärquelle. Zitat

  94. Mit Beschluss vom 23.05.2013 (Berichterstatter Michael Svoboda, Grüne) sank die Jahresnetzkarte für Linzer*innen ab 01.07.2013 durch eine Umweltsubvention von 100 Euro von 385 auf 285 Euro.

    Wortprotokoll-Auszug 34. Gemeinderatssitzung Linz, 23.05.2013, M6 Umweltticket Linz, 23. Mai 2013. Primärquelle. Zitat

  95. GR Michael Svoboda (Grüne) bezeichnete sich im März 2023 als einen von 17.000 Linzer Umweltticket-Besitzer*innen und das Umweltticket als vor einem Jahrzehnt von Eva Schobesberger und den Grünen initiiert.

    Stadt Linz, Wortprotokoll 13. Sitzung des Gemeinderates am 23.3.2023, 23. März 2023. Primärquelle. Zitat

  96. Laut OÖ Verkehrsverbund kostet das KlimaTicket OÖ Regional ab 1. Jänner 2026 467 Euro (bisher 393 Euro) und das KlimaTicket OÖ Gesamt 703 Euro (bisher 592 Euro); alle Varianten steigen um 18,71 Prozent.

    OÖVV: Tarifanpassung beim KlimaTicket OÖ mit 01. Jänner 2026. Primärquelle. Zitat

  97. Der Linzer Gemeinderat nahm am 10.12.2025 die Grüne Resolution „Für leistbare Mobilität – Preisexplosion beim KlimaTicket stoppen“ (Berichterstatter GR Helge Langer, Grüne) mehrheitlich an; ÖVP (9), FPÖ (8) und ein ehemaliger MFG-Mandatar enthielten sich.

    Stadt Linz, Wortprotokoll 34. Sitzung des Gemeinderates am 10.12.2025, 10. Dezember 2025. Primärquelle. Zitat

  98. Die Grüne KlimaTicket-Resolution vom 10.12.2025 ersuchte die oö. Landesregierung, die für 2026 geplanten Preiserhöhungen für das KlimaTicket OÖ und seine regionalen Varianten inklusive KlimaTicket Linz nicht umzusetzen und sich beim Bund für die Rücknahme der über die Inflationsrate hinausgehenden Preissteigerungen beim KlimaTicket Österreich einzusetzen.

    Stadt Linz, Wortprotokoll 34. Sitzung des Gemeinderates am 10.12.2025, 10. Dezember 2025. Primärquelle. Zitat

  99. Die Grünen Linz kritisierten am 15.7.2026 die Ferienfahrpläne: Auf den Linien 1 und 2 führen Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 12 Uhr in der Innenstadt 24 Straßenbahnen Richtung Universität statt 36 zu Schulzeiten.

    Grüne Linz: Ferienfahrpläne bremsen Öffi-Verkehr ein (15.07.2026), 15. Juli 2026. Grüne Quelle. Zitat

  100. Wegen des Baustarts der zweiten A26-Etappe fahren die Obuslinien 45 und 46 seit 13.07.2026 nur bis Hauptbahnhof/Busterminal; zum Froschberg gibt es einen Pendelverkehr mit Gelenkbussen.

    LINZ AG News: Baustart A26: Änderung der Abfahrtszeiten bei Obuslinien 45 und 46, 1. Juli 2026. Primärquelle. Zitat

  101. Die Grünen kritisierten im Juli 2026, dass die Buslinien 45 und 46 einen Stadtteil mit rund 11.000 Bewohner*innen nicht mehr durchgehend mit der Innenstadt verbinden.

    Grüne Linz: Die Folgen des Westringbaus: Fuß- und Radweg gesperrt, O-Busse fahren nicht mehr durch, 8. Juli 2026. Grüne Quelle. Zitat

  102. Die Obuslinie 45 wurde ab Jänner 2026 vom Hauptbahnhof bis zum Froschberg verlängert; die Linie 45a entfiel damit.

    LINZ AG LINIEN Fahrplanbuch 2026 (Fahrpläne gültig ab 25. September 2026), 23. September 2026. Primärquelle. Zitat

  103. Der Linzer Gemeinderat nahm am 19.3.2026 die Grüne Resolution „Transparente Umsteigeinfos in Linzer Öffis“ (Berichterstatter GR Helge Langer) einstimmig an.

    Stadt Linz, Wortprotokoll 37. Sitzung des Gemeinderates am 19.3.2026, 19. März 2026. Primärquelle. Zitat

  104. Die Umsteigeinfo-Resolution vom 19.3.2026 ersucht Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP), mit LINZ LINIEN, OÖ Verkehrsverbund und Magistrat ein Umsetzungskonzept vorzulegen, damit die Onboard-Infoscreens in Bussen und Straßenbahnen auch die Umsteigemöglichkeiten am nächsten Halt anzeigen.

    Stadt Linz, Wortprotokoll 37. Sitzung des Gemeinderates am 19.3.2026, 19. März 2026. Primärquelle. Zitat

  105. Die Grünen Linz forderten in ihrer Aussendung vom 16.3.2026 Umsteigeinformationen auf den Bildschirmen in Bim und Bus und beriefen sich auf Simulationen des Austrian Institute of Technology, wonach dynamische Umsteigeinfos den Fahrgastwechsel zu Stoßzeiten um bis zu 15 Prozent beschleunigen können.

    Grüne Linz: Umsteige-Infos auf Monitoren in Bim und Bus sichtbar machen, 16. März 2026. Grüne Quelle. Zitat

  106. Bereits am 18.9.2014 nahm der Linzer Gemeinderat die Grüne Resolution „Fahrgastfreundliche Ferienfahrpläne der Linz AG Linien“ (GRin Gerda Lenger) inklusive eines SPÖ-Abänderungsantrags einstimmig an.

    Stadt Linz, 47. Gemeinderatssitzung am 18.9.2014, Tagesordnung, 18. September 2014. Primärquelle. Zitat